Für die Einreise nach Ungarn, für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen, benötigt man als EU Bürger einen gültigen Personalausweis. Reisende aus der Schweiz brauchen einen Reisepass. Personen, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder einen Eintrag im Reisepass der Eltern oder eines Elternteiles.
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Ungarn – der Südwesten – Pécs
Südliches Flair und dazu ein lebendiges und reges Kulturtreiben, das ist die Stadt Pécs. Die historische Stadt besitzt viele Kunstschätze aus der Antike. Das bedeutende Kunstschaffen reicht bis in unsere Zeit. Es findet seinen Ausdruck im Ungarischen National- und Jugendstil des 19. Jahrhunderts. Viele Museen der Stadt, so zum Beispiel das Museum für moderne ungarische Kunst, geben einen Überblick über die Kunstszene der Stadt. Der ungarische Name Pécs steht im Zusammenhang mit fünf unterirdischen Grabkappellen, die aus römischer Zeit stammen. Nach den Römern waren es fränkische Siedler, die der Stadt den deutschen Namen Fünfkirchen gaben. Sie waren es auch, die einen Kirchenbau an der Stelle des heutigen Domes errichteten. Heute ist Pécs mit seinen 175 000 Einwohnern die bedeutendste und größte Stadt in Südwestungarn. Sie ist politisches Zentrum des Komitats (Regierungsbezirkes) Baranya und besitzt eine Universität, an der die Fachrichtungen Humanmedizin und Zahnmedizin gelehrt werden. Die Stadt besitzt ein internationales Flair, das nicht zuletzt durch die vielen Studenten aus aller Herren Länder beeinflusst wird. Hügelige Landschaft mit vielen Weinbergen prägen die Natur um Pécs.
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Reiseziele Ungarn – der Südwesten – Pécs kurz zusammengefasst:
- Geschichte der Stadt Pécs
Sehenswürdigkeiten der Stadt Pécs
- Barbakane und Domplatz
- Grabkammern unter dem Domplatz
- Altchristliches Mausoleum / Ókeresztény mauzóleum
- Dom St. Peter
- Csontváry – Museum
- Museum für moderne ungarische Kunst und die Zsolnay Sammlung
- Vasarely - Museum
- Széchenyi tér
- Innerstädtische Pfarrkirche St. Maria
- Jesuitenkolleg
- Pécser Nationalteather
- Jugenstilbrunnen am Széchenyi tér
- Keramikbrunnen
- Synagoge
- Franziskanerkirche
- Ethnographisches Museum und ehem. Hassan – Jakowali – Pascha – Moschee
Geschichte der Stadt Pécs
Seit dem 3. Jh. waren es die Römer, die hier die Stadt Sopianae errichteten und von hier aus die Provinz Pannonia Valeria regierten. Nach der Vertreibung der Römer war es war es König Stephan, der um 1009 das Bistum Pécs gründete. Im 13. Jh. nach der Zerschlagung der Mongolenherrschaft erbaute man die Stadt neu. Sie entwickelte sich zu einer blühenden Handelsstadt, in der Bewohner vieler unterschiedliche Völker angesiedelt wurden. Neben den Hauptgruppen, den Magyaren und Slawen, gab es auch viele Deutsche, Griechen, Italiener, Franzosen und Juden. Später kamen noch die Türken hinzu. Lange Zeit lebten die verschiedenen ethnischen Gruppen friedlich miteinander. Es gab sogar eine Universität, die 1367 König Ludwig d. Gr. erbauen lies und an der viele begabte junge Menschen verschiedener Herkunft und von unterschiedlichstem Glauben studierten. Sie zählt heute zu den ältesten Universitäten Europas. Nach Zeiten des friedlichen Zusammenlebens waren es die Türken, die 1543 bis 1686 in osmanischer Manier das Land beherrschten und die Stadt Pécs besetzten. Nach der Rückeroberung in den Kuruzzenkriegen begann der Wideraufbau. Auch eine schwere Pestepidedemie warf die Entwicklung der Stadt zurück. Erst 1780 gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung, den die Stadt auch der Königin Maria Theresia verdankte. Sie machte Pécs zur königlichen Freistadt. Im 19. Jh. begann die Industrialisierung mit der Ausbeutung von Kohlelagerstätten im nahen Mecsek- Gebirge. Noch heute zeugen die Prachtbauten aus der Gründerzeit vom Reichtum dieser Zeit.
