Für die Einreise nach Jordanien benötigt man als EU Bürger einen gültigen Reisepass und ein Visum. Das Visum wird außerhalb des Landes von den Jordanischen Botschaften ausgestellt. Personen, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild. Einen Eintrag im Reisepass der Eltern oder eines Elternteiles ist nicht ausreichend.
Alle Personaldokumente müssen bei Einreise noch 6 Monate gültig sein. Für Reisende aus Nicht- EU Staaten gelten gesonderte Reglungen. Weiter Informationen erhalten Sie unter www.auswaertiges-amt.de für die deutsche Staatsangehörigkeit, www.eda.admin.ch für die Schweizer Staatsangehörigkeit und www.bmaa.gv.at für die österreichische Staatsangehörigkeit. Die Ausreise ohne oder ungültigen Ausweis bzw. Pass stellt in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Ordnungsstrafe bis zu 2500 € geahndet wird.
Reiseziel Jordanien
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Jordanien – Petra
Die verlassene Felsenstadt Petra liegt in der Provinz Aqaba. Sie war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Östlich der Avarasenke liegt Jordaniens meistbesuchtes Reiseziel in einem weiten Talkessel im Bergland von Edom. Das einmalige Kulturdenkmal, inmitten schwer zugänglicher Gebirgslandschaft, wurde im Jahr 1985 in die Liste des UNESCO – Welterbes aufgenommen. Es beeindruckt wegen der Grabtempel, deren monumentale Fassaden unmittelbar aus dem natürlichen Fels herausgearbeitet wurden. Im weitläufigen Grabungsgelände sind etwa 1000 Denkmäler, darunter palastähnliche Gräber, Opferplätze, Tempel, Theater und Wasserleitungen zu finden. Strategisch günstig, am Kreuzungspunkt verschiedener Karawanenstraßen gelegen, war die Stadt über acht Jahrhunderte lang bis zum 3. Jh. n. Chr. ein bedeutender Handelsplatz. Eine ausgeklügelte Bewässerung und die versteckte Lage des Ortes machten ihn zum idealen Rastpunkt für Karawanen aus dem Süden Arabiens. Der Handel und die Zölle auf die begehrten Gewürze aus Indien, feine Seide aus China, Elfenbein aus Afrika und das kostbare Harz des Weihrauchbaums brachten hohe Gewinne und führten Petra zu Wachstum und Blüte.
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Reiseziele Jordanien – Petra kurz zusammengefasst:
- Geschichtliches von Petra
- Ruinenstätte von Petra
- Die bedeutendsten Baudenkmäler von Petra
- Das Schatzhaus / Khazne al - Firaun
- Römisches Theater
- Gräber der Königswand
- Das Zentrum von Petra
- Grabtempel ed – Deir
Geschichtliches von Petra
Archeologische Funde belegen, dass das Hochtal von Petra seit etwa 9 000 v. Chr. dauerhaft besiedelt war. Zuerst waren es die Horiter und die Edomiter, die 2 000 v. Chr. das Gebiet besiedelten. Um 500 v. Chr. kam das arabische Volk der Nabatäer aus dem Süden und errichtete hier in Petra seine Hauptstadt. Während der Blütezeit, die um 200 v. Chr. begann, entstanden die meisten Grabanlagen und öffentlichen Bauten. Etwa im 3. Jh. n. Chr. begann der Verfall der Stadt. Man hatte den Karawanenhandel nach Palmyra in Syrien umgeleitet. Noch bis in die byzantinische Zeit blieb die Stadt besiedelt. Sie wurde unter Kaiser Diocletian Provinzhauptstadt und war in der Spätantike Bischofssitz. Zwei schwere Erdbeben in den Jahren 363 und 551 und schließlich die Eroberung der Region durch die Araber vertrieben die letzten Bewohner der Stadt. Von den gemauerten Gebäuden blieben nur Ruinen und Grundmauern stehen, die direkt aus dem Fels herausgearbeiteten Gräber dagegen blieben erhalten. Im 12. Jh. errichteten die Kreuzritter auf zwei Berggipfeln Außenposten. Später fanden Beduinen Unterschlupf in der verlassenen Stadt. Erst 1812 wurde Petra durch den Schweizer Jean Louis Burckhardt neu entdeckt. Die Veröffentlichung seiner Tagebücher führten nach seinem Tode zahlreiche Forscher aus aller Welt nach Petra. Erst seit den 20er Jahren des 20. Jh. begann man mit der archäologischen Ausgrabung Petras. In zahlreichen Grabungskampagnen hat man bisher erst 20% der antiken Stadt freigelegt. Gleichzeitig kam es auch zur touristischen Erschließung Petras.
