Brasilien - Nordosten - Pernambuco
Er umfasst eine Fläche von ca. 1,5 Mio. km². Während der Norden noch vom Regenwald geprägt ist, geht die Vegetation nach Süden und Osten in Trockengebiete über. Die Region
Sertão ( trockenes Hochland) ist ein ausgesprochenes Dürregebiet, indem es über Jahre nicht regnet.
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Reiseziele Pernambuce - Brasilien kurz zusammengefasst:
- Bundesstaat Pernambuco
- Recife
- Olinda
- Fernando de Noronha
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Bundesstaat Pernambuco
Mit ca. 8 Mio. Einwohnern ist dieser Bundesstaat heute ein Anbaugebiet für Zuckerrohr und Baumwolle. Am Rio São Francisco, einem der mächtigsten Ströme Brasiliens, wurden gewaltige Staudämme errichtet. Das Erscheinungsbild der Einwohner in dieser Region zeigt heute noch , dass hierher viele schwarze Sklaven verschleppt wurden aber auch große blonde Menschen verweisen auf ihren holländischen Ursprung.
Recife
Recife, die Hauptstadt von Pernambuco mit ca. 1,4 Mio Einwohnern ist eine moderne Industrie- und Handelsstadt. Durchzogen von den Flüssen Capibaribe und Beberibe, wird Recife auch als das Venedig Brasiliens bezeichnet. Sehenswert sind die alten Kirchen, darunter die Igreja e Convento do San Antônio mit der goldenen Kapelle „Capella Dourada“, die Kirche und Konvent Nossa Senhora do Carmo, die Igreja Nossa Senhora da Conceição dos Militare und die Igreja de São Pedro dos Clérigos. Besuchen sollte man auch das Museu do Estado de Pernambuco, das ehemalige Wohnhaus des Barons Beberibe, dem Gründer der Vereinigung von Handel und Banken in Pernambuco. Im Museu do Homen do Nordeste kann man sich insbesondere über Sklaverei und die Bedeutung des Zuckers informieren.
Fossile Funde gibt es im Museu Arqueológico e Geográfico de Pernambuco zu sehen.
Im Museu Francisco Brennand gibt es Werke des in Recife geborenen Malers und Bildhauers zu sehen aber auch zu kaufen.
Südlich von Recife findet man den Strand von Pau Amarelo, hier errichteten die Portugiesen einst ein Fort.
Sehenswert ist auch der historische Park Guararapes mit der Kirche Nossa Senhora dos Prazeres.
Folkloristische Handwerkskunst bieten die Märkte Patio de São Pedro und Mercado des São José.
Olinda
Olinda ist eine der ältesten Städte Brasiliens. Die Altsstadt, mit ihren gute erhaltenen schönen Stadthäusern, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Empfehlenswert ist der Besuch des Franziskanerklosters Convento do São Francisco mit der Kirche Nossa Senhora das Neves, hoch über der Stadt gelegen mit Blick auf das Meer. Im Benediktinerkloster Mosteiro de São Bento findet man ebenfalls eine üppige Ausstattung. Im Jesuitenkloster mit Kirche Nossa Senhora da Gaça befindet sich heute ein Priesterseminar. Kirchen- und Volkskunst bietet das Museu de Arte Sacra.
Besonders reizvoll ist ein Ausflug zur Insel Itamaracá . Die dortigen Reste des alten holländischen Forts Orange sind umgeben von herrlichem Strand und Palmenhainen.
Fernando de Noronha
Fernando de Noronha ist eine Inselgruppe, die aus 21 Inseln besteht und 350 km vor der Küste liegt. Ca. 2000 Einwohner leben hier. Schon Charles Darwin schwärmte von der üppigen schönen Natur.
Daneben gibt es auch das Atoll das Rocas, das größte Korallenatoll im Südatlantik, das aber nicht ohne Erlaubnis betreten werden darf.(biologisches Reservat) Alle anderen Inseln bieten ein Paradies für Taucher, Wanderer und Naturbegeisterte.
Vor einem Ausflug bitte genauestens erkundigen, teilweise besteht Haigefahr aber auch die Ei ablegenden Schildkröten dürfen nicht gestört werden.
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