Sehenswürdigkeiten der Stadt Pécs
Barbakane und Domplatz
Im Nordwesten der Altstadt, in unmittelbarer Nähe zur Barbakane, einer mächtigen Rundbastei, befindet sich der Domplatz. Der Dóm tér, wie die Ungarn den Platz nennen, liegt innerhalb der ehemaligen Stadtbefestigung. Nördlich des Platzes steht der Dom und westlich das Bischöfliche Palais. Das lang gestreckte Gebäude östlich des Domplatzes ist das Archiv des Domstiftes.
Grabkammern unter dem Domplatz
Im nordwestlichen Teil des Domplatzes befinden sich im Untergrund frühchristliche Gräber aus dem 4. Jahrhundert. Die Gräber werden in Grabkammern aufbewahrt. Wegen der Einzigartigkeit der Wandmalereien und des historischen Kulturerbes, zählen die Grabkammern seit dem Jahr 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die an der Ostseite des Domplatzes gelegene „Grabkammer mit dem Krug“ ist für Besucher zugänglich.
Altchristliches Mausoleum / Ókeresztény mauzóleum
Unter den Mauern einer alten Gedächtniskirche gibt es ein Tonnengewölbe, das als Grabkammer genutzt wurde. Sehr beeindruckend sind die Wandbilder mit Szenen aus der Geschichte von Adam und Eva. Auch Bilder des Propheten Daniel und ein Christusmonogramm kann man sich ansehen. In der angrenzenden Apáca utca in den Häusern Nr. 8 und 14 kann man weitere, mit Fresken bemalte Grabkammern aus dem 4. Jh. besichtigen. Sie zählen im Übrigen auch zum Weltkulturerbe.
Dom St. Peter
Der Ort auf dem der Dom und zuvor die altchristliche Basilika errichtet wurden, hat eine über 1100 Jahre alte Geschichte. Eine erste Kirche wurde im Jahr 836 vom Salzburger Erzbischof Liupram geweiht. Der erste Dom entstand unter König Stephan um 1009. Danach wurde das Gotteshaus mehrfach umgebaut und durch Kriege und Brände wieder zerstört. Die heutige, neoromanische Form verdankt der Dom dem Bischof Szepessy. Zur Tausendjahrfeier, in den Jahren 1882 bis 1891, entstand das im Stil des Historismus gehaltene Meisterwerk. Architekt war der Wiener Baumeister Friedrich von Schmidt. Im Grunde wurde die im Mittelalter angelegte Grundstruktur des Doms beibehalten. Sie ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit einem erhöhten Chor und einer fünfschiffigen Krypta. Sie besitzt drei Ostabsiden und vier Ecktürme. Sehr schön sind die Apostelstatuen im Bereich der Südfassade und das Muttergottesrelief im Bereich des Südportals. Sehenswert sind auch die Plastiken am Zugang zur Krypta und am Hochaltar. Der heute noch zu besichtigende älteste Teil des Doms ist der Sakramentstisch in der Corpus Christi Kapelle. Er stammt aus dem Jahr 1506. Es ist ein architektonisches Beispiel für die ungarische Frührenaissance. Das an der Südseite des Doms angrenzende Lapidarium besitzt noch einige Originalplastiken aus dem frühen Mittelalter, die sehr sehenswert sind.
Csontváry – Museum
Südlich des Doms, in der Janus Pannonius utca, befindet sich das Csontváry – Museum. Bekannt ist das Museum der bildenden Künste für die monumentalen Gemälde und Graphiken des Künstlers Tivadar Csontváry Kosztka. Er lebte von 1853 bis 1919 und ist berühmt für seine stimmungsvollen Bilder von Landschaften und Menschen, die in Italien und im Orient entstanden.
Museum für moderne ungarische Kunst und die Zsolnay Sammlung
Östlich des Doms gibt es noch zwei Ausstellungen zu besichtigen. Es ist das Museum für moderne ungarische Kunst und die Zsolnay Sammlung, die zu einem Besuch einladen.
