Reiseziel Jordanien
Bilder_Asien_Oben_01.jpg

Jordanien – Amman

Amman ist die Hauptstadt des Haschemitischen Königreichs Jordanien. Etwa zwei Millionen Einwohner leben hier in der lebendigen, modernen Großstadt.  Die Stadt verzeichnete nach der Gründung Israels einen drastischen Bevölkerungszuwachs durch die zahlreichen Flüchtlinge aus dem Westjordanland. Heute ist Amman das Herzstück des Landes. Sie ist die kulturell, wirtschaftlich und politisch bedeutendste Stadt des Landes. Vorwiegend modern geprägt , findet man traditionell arabisches nur noch in den Suks der Altstadt. Den Besucher empfangen moderne Hotels und Restaurants, moderne Einkaufseinrichtungen und Luxusgeschäfte. In der Stadt gibt es mehrere Universitäten und viele Schulen. Zahlreiche Ministerien und Botschaften haben hier ihren Sitz. Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist die Stadt auch Ausgangspunkt für die Touristen aus aller Welt, die das Land entdecken wollen. Das ganzjährig angenehme Klima zieht insbesondere im Sommer auch viele Besucher aus den Golfstaaten an.

Reiseziele Jordanien – Amman kurz zusammengefasst:

- Geschichte von Amman

Sehenswürdigkeiten von Amman
- Jabal al – Qala / der Zitadellenhügel
- Zitadellenhügel / Zitadellentempel
- Zitadellenhügel / Archäologisches Museum
- Zitadellenhügel / Byzantinische Kirche
- Zitadellenhügel / Qasr
- Zitadellenhügel / Omaijadenpalast
- Al – Hussein - Moschee
- Römisches Forum
- Römische Theater
- Jordan Museum of Popular Traditions / Vokskundemuseum
- Jordan Folklore Museum / Folklore – Museum
- Römisches Odeum
- Nymphäum
- Jabal Amman
- Abu – Darwish – Moschee
- König – Abdallah – Moschee
- Royal Automobile Museum

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Geschichte von Amman

Die Stadt Amman blickt auf eine lange Geschichte zurück. Mit ihrem Namen erinnert sie an den alten Volksstamm der Ammoniter. Die ältesten Besiedlungsspuren deuten daraufhin, dass die Region bereits vor 9 000 Jahren besiedelt war. Um 1 200 v.Chr. war Rabbath Amman die Hauptstadt des ammonitischen Königreiches. Um 285 – 246 befand sich die Stadt unter ptolemäischer Herrschaft und wurde in Philadelphia umbenannt. Zur Blütezeit kam es nach 106 als die Römer unter Kaiser Trajan  die Stadt in ihre Provinz Arabia eingliederten. Mächtige Ruinen zeugen noch heute von dieser Zeit. Darunter die Ruinen der Zitadelle, des Forums und des Theaters, das heute noch genutzt wird. Bereits im 4. Jh. war Amman Bischofssitz. Die Araber kamen im Jahr 635 in die Stadt und es begann eine lange islamische Epoche. Die Stadt erhielt wieder ihren alten Namen Amman. Auf dem Zitadellenhügel entstand der Omaijadenpalast. Im Jahr 750 begann mit der Verlegung der Residenz von Damaskus nach Bagdad der Abstieg der Stadt, sie verfiel in den Folgejahren immer mehr. Erst mit dem Bau der Hedschasbahn von Damaskus nach Medina, an die Amman im Jahr 1902 angeschlossen wurde, gewann die Stadt als Verkehrsknotenpunkt wieder an Bedeutung. Diese nahm stetig zu als Emir Abdallah 1921 Amman zur Hauptstadt und damit auch zum Regierungssitz des neu geschaffenen Emirats Transjordanien wählte. Amman blieb trotzdem lange Zeit eine kleine Stadt mit etwa 25 000 Einwohnern. Erst um 1950 als Amman Hauptstadt des neuen Haschemitischen Königreichs Jordanien wurde wuchs die Einwohnerzahl rasch. Sie hat sich auch , bedingt durch die zahlreichen palästinensischen Flüchtlinge aus dem Westjordanland und den Flüchtlingen aus dem Irak, zwischenzeitlich auf etwa zwei Millionen erhöht. Der Niedergang Beiruts in den 1970er und 1980er Jahren hat Amman auf seinem Weg zur führenden Handelsmetropole im Vorderen Orient voran gebracht.

