Conimbriga ist die größte Ausgrabungsstätte Portugals. Das Ruinenfeld befindet sich etwa 20 km von Coimbra entfernt, nahe der Stadt Condeixa – a – Velha. Bereits 1930 – 1944 begannen die Ausgrabungsarbeiten auf dem etwa 130 000 m² großen Gelände. Die Ausgrabungen wurden 1964 – 1971 fortgesetzt und dauern noch immer an. Die Ruinen stammen von einer römischen Stadt, die vom 2.Jh. v. Chr. bis zu ihrer Zerstörung durch die Sueben im 5. Jh. bestand. Die römische Stadt wurde auf einer ursprünglich keltischen Siedlung errichtet. Zahlreiche Bauwerke sind noch gut erhalten, darunter ein Amphitheater, ein Patrizierhaus, eine Basilika und Thermen und Brunnenanlagen. Ein besonders gut erhaltenes Beispiel für die römische Kultur ist die Casa dos Repouxos, das Haus der Wasserspiele, das aus dem 3. Jh. stammt. In einem von Säulen umgebenen Hof kann man Mosaike bewundern, die Motive der griechischen Mythologie zeigen. Unter anderem sind Jagdszenen, Delphine und Perseus, der einem Seeungeheuer das abgeschlagene Haupt der Medusa zeigt, dargestellt. In dem kleinen Museu Monográfico kann man sich an Hand von Modellen über die Ausgrabungsstätte informieren.
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