Brasilien - Norden - Pará
Fast 4 Mio km² groß, wird er vom 6.518 km langen
Amazonas durchzogen. Mit seinen etwa 1000 Zuflüssen befinden sich hier ca. 20% der Süßwasserreserven der Erde. Auch das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde findet man hier. Die Nordregion besteht aus den Bundesstaaten
Amazonas, Pará, Randônia, Acre, Tocantins, Amapá und Roraima.
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Reiseziele im Norden von Brasilien - Pará kurz zusammengefasst:
- Brasilien – Bundesstaat Pará
- Santarém
- Centro Cultural João Fona
- Markthallen
- Museu do Mineiro
- Belém
- Mercado Ver- o- Peso
- Catedral Metropolitana
- Forte do Castelo
- Igreja Santo Alexandre
- Palácio do Governo
- Teatro da Paz
- Basílica de Nazaré
- Museu Emilio Goeldi
- Bosque Rodrigo Alves
- Ilha de Marajó
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Brasilien – Bundesstaat Pará
Der Bundesstaat Pará hat ca. 5 Mio. Einwohner, von denen ca 1 Mio. allein in der Hauptstadt Belém leben. Im Herzen Parás gibt es noch ein Schutzgebiet für etwa 2000 Ureinwohner, das Touristen nicht besuchen dürfen. Neben der Rinderzucht sind der Anbau von Mais, Reis, Pfeffer und Maniok sowie das Sammeln von Paranüssen von Bedeutung.
Santarém
Santarém liegt am Zusammenfluß des Amazonas mit dem Tapajós. Die Stadt hat ca. 250.000 Einwohner und ist umgeben von Fazendas mit Kakao, Baumwolle, Paranüssen, Pfefferschoten und Jute. Auch viele Goldsucher haben sich hier niedergelassen.
Centro Cultural João Fona
Das Leben der Indianerstämme der Amazonasregion ist hier umfassen dargestellt.
Markthallen
Besonders interessant ist das regionale Fischangebot. Es enthält unter anderem den Piraruca, den größten Süßwasserfisch der Erde ( 2 m). Seine Schuppen sind so groß wie Handteller und die rauen Enden dienen den Indianern als Nagelfeile.
Museu do Mineiro
Insbesondere in der Trockenzeit (Mai – September) lohnt sich ein Ausflug zur Ortschaft Alter do Chão am Rio Tapajós. Das klare warme Flusswasser bietet dann, von den weißen Sandbänken aus, eine herrliche Bademöglichkeit. Etwa 50 km weiter, nach Belterra, muß man fahren, um die alten Gummibaumplantagen, die einst Henry Ford anlegen ließ, zu besichtigen.
Belém
Belém, portugiesisch für Bethlehem, ist heute eine sehenswerte Kolonial- und Hafenstadt mit 1,5 Mio. Einwohnern, im Amazonasdelta.
Einst von den Portugiesen als Fort errichtet, brachte der Kautschuk Reichtum in die Stadt. Die Stadt hat einen wichtigen Hafen am unteren Amazonas, er ist für Hochseeschiffe zugänglich. Auch einen Flottenstützpunkt der Marine gibt es hier.
Belém ist das Kulturzentrum des nördlichen Brasilien, hier findet man auch die staatliche Universität Federal University of Para.
Die Stadt, mit ihrem schönen, von Plätzen geprägtem alten Zentrum, gehört zu den schönsten Städten Südamerikas.
Mercado Ver- o- Peso
Hier wird alles angeboten was die Region bietet. Die Eisenkonstruktion der Halle und auch das aus Eisen konstruierte Gebäude des Mercado de Ferro wurden einst aus England komplett importiert.
Catedral Metropolitana
Die Catedral Metropolitana wurde um 1720 errichtet, als Belém Bischofssitz wurde. Der Marmoraltar ist ein Geschenk von Papst Pius dem XI.
Forte do Castelo
Erstes Gebäude der Stadt, als Fort errichtet, wird es noch heute militärisch genutzt. Das Fort beherbergt aber auch ein Restaurant, welches gutes Essen mit Folkloremusik bietet.
Igreja Santo Alexandre
Die Igreja Santo Alexandre befindet sich im Jesuitenkolleg und ist auch Sitz des Erzbischofs. Das Kircheninnere ist reich mit Schnitzereien ausgestattet.
Palácio do Governo
Der dreigeschossige Palácio do Governo, mit schönem Innenhof, ist heute Sitz der Regierung des Bundesstaates.
Teatro da Paz
Das Teatro da Paz ist einem griechischen Tempel nachempfunden und besitzt eine prachtvolle Innenausstattung.
Basílica de Nazaré
Hier beginnt jährlich im Oktober eine der größten Prozessionen der Nordregion. Das Fest Crio de Nazaré (Die Kerzenprozession von Nazaré) findet jeden 2. Sonntag im Oktober statt.
Museu Emilio Goeldi
Fauna – und Flora des Amazonasgebietes sind die Themen des bedeutendsten Museums in Nordbrasilien. Auch kolumbianische Keramik verschiedener Kulturen ist hier im Museu Goeldi ausgestellt.
Ein Zoo und ein botanischer Garten gehören ebenfalls zum Museum.
Bosque Rodrigo Alves
In dem ca. 16 ha großen Park Bosque Rodrigo Alves sind etwa 2.500 Amazonasbaumarten, ein Orchidarium und auch viele Tiere der Region zu sehen.
Ilha de Marajó
Diese riesige Ilha de Marajó[b/] , die relativ dünn besiedelt ist, kann man per Boot, Fähre oder Flugzeug von Belém aus erreichen. Auf der Insel findet man ein Naturparadies. In der üppigen Flora leben große Büffelherden, Affen und seltene Vogelarten. Von den Einheimischen werden sehr schöne traditionelle Töpferarbeiten hergestellt und zum Verkauf angeboten.
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