Sehenswürdigkeiten von Amman

Jabal al – Qala / der Zitadellenhügel

Der Zitadellenhügel gehört zu den bedeutendsten kulturhistorischen Stätten in Amman. Auf dem 837 m hohen Hügel finden sich zahlreiche Ruinen und Reste von Wehrmauern und Gebäuden. Einmalig und beeindruckend ist allein der Blick, den man von oben auf die Stadt mit ihrem Häusermeer und das römische Theater genießt.

Zitadellenhügel / Zitadellentempel

Der Zitadellentempel, das sind die kärglichen Überreste eines römischen Tempels. Vermutlich wurde er unter Kaiser Marc Aurel als Herkulestempel errichtet.

Zitadellenhügel / Archäologisches Museum

In unmittelbarer Nähe des Herkulestempels befindet sich das Archäologische Nationalmuseum, das dem Besucher einen umfassenden Überblick zur Geschichte Jordaniens vermittelt. Der besondere Stolz des Museums sind unter anderem einige der berühmten Qumran – Schriftrollen, die man 1952 am Toten Meer gefunden hat. Seit dem Jahr 2005 wird im Stadtzentrum an einem neuen Nationalmuseum gebaut.

Zitadellenhügel / Byzantinische Kirche

Im Jahr 1927 entdeckte man bei Ausgrabungsarbeiten die Reste einer byzantinischen Kirche und eine dreischiffige Basilika. Im Mittelschiff sind Reste des Mosaikbodens vermutlich aus dem 6./7.Jh. erhalten.

Zitadellenhügel / Qasr

Zum Palastkomplex gelangt man über den Qasr, einen mächtigen Torbau. Der üppige Wandschmuck deutet darauf hin, dass sich hier nicht nur der Eingangsbereich befand sondern auch ein Empfangsraum.

Zitadellenhügel / Omaijadenpalast

Der großzügige Palastkomplex wurde im 8. Jh. von den Omaijadenherrschern errichtet. Bei Ausgrabungen fand man entlang einer Kolonnadenstraße einige Höfe umgeben von Räumen. Am Nordrand des Palastbezirkes vermutet man den Thronsaal.

Al – Hussein – Moschee

In der King Talal Street befindet sich die Al – Hussein – Moschee. Sie wurde auf einem vermutlich omaijadischen Vorgängerbau errichtet. Die kuppellose Moschee mit zwei schlanken Minaretten ist im Stil frühislamischer Moscheen errichtet.

Römisches Forum

Zwischen dem Zitadellenhügel und dem Jabal al – Jaufa liegt das ehemalige römische Forum. Das etwa 7 500 m² große Areal wurde bereits im 2. Jh. n. Chr. errichtet. Heute ist von den ehemaligen Anlagen kaum noch etwas zu erkennen. Man hat hier einen Erholungspark mit Bänken und Brunnen angelegt.

Römische Theater

Vom römischen Forum aus gelangt man in das römische Theater, das, so vermutet man, zwischen 138 und 161 n. Chr. unter Kaiser Antonius Pius errichtet wurde. Das historische Bauwerk besitzt eine ausgezeichnete Akustik und wird auch heute noch für Aufführungen genutzt. Es kann 6 000 Zuschauer aufnehmen und ist somit das größte Theater in Jordanien.

Jordan Museum of Popular Traditions / Vokskundemuseum

Das Volkskundemuseum ist in Seitenräumen des Theaters untergebracht. Es zeigt Beduinen- und weitere Volkstrachten, Teppiche und verschiedenartigen Schmuck einzelner Volksstämme. In einem Gewölberaum werden Mosaiken aus dem 4. – 6. Jh. aus Madaba und Jerash gezeigt.

Jordan Folklore Museum / Folklore – Museum

Ebenfalls in einem Seitenraum des Theaters ist das Folklore – Museum untergebracht. Es macht den Besucher mit der Lebensweise der ursprünglichen Bevölkerung Jordaniens vertraut. Daneben werden Waffen des 19. Jhs., Webstühle, Stickereien und Musikinstrumente gezeigt.

Römisches Odeum

Das wiedererrichtete Odeum befindet sich nordöstlich vom Forum. Das kleine, überdachte Odeum wurde für Musikdarbietungen und Vorlesungen genutzt, es fasst 500 Zuschauer.

Nymphäum

Die Reste des römischen Nymphäums befinden sich an der Omar al - Mukhtar Street. Der große Prachtbrunnen mit Säulen und Figuren ist kaum noch erhalten. Man vermutet, dass er im 2. oder 3. Jh. errichtet wurde.

Jabal Amman

Der Stadtteil Jabal Amman steht für das neue, moderne Amman. Seit 1920 errichteten sich hier die Wohlhabenden ihre Wohnhäuser und noblen Villen.

