Kreuzfahrt News - Hochseeangeln auf den Lofoten

Lofoten 02.JPG
Hochseeangeln 01.JPG
Mit dem kleinen Fischerboot geht es raus auf den Fjord.

Hochseeangeln auf den Lofoten

Leknes (Lofoten)

Auf den Lofoten (Leknes) angekommen könnte man den Eindruck haben, man ist am Ende der Welt. Das Schiff bleibt etwas vom Steg entfernt liegen, es wird getendert. Das bedeutet, dass die eigentlich vorhandenen Rettungsboote dazu benutzt werden, die Passagiere an Land zu bringen. In ein Tenderboot passen ca. 80 Personen. Sogar Passagiere, die im Rollstuhl sitzen, können tendern. Das Personal hilft tatkräftig die Passagiere an Land zu bringen. Etwa 2-4 Boote sind gleichzeitig unterwegs.

Hochseeangeln 02.JPG
Entlang an kleinen Orten und einem Leuchtturm.

Hochseeangeln auf den Lofoten

Auf den Lofoten angekommen muss kurz auf dem Steg gewartet werden, da es von hier aus direkt mit dem Fischerboot rausgeht. Das Wetter ist aktuell 10-15 Grad, ab und zu regnet es. Der Himmel ist wolkenverhangen. Einladend sieht es nicht gerade aus. Aber wir freuen uns schon auf den unvergesslichen Ausflug. Hochseeangeln auf den Lofoten.

Hochseeangeln 03.JPG
Im Hintergrund die Berge auf den Lofoten.

Die Hochseeangel-Tour:

Nach etwa 30 Minuten geht es mit dem Fischerboot raus auf das Meer. Es ist sehr windig und kalt und ich würde mir wünschen mehr angezogen zu haben. Nach etwa 35 Minuten stellen wir uns quer zur Strömung und wir fangen an zu angeln. Wir haben die Auswahl zwischen einer auf Holz aufgespulten Angelschnur und einer klassischen Angel. 95% der Teilnehmer auf dem Boot nehmen die aufgespulte Angelschnur. Diese Schnur hat ca. 2-3 bunte Angelköder und ein Angel Berger (ein schweres Endstück aus Blei). Und nun geht es los.

Hochseeangeln 04.JPG
Hochseeangeln 05.JPG

Die Fische beißen

Der Vorgang beginnt, in dem wir die Angelschnur abwickeln von dem etwas größeren Holz-Griff. Dann hält man die Schnur etwas tiefer in das Wasser und zieht ab und zu ein Stück nach oben. Nach 3-5 Minuten kann es passieren, dass die Schnur extrem nach unten gezogen wird. Das ist der Moment, in dem der erste Fisch beißt und am Haken ist. Jetzt kann man die Schnur langsam wieder aufwickeln und nach kurzer Zeit kann man seinen Angelerfolg sehen. Meiner war etwa 40 cm groß und hieß Seelachs. Etwa nach einer halben Stunde hatten alle Gäste auf dem Schiff Erfolg. Jeder hatte einen großen oder einen kleineren Seelachs gefangen. Nach etwa 40 Fischen sind wir dann wieder zum Kreuzfahrtschiff gefahren und konnten über das Schiff direkt an Bord gehen über eine Seitenluke. Das war mit Abstand das beste Erlebnis auf der gesamten Reise. Angeln im Schnelldurchgang, ist doch mehr für Leute, die nicht stundenlang warten wollen.

Hochseeangeln 06.JPG
Hochseeangeln 07.JPG
Hochseeangeln 08.JPG

Den Fisch essen

Im Paket enthalten war die Zubereitung des Seelachses auf zwei verschiedene Möglichkeiten am nächsten Tag. Die Köche an Bord haben den Fisch entweder mit einer Salzkruste versehen oder klassisch paniert und gebraten. So konnte man an Bord seinen eigenen Fang verspeisen.

ANZEIGE