Korsika
Korsika, die französische Insel, ist nach Sizilien und Sardinien, die drittgrößte Insel des westlichen Mittelmeers. Etwa 270.000 Einwohner leben auf Korsika, davon die Hälfte in den Ballungszentren um Ajaccio und Bastia. Die alten Griechen gaben Korsika den Namen Kalliste, die Schönste. Und so findet man auf diesem Minikontinent herrliche Sandstrände, bizarre Hochgebirge, wildromantische Täler und uralte Bergdörfer.
Das Reiseziel Korsika bietet unheimlich viele Sehenswürdigkeiten.
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Korsika:
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Reiseziel Korsika kurz zusammengefasst:
- Natur Korsika
- Geschichte von Korsika
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Natur Korsika
Korsika wird auch als „Gebirge im Meer“ bezeichnet. Die Insel ist zergliedert in ein 1.800m hohes Schiefermassiv im Nordosten sowie in ein 2.500m hohes Granitmassiv im westlichen Teil. Die Gebirgszüge sind von steilen Hängen und tiefen Tälern gekennzeichnet.
Schneefälle und reiche Niederschläge sorgen dafür, dass die Insel reich an Wasservorräten ist. Im Sommer regnet es auf Korsika kaum und die Gefahr von Waldbränden ist sehr hoch.
Durch die Höhenunterschiede bedingt, gibt es mehrere Klimazonen mit unterschiedlichster Flora und Fauna.
Mediterrane und auch viele subtropische Pflanzen gedeihen hier. Das stellenweise naturbelassene Land wird von der heimischen , stacheligen Macchia ( immergrüner Buschwald) überwuchert. Sie bietet den Schutzraum für das Wachstum von Rosmarin, Myrte, Zyklamen, Schopflavendel und Baumheide. Besonders im Frühjahr, zur Blütezeit, ist es ein atemberaubendes und vor allem duftendes Erlebnis.
Man findet auch viele Edelkastanienwälder, die Esskastanie zählte früher zu den Grundnahrungsmitteln der Korsen. Im Südosten ist auch die Korkeiche sehr stark verbreitet. Bis an die Baumgrenze stehen die beeindruckenden Schwarzkiefern ( Laricio-Kiefer), die bis zu 1000 Jahre alt und bis zu 50 m hoch werden können. Danach schließen sich Wiesen mit Zwergwachholderbewuchs an.
Insbesondere Wildschweine und Mufflonherden bevölkern die Bergwelt. Aber auch Steinadler, Fischadler und Geier finden in der Bergregion ihren Lebensraum.
Geschichte von Korsika
Bereits um 8000 vor Christi gab es auf Korsika erste präneolithische Siedlungen. Reste davon gibt es vor allem noch im Süden. Ihre Menhirstatuen findet man aber auf der ganzen Insel.
Bedingt durch die strategisch günstige Lage kamen immer wieder Eroberer und Einwanderer auf die Insel. Nachdem die Griechen im heutigen Aléria siedelten, kamen Etrusker, Karthager und Römer. Vandalen, Sarazenen und maurische Sklavenhändler überfielen das Land und trieben die einheimische Bevölkerung in die Bergregionen. Nachdem die Insel zeitweilig als päpstliches Lehen an Pisa übergeben wurde, begann danach die Herrschaft Genuas. Es entstanden Kirchen, Festungsstädte, Zitadellen und Wachtürme. Bedingt durch hohe Steuern verarmte die einheimische Bevölkerung immer mehr. So kam es immer wieder zu Aufständen gegen die Unterdrückung. Bis heute ist die korsische Bevölkerung geprägt von Patriotismus und der Liebe zur Tradition. Das zeigt sich dem Besucher an der Pflege alter Handwerkskünste und der Bewahrung alter Traditionen.
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