Abu – Darwish – Moschee

Auf dem Hügel Jabal al - Ashra – fiyeh, im Süden von Amman, steht die ungewöhnliche Moschee mit schwarz – weiß gemusterter Fassade. Errichtet wurde sie von einem tscherkessischen Einwanderer, den man Abu – Darwish nannte. Wer sie besuchen möchte, sollte sich mit dem äußeren Anblick begnügen, da Touristen im Inneren nicht gern gesehen sind.

König – Abdallah – Moschee

An der Sulayman an Nabulsi Street steht die König – Abdallah – Moschee, die größte und modernste Moschee des Nahen Ostens. Sie wurde von 1982 – 1989 errichtet. Mit ihrer hellblauen Kuppel und den zwei Minaretten besitzt sie eine märchenhafte Ausstrahlung. Etwa 3 000 Gläubige finden in der Moschee Platz. Neben dem Hauptraum gibt es noch Frauengebetsräume, eine Bibliothek sowie ein Museum, das an den 1951 ermordeten König Abdallah erinnert.

Royal Automobile Museum

Im Westen von Amman, im Al – Hussein Nationalpark, befindet sich das Royal Automobile Museum. Besucher könne sich hier anschaulich mit der Autoleidenschaft des verstorbenen Königs Hussein bekannt machen. Exklusive Automobile und Motorräder ab Baujahr 1916 aus dem königlichen Rennstall werden gezeigt.

zurück zur Übersicht Jordanien

ANZEIGE


Praktische Tipps Jordanien

Einreise nach Jordanien

Für die Einreise nach Jordanien benötigt man als EU Bürger einen gültigen Reisepass und ein Visum. Das Visum wird außerhalb des Landes von den Jordanischen Botschaften ausgestellt. Personen, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild. Einen Eintrag im Reisepass der Eltern oder eines Elternteiles ist nicht ausreichend.
Alle Personaldokumente müssen bei Einreise noch 6 Monate gültig sein. Für Reisende aus Nicht- EU Staaten gelten gesonderte Reglungen. Weiter Informationen erhalten Sie unter www.auswaertiges-amt.de für die deutsche Staatsangehörigkeit, www.eda.admin.ch für die Schweizer Staatsangehörigkeit und www.bmaa.gv.at für die österreichische Staatsangehörigkeit. Die Ausreise ohne oder ungültigen Ausweis bzw. Pass stellt in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Ordnungsstrafe bis zu 2500 € geahndet wird.

Zollbestimmungen - Einreise nach Jordanien

Bei der privaten Einreise nach Jordanien dürfen Waren, die zum eigenen Verbrauch bestimmt sind, begrenzt mitgeführt werden. Für die Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich gelten folgende Richtsatzmengen. 200 Zigaretten oder 200 g Tabak, 1l Alkohol. Die Einfuhr von Waffen, Funkgeräten, Rauschgift oder pornographischen Schriften ist verboten. Weiterhin ist es verboten die Landeswährung „Jordanischer Dinar“ einzuführen. Beträge kleiner als 50€ (entsprechen ungefähr 51 JD) sind davon ausgeschlossen. Bitte beachten Sie, dass der Wechselkurs schwanken kann. Sollten Sie Fragen haben, dann informieren Sie sich unter www.auswaertiges-amt.de für die deutsche Staatsangehörigkeit, www.eda.admin.ch die Schweizer Staatsangehörigkeit und www.bmaa.gv.at für die österreichische Staatsangehörigkeit.

Besondere strafrechtliche Bedingungen

Achtung, für Flugreisende gibt es verschärfte Handgepäck-bestimmungen. Für den Besitz, den Konsum und den Drogenhandel gelten verschärfte Strafen. In Jordanien gibt es noch die Todesstrafe. Hohe Strafen stehen auf Fahren unter Alkoholeinfluss. Es gilt eine 0 Promille- Grenze. Fahren unter Alkoholeinfluss führt zu strafrechtlichen Maßnahmen. Den Betroffenen erwarten hohe Geldstrafen und im Extremfall der Entzug der Fahrerlaubnis und der Personaldokumente. Auch bei unverschuldeten Verkehrsunfällen kann es zur Festnahme der Beteiligten kommen. Der Einzug der Personaldokumente verpflichtet den Reisenden im Land zu bleiben, bis er die Dokumente wieder erhält. Majestätsbeleidigung steht unter Strafe. Das Fotografierverbot von militärischen Anlagen und Einrichtungen ist unbedingt einzuhalten. Die hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr!