Ruinenstätte von Petra
Die Ruinenstätte von Petra gehört heute zu den größten Sehenswürdigkeiten des Nahen Ostens. Bereits in den 1930er Jahren hat man mit der touristischen Erschließung begonnen. Die Beduinen vom Stamm der B’doul, die damals noch direkt in den Grabbauten wohnten, wurden 1968 – 1985 zwangsumgesiedelt. Sie wohnen heute in den umliegenden Dörfern und leben hauptsächlich vom Tourismus. Mit hohem Aufwand hat man versucht die Region touristisch zu erschließen. Leider haben in der Vergangenheit zahlreiche Unruhen im Nahen Osten den Besucherstrom immer wieder dezimiert. Wer die weitläufige Ruinenstätte besuchen möchte, der sollte wenigstens einen Besuchstag, besser zwei Tage einplanen. Für das große Gelände ist unbedingt gutes Schuhwerk zu empfehlen. Für den der allerdings gar nicht mehr laufen kann oder möchte stehen Esel, Kamele oder Pferde zur Verfügung, die man spontan mieten kann. Während es im Sommer oft sehr heiß ist muss man im Winter mit Regenfällen und sogar Schnee rechnen.
Die bedeutendsten Baudenkmäler von Petra
Im weitläufigen Grabungsgelände sind bis zu 1000 historische Baudenkmäler erhalten geblieben. Die Bauten zeigen Stilelemente nabatäischer, griechisch – hellenistischer und römischer Kultur.
Das Schatzhaus / Khazne al – Firaun
Durch den Sik, eine etwa 1 km lange Felsschlucht , die teilweise nur 2 m breit ist, gelangt man in die Felsenstadt. Die spektakuläre Sandsteinschlucht war der Hauptzugang zur Stadt. Noch heute kann man Reste der Wasserleitungen erkennen, die Wasser von der Moses – Quelle bis in die Stadt brachte.
Dort wo der Sik in den Talkessel mündet trifft er unmittelbar auf das berühmteste Bauwerk der Ruinenstätte, das Schatzhaus. Von den Beduinen wurde das 40 m hohe und 25 m breite Felsengrab „Schatzhaus des Pharao“ genannt. Die Archäologen sind sich nicht einig ob das hellenistische Bauwerk im 1. Jh. v. Chr. oder im 2. Jh. n.Chr. entstanden ist. Die gewaltige Fassade wird von sechs korinthischen Säulen getragen. Über deren Mitte ein Rundtempel steht. Zwischen den Säulen erkennt man noch die Reste von Relieffiguren.
Römisches Theater
Vom Schatzhaus auf dem Weg zum Zentrum der Stadt erstreckt sich auf der linken Seite das Theater der Nabatäertstadt. Es wurde unter König Aretas IV. im 1. Jh. n. Chr. erbaut und später von den Römern erweitert. Amerikanischen Archäologen haben es 1961 entdeckt und ausgegraben. Das direkt in den Fels eingemeißelte Theater bot etwa 8 000 Zuschauern Platz. Vor dem Theater führen Treppen zum großen Opferplatz. Ein Aufstieg , der sich lohnt, da man vom Gipfel einen herrlichen Ausblick auf das Ruinengelände genießt. In der Nordwestecke des Gipfelplatzes führt eine Treppe zum Opferbereich mit Hochaltar für Schlachtopfer.
Gräber der Königswand
Gegenüber dem Theater erhebt sich die sogenannte Königswand. Hier befinden sich nebeneinander 13 monumentale Grabtempel, die wegen ihrer besonderen Ausstattung als Königsgräber bezeichnet werden. Darunter das „Palastgrab, das größte Petras, das „Korinthische Grab“, das „Soldatengrab“ und das „Urnengrab“. Der imposante Bau des Urnengrabs mit einem 17 x 18 m großen Innenraum wurde 447 n. Chr. als Kirche geweiht. Das große Palastgrab mit prächtiger Fassade gehört mit zu den beeindruckendsten Bauwerken Petras.
