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Volksrepublik China

Reiseziele in der Volksrepublik China:

 

Kleines Landeslexikon China:

China

China umfasst die viertgrößte Fläche der Erde und besitzt mit 1,3 Mrd. Menschen die größte Bevölkerungszahl der Erde. China besitzt mehr Menschen als Afrika und die USA zusammen.

Fläche China:

9.572.419 km²

Einwohner China:

1.306.314.000

Bevölkerungsdichte China:

ca. 906 Einwohner / km²

Lage China:

Asien. China hat 14 Anrainerstaaten; Indien Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgisien, Kasachstan, Russland, Mongolei, Nordkorea, Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan, und Nepal.
China grenzt an das Gelbe-, Ostchinesische- und Südchinesische Meer an.

Hauptstadt China:

Peking (Beijing) mit 15 225 000 Einwohnern und einer Fläche von 16 808 km²

KFZ – Länderkennzeichen


Internationale Vorwahl

0086

Notruf in China

Polizei 110, Feuerwehr 119, Medizinischer Dienst 120, Verkehrsnotruf 122,
Deutsche Botschaft in Peking 010 85329000,
Deutsches Konsulat in Shanghai 021 34010106

Internet

.cn

Sonstiges

Chinas Staatsform ist autoritär. Das Land wird durch die Kommunistische Partei Chinas, die KPCH, geführt. Das Einheitsparteien System, das sozialistische Wirtschaftssystem und die Staatsform, sind in der Verfassung verankert. Das höchste Staatsorgan ist der nationale Volkskongress, den man auch als Parlament bezeichnen kann. Dieses Parlament (NVK) wählt den Staatspräsidenten, den Staatsrat, das Oberste Volksgericht, die Zentrale Militärkommission und die Oberste Staatsanwaltschaft. Die Wahlvorschläge werden durch die Kommunistische Partei Chinas unterbreitet. Die KP Chinas, das Politbüro der Partei, ist das Machtzentrum Chinas. Der Generalsekretär der Partei ist auch zugleich der Staatspräsident und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission. Die KP Chinas ist die Machtzentrale des Landes, hier wird alles vorbereitet und entschieden, was durch den Volkskongress pro forma bestätigt wird. China, ein zentraler Einheitsstaat, besitzt die absolute Verfügungsgewalt über die Provinzen des Landes. Die Provinzen in den prosperierenden Gebieten an der Küste, haben jedoch ein erhebliches Machtpotential gegenüber der Zentralregierung. Diese Macht ist nicht zu unterschätzen. Da China kein einheitliches Steuersystem und keine Abgabenverordnung besitzt, hat die Zentralregierung wenig finanziellen Spielraum, um eine Angleichung der unterschiedlichen Wirtschafts- und Lebensbedingungen der Provinzen auszugleichen. Ein wesentlicher Schritt zur Marktwirtschaft und damit zur kapitalistischen Entwicklung ist die Änderung der Verfassung im Jahr 2004. Danach ist die Abschaffung des Privateigentums aufgehoben, rückgängig gemacht worden und der Schutz des Privateigentums ist in der Verfassung verankert.
Administrativ ist China in 22 Provinzen, fünf autonome Gebiete, vier Städte mit unmittelbarer Regierungsunterstellung und die Sonderverwaltung Hongkong und Macao gegliedert. Taiwan wird als abtrünnige Provinz angesehen.

Nationalfeiertag

1. Oktober, Ausrufung der Volksrepublik durch Mao Zedong 1949

Landessprachen

Hochchinesisch

Landeswährung

Yuan Renminbi RMB ¥ , 1RMB = 10 Jiǎo = 100 Fĕn

Zeitzone

UTC +8

Religionen

Die Volksrepublik China ist offiziell ein atheistischer Staat und es gibt keinerlei statistische Erhebungen über Religionszugehörigkeit. Verbreitete Religionen sind Buddhismus, Islam, Christentum und Lamaismus. Im Weiteren haben die sozialethischen Lehren des Konfuzianismus und Daoismus einen wesentlichen Einfluss auf die Menschen in China.

Klima

Der größte Teil Chinas liegt im Einflussbereich eines gemäßigten Klimas. Teile im Süden des Landes liegen im tropischen und subtropischen Einflussbereich. Der Norden Chinas wird von kalten Klimaverhältnissen geprägt. Dabei sind die Sommer kurz, bei gemäßigten Temperaturen und die Winter sind dagegen lang und sehr kalt.
Die Vegetation Südchinas ist das ganze Jahr über grün und hinterlässt den Eindruck tropischer und subtropischer Landschaft. Im Osten Chinas ist warmes und feuchtes Klima vorherrschend und die Jahreszeiten sind ausgeprägt wahrzunehmen.
Wer den Nordwesten des Landes besucht muss mit sehr unterschiedlichen Klimaeinflüssen rechnen. Am frühen Morgen ist es sehr kalt und in der Mittagszeit heiß. Die hochgelegenen Gebiete des Tibet- Plateaus im Südwesten haben das ganze Jahr über niedrige Temperaturen.
Die beste Reisezeit ist Mai bis Juni und September bis November. Das Klima ist dann angenehm, die Temperaturen sind mild und es gibt geringe Niederschläge.
Wer weitere Informationen zum Klima und Wetter möchte, der findet sie unter www.chinalink.de.

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