Das Museum für moderne ungarische Kunst zeigt Werke von Józef Rippl- Rónai, Marcel Breuer, László Moholy- Nagy und dem bekannten ungarischen Künstler Béla Uitz.
Zu einer der bekanntesten Ausstellungen der Stadt zählt die Zsolnay Sammlung. In ihr werden sehr schöne Keramiken der 1868 in Pécs gegründeten Keramikfirma gezeigt. Neben Volkskunstmotiven und künstlerischen Werken des ungarischen Jugendstils findet der Betrachter viele Zier- und Gebrauchskeramiken aus der Schaffenszeit des 19. und 20. Jh.
Im unteren Geschoss des Gebäudes wird noch die Amerigo – Tot – Sammlung gezeigt. Sie besteht aus Plastiken des ungarischen Künstlers Amerigo-Tot der von 1909 bis 1984 lebte.
Vasarely - Museum
Das Vasarely - Museum liegt in unmittelbarer Nähe zu den beiden oberen Museen. Der Künstler gleichen Namens schenkte seiner Heimatstadt eine Vielzahl seiner Werke, die man hier bewundern kann.
Széchenyi tér
Der Platz ist zweigeteilt und stark abfallend. An der nordöstlichen Ecke des Platzes ist ein Teil des Archäologischen Museums der Stadt im Eckhaus mit der Nr. 12 untergebracht. Das Museum zeigt bedeutende archäologische Funde der Region. Die ältesten Funde gehen auf die Jungsteinzeit zurück. Aus allen historischen Epochen werden bedeutende Funde ausgestellt. Im südlichen Teil des Platzes erhebt sich die Dreifaltigkeitssäule.
Innerstädtische Pfarrkirche St. Maria
Die nördliche Begrenzung vom Széchenyi tér bildet die Innerstädtische Pfarrkirche St. Maria. Von weitem erinnert das Gotteshaus an eine Moschee. Zur Zeit der Türkenherrschaft war sie auch eine Moschee von insgesamt 17 osmanischen Heiligtümern in der Stadt. Ihre Entstehung verdankt die heutige Kirche im weitesten Sinne Kassim Pascha. Er ordnete den Bau 1585 an. Das Baumaterial, vor allem die Steine, stammt aus den Grundmauern der romanischen Bartholomäus – Kirche. Bei Restaurierungsarbeiten 1939 kamen Gebetsnischen (Mihrab) und Reste eines Stalaktitgewölbes aus türkischer Zeit zum Vorschein. Der frühere Vorplatz der Moschee wurde auch umgestaltet. Der Basar und der Reinigungsbrunnen mussten der barocken Dreifaltigkeitssäule weichen. Zusätzlich erbaute man noch das Reiterstandbild, in Gedenken an den Türkenbezwinger János Hunyadi.
Jesuitenkolleg
Westlich vom Széchenyi tér befindet sich der Winkelbau des Jesuitenkollegs. Beeindruckend sind die vielen Gründerzeit- und Jugendstil- Villen aus dem 19. und beginnenden 20. Jh., die in der Nähe des Kollegs zu sehen sind. Sie sind ein Beispiel für den Reichtum der Stadt in der damaligen Zeit.
Pécser Nationalteather
Etwa 300 m in östlicher Richtung vom Széchenyi tér liegt auf der rechten Seite der Theaterplatz mit dem prunkvollen Theater der Stadt. Die Pécser Bürger selbst nennen es „Pécser Nationaltheater“. Erbaut wurde es im Stil des späten Historismus im Jahr 1893. Heute genießt das Ballettensemble einen internationalen Ruf. Am Ende der Király utca bildet die mit zwei Türmen geschmückte, barocke Lyzeums - Kirche den Abschluss. Sie gehörte dem Pauliner – Orden.
Jugenstilbrunnen am Széchenyi tér
Am südlichen Ende des Széchenyi tér, vor dem Hauptportal der St. Sebastians – Kirche wird der Platz von einem sehr schönen Jugendstil – Brunnen begrenzt. Der Brunnen wurde in Gedenken an den Firmengründer der Firma Zsolnay im Jahr 1912 errichtet. Altorientalische Stierköpfe zieren die Brunnensäule. Geschaffen wurde das Werk von dem Künstler Andor Pilch.