Rückreise

Bei der Rückreise nach Deutschland oder einem der EU Staaten können 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1l Spirituosen, 2l Wein, 250g Kaffee sowie Waren im Wert bis 300,00 € zollfrei eingeführt werden. Bitte erkundigen Sie sich vor der Rückreise über die aktuellen Zollbestimmungen oder informieren Sie sich unter
www.zoll.de unter Stichwort Reisefreigrenzen oder abgabefreie Einfuhr. Für die von uns gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
Achtung, die Ausfuhr von Antiquitäten ist nicht erlaubt und strafbar. Rauschgiftbesitz oder Handel wird streng bestraft.

Ausreisesteuer

Wer als Tourist das Land verlässt, um in ein benachbartes Land zu reisen, für den werden bei Ausreise eine Ausreisesteuer und Visa- Gebühren fällig. Sie betragen ca. 5 JD (5€) Bei Gruppenreisen über 15 Personen entfällt diese Gebühr.

Auto

Für die Fahrt nach Jordanien oder für das Führen eines Autos in Jordanien benötigen Sie den international gültigen Führerschein.
Eine Haftpflichtversicherung ist bei Einreise gesondert abzuschließen. Die EU Haftpflicht gilt in Jordanien nicht. Die internationalen Mietwagenvermittlungen gibt es am Flughafen oder in den Hotels vor Ort.
Reisen Sie mit dem eigenen PKW ein, dann benötigen Sie für das Fahrzeug eine internationale Zulassung und ein Triptyk / Carnet de Passages (Grenzübertrittsschein). Diese Dokumente sind bei den Deutschen Automobilclubs erhältlich.
Sollten Sie das Fahrzeug länger als drei Monate in Jordanien belassen, so ist es zu verzollen. Die Zollbehörde erhebt den Zoll auf der Grundlage des Wertes. Die Zollgebühr liegt meist über 100 % des Wertes.
Die vorübergehende Einfuhr von Dieselfahrzeugen ist nur mit Sondergenehmigung möglich. Die Sondergenehmigung wird an der Grenze direkt ausgestellt.

Flugzeug

Alle großen und renommierten sowie die landeseigenen Fluggesellschaften fliegen von Europas Großstädten in das Königreich Jordanien. Die Flugzeit beträgt ungefähr vier Stunden. Wer früh bucht, der kann sparen. Die Flüge in Jordanien kommen auf dem Queen Alia International Airport an. Er liegt südlich der Hautstadt und bis ins Zentrum der Stadt sind es etwa 40 km, für die man mit dem Taxi 40 Minuten braucht. Wer es preiswerter haben will, der kann auch mit dem Bus vom Flughafen zur Stadt fahren. Die Busse fahren im 30 Minutentakt. Wer das Reiseziel Aqaba ansteuert, der kann von Amman aus einen Inlandsflug nach Aqaba benutzen.

Taxi

In Jordanien gibt es verschiedene Taxiunternehmen. Sie sollten versuchen den Taxipreis vor Antritt der Fahrt auszuhandeln. Es ist auch üblich den Taxometer bei Fahrbeginn nicht einzuschalten. Fordern sie den Fahrer höflich auf ihn einzuschalten. Ab Mitternacht werden Nachtzuschläge erhoben. Man unterscheidet in gelbe und weiße Taxen. Die Privattaxen sind gelb und haben ein grünes Viereck auf der Tür. Sammel- und Service Taxis sind weiß. Fahrten mit Privattaxen kosten innerhalb Ammans 1- 2,5 JD und Fahrten mit dem Sammeltaxi 0,5- 1 JD.

Mietwagen

In allen größeren Orten, in Hotels und am Flughafen in Amman sind die renommierten, internationalen Autovermieter ansässig. Das Mieten eines Fahrzeuges sollte man schon von zu Hause erledigen, da es preiswerter ist als im Reiseland. Sollten Sie eine Rundreise durch Jordanien beabsichtigen, muss das mit der Mietwagenfirma abgeklärt sein. Prüfen Sie vor Übernahme die Fahrtüchtigkeit und Vollständigkeit des Fahrzeuges und dokumentieren Sie alle Mängel. Für einen Mittelklassewagen zahlt man ungefähr 30 JD pro Tag dabei sind Steuern und Versicherung im Preis enthalten. Ein Grenzübertritt zwischen Israel und Jordanien ist mit dem Mietwagen nicht möglich.