Das Zentrum von Petra
Durch das Zentrum verlief die von Säulen gesäumte, gepflasterte Hauptstraße, der Cardo maximus. Die alten Wohnhäuser sind nicht mehr erhalten geblieben, dafür findet man noch Reste des Marktes, des Tenemos – Tors, einiger Tempel und einer byzantinischen Basilika. Auf dem Boden der dreischiffigen byzantinischen Basilika kann man noch schöne Mosaike entdecken. Der größte Tempel, eines der am besten erhaltenen Bauwerke Petras, ist der Qasr el – Bint Firaun, der „Palast der Pharaonentochter“. Bei dem 23 m hohen Gebäude handelt es sich vermutlich um den Haupttempel von Petra, den nabatäischen Hauptgöttern Dushara und Al – Uzza geweiht.
Grabtempel ed – Deir
Vom Museum im Westen des Zentrums führt ein Pfad zum Grabtempel ed – Deir. Seine Bezeichnung, die Kloster bedeutet, geht auf die zeitweilige Ansiedlung von Mönchen zurück. Er liegt außerhalb des eigentlichen Stadtgeländes. Wegen der besonderen Lichtverhältnisse empfiehlt sich der einstündige Aufstieg am Nachmittag. Das monumentale Bauwerk liegt hoch am Berg und beeindruckt besonders durch seine gewaltigen Ausmaße von 40 m Höhe und 47 m Breite. Mit seinem schlichten aber monumentalen Baustil gehört der Felsentempel zu den bedeutendsten Werken nabatäischer Baukunst.
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Praktische Tipps Jordanien
Einreise nach Jordanien
Zollbestimmungen - Einreise nach Jordanien
Bei der privaten Einreise nach Jordanien dürfen Waren, die zum eigenen Verbrauch bestimmt sind, begrenzt mitgeführt werden. Für die Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich gelten folgende Richtsatzmengen. 200 Zigaretten oder 200 g Tabak, 1l Alkohol. Die Einfuhr von Waffen, Funkgeräten, Rauschgift oder pornographischen Schriften ist verboten. Weiterhin ist es verboten die Landeswährung „Jordanischer Dinar“ einzuführen. Beträge kleiner als 50€ (entsprechen ungefähr 51 JD) sind davon ausgeschlossen. Bitte beachten Sie, dass der Wechselkurs schwanken kann. Sollten Sie Fragen haben, dann informieren Sie sich unter www.auswaertiges-amt.de für die deutsche Staatsangehörigkeit, www.eda.admin.ch die Schweizer Staatsangehörigkeit und www.bmaa.gv.at für die österreichische Staatsangehörigkeit.
Besondere strafrechtliche Bedingungen
Achtung, für Flugreisende gibt es verschärfte Handgepäck-bestimmungen. Für den Besitz, den Konsum und den Drogenhandel gelten verschärfte Strafen. In Jordanien gibt es noch die Todesstrafe. Hohe Strafen stehen auf Fahren unter Alkoholeinfluss. Es gilt eine 0 Promille- Grenze. Fahren unter Alkoholeinfluss führt zu strafrechtlichen Maßnahmen. Den Betroffenen erwarten hohe Geldstrafen und im Extremfall der Entzug der Fahrerlaubnis und der Personaldokumente. Auch bei unverschuldeten Verkehrsunfällen kann es zur Festnahme der Beteiligten kommen. Der Einzug der Personaldokumente verpflichtet den Reisenden im Land zu bleiben, bis er die Dokumente wieder erhält. Majestätsbeleidigung steht unter Strafe. Das Fotografierverbot von militärischen Anlagen und Einrichtungen ist unbedingt einzuhalten. Die hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr!
Rückreise
Bei der Rückreise nach Deutschland oder einem der EU Staaten können 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1l Spirituosen, 2l Wein, 250g Kaffee sowie Waren im Wert bis 300,00 € zollfrei eingeführt werden. Bitte erkundigen Sie sich vor der Rückreise über die aktuellen Zollbestimmungen oder informieren Sie sich unter
www.zoll.de unter Stichwort Reisefreigrenzen oder abgabefreie Einfuhr. Für die von uns gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
Achtung, die Ausfuhr von Antiquitäten ist nicht erlaubt und strafbar. Rauschgiftbesitz oder Handel wird streng bestraft.
