04.04.2011
Kreidefelsen auf Rügen erneut abgebrochen
Es sind die leuchtend weißen Kreidefelsen auf Rügen, die einst Caspar David Friedrich so wunderbar portraitierte, die schon wieder abbrachen. Eine gewaltige, 80 Meter breite Kreidewand, so berichtete das Nationalparkamt Jasmund, stürzte im März 2011 in die Ostsee. Zwischen den Wissower Klinken und der sogenannten Piratenschlucht sind etwa 1 000 Kubikmeter Kreidefels mit Bäumen und Findlingen in die See gerutscht. Bereits im November 2010 waren es etwa 150 Tonnen Fels, die in die Tiefe stürzten. Davor waren es große Teile der Wissower Klinken, die 2005 abbrachen. Gerade im Frühjahr wird vor Spaziergängen unterhalb der Steilküste gewarnt. Es besteht Lebensgefahr, da es wegen der Nässe zu weiteren plötzlichen Abbrüchen kommen kann.
zum schönen Reiseziel Insel Rügen - Halbinsel Jasmund
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