Auf eine ruhmreiche Geschichte blickt die Insel Hainan nicht zurück. Während der Qing-Dynastie, also während der Jahre 1644 –1911, diente die Insel Hainan als Verbannungsort. Das Klima war ungesund und rau, viele der Verbannten kamen nie wieder zurück.
Während des 20. Jahrhunderts wurde die Insel größtenteils vergessen. Sie nahm an der eigentlichen Entwicklung des Landes nicht teil, sie war unterentwickelt in allen wirtschaftlichen Fragen und die hier lebenden Menschen waren sehr arm. Im Jahre 1988 wurde Hainan zu Sonderentwicklungszone erklärt. Man wollte ein zweites Taiwan erschaffen. Jedoch führten die wirtschaftlichen Freiheiten zu Korruption und Piraterie.
Heute versucht Hainan vom Tourismus zu leben, die Entwicklung geht aber nur sehr schleppend voran. In den letzten Jahren wurde viel Raubbau betrieben, ein Großteil der tropischen Wälder wurde abgeholzt. Begibt man sich in die Zentren von Hainan, so hat man eher den Eindruck in Las Vegas zu sein als an einem tropischen Urlaubsort.