Ausreisesteuer
Wer als Tourist das Land verlässt, um in ein benachbartes Land zu reisen, für den werden bei Ausreise eine Ausreisesteuer und Visa- Gebühren fällig. Sie betragen ca. 5 JD (5€) Bei Gruppenreisen über 15 Personen entfällt diese Gebühr.
Auto
Für die Fahrt nach Jordanien oder für das Führen eines Autos in Jordanien benötigen Sie den international gültigen Führerschein.
Eine Haftpflichtversicherung ist bei Einreise gesondert abzuschließen. Die EU Haftpflicht gilt in Jordanien nicht. Die internationalen Mietwagenvermittlungen gibt es am Flughafen oder in den Hotels vor Ort.
Reisen Sie mit dem eigenen PKW ein, dann benötigen Sie für das Fahrzeug eine internationale Zulassung und ein Triptyk / Carnet de Passages (Grenzübertrittsschein). Diese Dokumente sind bei den Deutschen Automobilclubs erhältlich.
Sollten Sie das Fahrzeug länger als drei Monate in Jordanien belassen, so ist es zu verzollen. Die Zollbehörde erhebt den Zoll auf der Grundlage des Wertes. Die Zollgebühr liegt meist über 100 % des Wertes.
Die vorübergehende Einfuhr von Dieselfahrzeugen ist nur mit Sondergenehmigung möglich. Die Sondergenehmigung wird an der Grenze direkt ausgestellt.
Flugzeug
Alle großen und renommierten sowie die landeseigenen Fluggesellschaften fliegen von Europas Großstädten in das Königreich Jordanien. Die Flugzeit beträgt ungefähr vier Stunden. Wer früh bucht, der kann sparen. Die Flüge in Jordanien kommen auf dem Queen Alia International Airport an. Er liegt südlich der Hautstadt und bis ins Zentrum der Stadt sind es etwa 40 km, für die man mit dem Taxi 40 Minuten braucht. Wer es preiswerter haben will, der kann auch mit dem Bus vom Flughafen zur Stadt fahren. Die Busse fahren im 30 Minutentakt. Wer das Reiseziel Aqaba ansteuert, der kann von Amman aus einen Inlandsflug nach Aqaba benutzen.
Taxi
In Jordanien gibt es verschiedene Taxiunternehmen. Sie sollten versuchen den Taxipreis vor Antritt der Fahrt auszuhandeln. Es ist auch üblich den Taxometer bei Fahrbeginn nicht einzuschalten. Fordern sie den Fahrer höflich auf ihn einzuschalten. Ab Mitternacht werden Nachtzuschläge erhoben. Man unterscheidet in gelbe und weiße Taxen. Die Privattaxen sind gelb und haben ein grünes Viereck auf der Tür. Sammel- und Service Taxis sind weiß. Fahrten mit Privattaxen kosten innerhalb Ammans 1- 2,5 JD und Fahrten mit dem Sammeltaxi 0,5- 1 JD.
Mietwagen
In allen größeren Orten, in Hotels und am Flughafen in Amman sind die renommierten, internationalen Autovermieter ansässig. Das Mieten eines Fahrzeuges sollte man schon von zu Hause erledigen, da es preiswerter ist als im Reiseland. Sollten Sie eine Rundreise durch Jordanien beabsichtigen, muss das mit der Mietwagenfirma abgeklärt sein. Prüfen Sie vor Übernahme die Fahrtüchtigkeit und Vollständigkeit des Fahrzeuges und dokumentieren Sie alle Mängel. Für einen Mittelklassewagen zahlt man ungefähr 30 JD pro Tag dabei sind Steuern und Versicherung im Preis enthalten. Ein Grenzübertritt zwischen Israel und Jordanien ist mit dem Mietwagen nicht möglich.
Straßenverkehr in Jordanien
Das Straßennetz ist in gutem Zustand. Die normalen Landstraßen sind zweispurig ausgebaut und die Autobahn (Desert Highway) ist vierspurig. Für die Pistenstraßen ist Allrad- Antrieb zu empfehlen. Die Fahrweise in Jordanien ist moderat aber etwas gewöhnungsbedürftig. Man kann selbst fahren. In Jordanien herrscht Rechtsverkehr. Die Verkehrsvorschriften sind ähnlich den europäischen Vorschriften. Es herrscht Gurtpflicht. Außerhalb der Ortschaften gilt ein Limit von 80 km/ h und Innerorts 50 Km/ h als Höchstgeschwindigkeit. In Amman gibt es sehr viele Radarkontrollen. Wer erwischt wird, der zahlt meist eine Geldstrafe. Die Verkehrsschilder sind zweisprachig in Arabisch und Englisch. In den Großstädten fehlt meist die englische Beschriftung und es erschwert die Orientierung.
