20.01.2018

Viele Urlauber meiden die USA als Urlaubsland

„Trump Slump“

Terroranschläge, Unabhängigkeitsreferendum und Krawalle stören den Urlauber meist wenig. Ein Beispiel hierfür ist das Urlaubsland Spanien. Hier verzeichnet das Land trotz des Anschlages auf die Shoppingmall in Barcelona und der politischen Krawalle in Katalonien rund 12% Steigerung und nimmt damit Platz 2 der weltweit beliebtesten Reiseziele ein. Dabei steht Frankreich unangefochten auf Platz 1 im Ranking. Die USA rückt nun auf Platz 3 und wenn es so weitergeht werden noch viele Reisewillige darauf warten, dass eine Sensibilisierung  der politischen Verhältnisse in der USA eintritt. Die US-Analysten haben dem kausalen Effekt auch schon einen Namen gegeben. Er heißt „Trump Slump“ zu Deutsch auch „Trump-Abschwung“. Es ist zu vermuten, dass nach den letzten Entgleisungen im Vokabular  des Präsidenten die Tendenzen anhalten

Das Sehnsuchtsziel Amerika hat viel von seinem Glanz verloren

Europa boomt

Die genauen Zahlen und Entwicklungen werden wir erst in diesem Frühjahr von der UNWTO erhalten.  Weltweit haben die beliebtesten Urlaubsziele etwa 7% Zuwachs erfahren und die Tendenz ist weiter steigend. Besonders Deutschland hat im achten Jahr in Folge bei Urlaubsreisen zugelegt. Des einen Leid kann des anderen Freud sein. Die USA besuchen bedeutend weniger Urlauber, dafür kamen im vergangenen Jahr rund 670 Mio. Besucher nach Europa. Das entspricht einem Zuwachs von rund 8% zum Vorjahr. Die meisten Urlauber besuchten wie in den Jahren zuvor die Mittelmeerküsten Spaniens, Italiens, Frankreichs, Griechenlands und den Balkanstaaten. Rückläufig waren die Urlaubsziele in der Türkei.

Nordafrika und Asien im Aufwärtstrend

Auch die Staaten Nordafrikas werden für Touristen wieder beliebter.  Marokko, Tunesien und Ägypten sind dabei bevorzugte Reiseländer. Im vergangenen Jahr besuchten ca. 62 Mio. Touristen diese Region. Das sind 13% mehr als im Vorjahr.

Der Kontinent Asien kann ca. sechs % Zuwachs im Jahr 2017 verzeichnen. Das entspricht etwa 324 Mio. Touristen. Beliebt waren dabei die Länder: Indies, Malediven, Nepal, Sri Lanka mit einem Wachstumsanteil von zehn % und die Länder bzw. Regionen Thailand, Vietnam, Malaysia, Singapur, Indonesien, und die Philippinenmit mit etwa acht % Zuwachs.  

Die Länder Kanada und Mexiko besitzen nach UNWTO ein solides Wachstum.

Schlusslicht Amerika

Schlusslicht bildet Amerika. Auf dem gesamten Kontinent lag die Steigerungsrate des Tourismus bei etwa drei Prozent  zum Vorjahr. Die Staaten Südamerikas verzeichneten etwa sieben Prozent Steigerung die Karibik um vier Prozent, bei einem Rückgang der USA.

 

 



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