Straßenverkehr in Jordanien

Das Straßennetz ist in gutem Zustand. Die normalen Landstraßen sind zweispurig ausgebaut und die Autobahn (Desert Highway) ist vierspurig. Für die Pistenstraßen ist Allrad- Antrieb zu empfehlen. Die Fahrweise in Jordanien ist moderat aber etwas gewöhnungsbedürftig. Man kann selbst fahren. In Jordanien herrscht Rechtsverkehr. Die Verkehrsvorschriften sind ähnlich den europäischen Vorschriften. Es herrscht Gurtpflicht. Außerhalb der Ortschaften gilt ein Limit von 80 km/ h und Innerorts 50 Km/ h als Höchstgeschwindigkeit. In Amman gibt es sehr viele Radarkontrollen. Wer erwischt wird, der zahlt meist eine Geldstrafe. Die Verkehrsschilder sind zweisprachig in Arabisch und Englisch. In den Großstädten fehlt meist die englische Beschriftung und es erschwert die Orientierung.
Die Treibstoffversorgung ist flächendeckend gut ausgebaut, es gibt in Jordanien kein bleifreies Benzin. Bei Fahrten in die Wüste oder über Piste sollten sie über genügend Trinkwasser, Treibstoff und ein intaktes Ersatzrad verfügen. Auch GPS oder Navigationshilfen sind angebracht, um sich besser orientieren zu können.

Banken und Geld

In den größeren Städten existieren Bankautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann. Die Geldautomaten haben einen internationalen Standard und man kann mit ihnen in Englisch oder Deutsch kommunizieren. In vielen Reisebüros, Hotels und Restaurants wird die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert. In den Geschäften auf den Märkten bevorzugt man die Landswährung. Weiterhin gibt es viele Wechselstuben, in denen man zu offiziellen Kursen tauschen kann.
Die Währung in Jordanien ist der Jordanische Dinar (JD)oder auch (JOD). Der Kurs ist 1 JD = 1,07 Euro dabei ist 1 Euro = 0,93 JD
1 JD wird in 1000 Fils unterteilt und 10 Fils werden auch als Piaster unterteilt. Ein JD hat demnach 100 Piaster.
Es gibt Münzen zu 10,25,50,100,250,500 Fils und 1 Dinar; Geldscheine zu 500 Fils und 1,5,10,20 und 50 Dinar.

Telefon, Notrufe

Telefonkarten werden in Kiosken, Postämtern (geöffnet 8-17 Uhr), Tankstellen und Tabakläden verkauft. Die öffentlichen Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarte oder Bargeld. Auch die Mobiltelefone funktionieren sehr gut.
Ihre Mobilfunkanbieter informieren Sie über den günstigsten Tarif.
Deutsche Botschaft in Amman, Tel. 065930367 Fax. 06 5939413
Österreichische Botschaft in Amman, Tel. 06 4601101 Fax.06 4612725
Botschaft der Schweizer Eidgenossenschaft in Amman Tel. 06 5931416 Fax 06 5930685
Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Internet

In vielen Städten Jordaniens gibt es Internetcafés, in denen man surfen kann. Viele Hotels haben auch Internetzugang. Die Preise sind ähnlich wie in Europa.

Post

Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 8.00 bis 17.00 Uhr, in den Wintermonaten 7.00 bis 19.00 Uhr.
Man kann Post versenden aber keine durch die Post empfangen. Wer Post erwartet, der braucht ein Postschließfach oder lässt es seinem Hotel zustellen. Postwertzeichen erhält man auf Postämtern oder im Hotel. Die meisten Hotels kümmern sich um die Post ihrer Gäste. Luftpost dauert meist 1-2 Wochen bis Europa.

Strom

Die Netzspannung beträgt 230 V bei 50 Hz, wie in Deutschland. Die Steckdosen entsprechen der EU- Norm für Flachstecker. Für Schukosteckdosen benötigt man eventuell einen Adapter.

Wie sollte man sich verhalten

Man erwartet von den ausländischen Gästen, dass sie die Feinheiten der arabischen Umgangsformen beherrschen. Ob Mann oder Frau, abseits des Strandes nicht allzu viel nackte Haut zeigen. Abseits der Metropolen sollte man die Haut mit leichter, undurchsichtiger Kleidung bedecken. Dies gilt umso mehr in der Zeit des Ramadan. Beim Besuch von Moscheen ist es notwendig, nackte Arme und Beine zu verdecken, beim Betreten der Heiligtümer sollten die Schuhe ausgezogen werden und die Frauen müssen ihr Haar bedecken
Sich in Landestracht zu hüllen ist keine gute Idee.
Sollten Sie Gastgeber sein, so erwartet man, dass sie Getränke wie Kaffe oder Tee reichen. Es ist umgekehrt so, dass sie gebotene Speisen und Getränke nicht ablehnen sollten. Beim Begrüßen oder Trinkgeld reichen, niemals die linke Hand benutzen.
Alle Angaben sind ohne Gewähr.