Die Treibstoffversorgung ist flächendeckend gut ausgebaut, es gibt in Jordanien kein bleifreies Benzin. Bei Fahrten in die Wüste oder über Piste sollten sie über genügend Trinkwasser, Treibstoff und ein intaktes Ersatzrad verfügen. Auch GPS oder Navigationshilfen sind angebracht, um sich besser orientieren zu können.
Banken und Geld
In den größeren Städten existieren Bankautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann. Die Geldautomaten haben einen internationalen Standard und man kann mit ihnen in Englisch oder Deutsch kommunizieren. In vielen Reisebüros, Hotels und Restaurants wird die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert. In den Geschäften auf den Märkten bevorzugt man die Landswährung. Weiterhin gibt es viele Wechselstuben, in denen man zu offiziellen Kursen tauschen kann.
Die Währung in Jordanien ist der Jordanische Dinar (JD)oder auch (JOD). Der Kurs ist 1 JD = 1,07 Euro dabei ist 1 Euro = 0,93 JD
1 JD wird in 1000 Fils unterteilt und 10 Fils werden auch als Piaster unterteilt. Ein JD hat demnach 100 Piaster.
Es gibt Münzen zu 10,25,50,100,250,500 Fils und 1 Dinar; Geldscheine zu 500 Fils und 1,5,10,20 und 50 Dinar.
Telefon, Notrufe
Telefonkarten werden in Kiosken, Postämtern (geöffnet 8-17 Uhr), Tankstellen und Tabakläden verkauft. Die öffentlichen Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarte oder Bargeld. Auch die Mobiltelefone funktionieren sehr gut.
Ihre Mobilfunkanbieter informieren Sie über den günstigsten Tarif.
Deutsche Botschaft in Amman, Tel. 065930367 Fax. 06 5939413
Österreichische Botschaft in Amman, Tel. 06 4601101 Fax.06 4612725
Botschaft der Schweizer Eidgenossenschaft in Amman Tel. 06 5931416 Fax 06 5930685
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Internet
In vielen Städten Jordaniens gibt es Internetcafés, in denen man surfen kann. Viele Hotels haben auch Internetzugang. Die Preise sind ähnlich wie in Europa.
Post
Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 8.00 bis 17.00 Uhr, in den Wintermonaten 7.00 bis 19.00 Uhr.
Man kann Post versenden aber keine durch die Post empfangen. Wer Post erwartet, der braucht ein Postschließfach oder lässt es seinem Hotel zustellen. Postwertzeichen erhält man auf Postämtern oder im Hotel. Die meisten Hotels kümmern sich um die Post ihrer Gäste. Luftpost dauert meist 1-2 Wochen bis Europa.
Strom
Die Netzspannung beträgt 230 V bei 50 Hz, wie in Deutschland. Die Steckdosen entsprechen der EU- Norm für Flachstecker. Für Schukosteckdosen benötigt man eventuell einen Adapter.
Wie sollte man sich verhalten
Man erwartet von den ausländischen Gästen, dass sie die Feinheiten der arabischen Umgangsformen beherrschen. Ob Mann oder Frau, abseits des Strandes nicht allzu viel nackte Haut zeigen. Abseits der Metropolen sollte man die Haut mit leichter, undurchsichtiger Kleidung bedecken. Dies gilt umso mehr in der Zeit des Ramadan. Beim Besuch von Moscheen ist es notwendig, nackte Arme und Beine zu verdecken, beim Betreten der Heiligtümer sollten die Schuhe ausgezogen werden und die Frauen müssen ihr Haar bedecken
Sich in Landestracht zu hüllen ist keine gute Idee.
Sollten Sie Gastgeber sein, so erwartet man, dass sie Getränke wie Kaffe oder Tee reichen. Es ist umgekehrt so, dass sie gebotene Speisen und Getränke nicht ablehnen sollten. Beim Begrüßen oder Trinkgeld reichen, niemals die linke Hand benutzen.
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
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