Keramikbrunnen
Südöstlich des Széchenyi térs, dort wo die Ferencesek utcája beginnt, steht der 1968 errichtete Brunnen. Fünf Miniaturkirchen erinnern an die Grabkapellen. Sie sind auch der Grund für die deutsche Namensfindung Fünfkirchen.
Synagoge
Von Széchenyi tér aus in südlicher Richtung führt die Irgalmasok utcája. Sie trifft nach etwa 400 m auf den Kossuth ter, an dessen Ostseite die 1865 erbaute Synagoge liegt. Sie trägt Stilelemente orientalischer- und romanischer Architekturformen. Es war kein geringerer als der Architekt und Baumeister der „Pester Redoute“ in Budapest, Frigyes Feszl, nach dessen Plänen die Synagoge errichtet wurde.
Franziskanerkirche
Vom Széchenyi tér aus kommend geht man die Ferencesek utcája (Franziskaner Gasse) entlang. Nach etwa 600 m erblickt man linker Hand die Franziskanerkirche. Ausgrabungen im Umfeld der Kirche deuten auf ihre Nutzung als geistliche Schule hin. Während der Türkenzeit gab es auch noch ein Hamam, ein türkisches Dampfbad.
Ethnographisches Museum und ehem. Hassan – Jakowali – Pascha – Moschee
Im südwestlichen Teil der Stadt, außerhalb des Altstadtkerns, befindet sich noch das Ethnographische Museum und die ehem. Hassan – Jakowali – Pascha – Moschee. Die ehemalige Moschee ist heute ein türkisch – osmanisches Museum . Gezeigt werden kunsthandwerkliche Gegenstände und Keramiken.
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Praktische Tipps Ungarn
Einreise nach Ungarn
Zollbestimmungen Ungarn - Einreise
Bei der privaten Einreise nach Ungarn dürfen Waren, die zum eigenen Verbrauch bestimmt sind, begrenzt mitgeführt werden. Für die Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich gelten folgende Richtsatzmengen. 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak, 10l Alkohol, 10 l Alkopops, 20 l Zwischenerzeugnisse (Likörwein, Wermutwein), 90 l Wein davon max. 60 l Schaumwein und 110 l Bier können zollfrei eingeführt werden. Weiterhin darf der Reisende 10 kg Kaffee, 50g Parfüm und 250g Eau de Toilette zollfrei nach Ungarn einführen. Sollten Sie weitere Fragen haben, dann informieren Sie sich unter www.mfa.gov.hu.
Zollbestimmungen Ungarn - Ausreise
Bei der Rückreise nach Deutschland oder einem der EU Staaten können folgende Richtsatzmengen eingeführt werden. 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak, 10l Alkohol, 10 l Alkopops, 20 l Zwischenerzeugnisse (Likörwein, Wermutwein), 90 l Wein davon max. 60 l Schaumwein und 110 l Bier. Weiterhin darf der Reisende 10 kg Kaffee, 50g Parfüm und 250g Eau de Toilette zollfrei einführen. Bitte erkundigen Sie sich vor der Rückreise über die aktuellen Zollbestimmungen oder informieren Sie sich unter www.zoll.de unter Stichwort Reisefreigrenzen oder abgabefreie Einfuhr. Ungarn unterliegt nicht den Einschränkungen für „Neue EU Mitglieder“.
Auto in Ungarn
Für die Fahrt nach Ungarn oder für das Führen eines Autos in Ungarn benötigen Sie den nationalen oder international gültigen Führerschein. Nicht mehr Pflicht aber sehr empfehlenswert ist die Grüne Versicherungskarte. Eine Vollkasko- und Insassenunfallversicherung ist ebenfalls zu empfehlen.
Weitere Informationen zum Reiseland Ungarn finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de unter der Rubrik Reise und Sicherheit.
Das Autofahren in Ungarn unterliegt besonderen Tempolimiten. In Ungarn gilt die 0,0 Promillegrenze. Kraftstoff- Reservekanister im Fahrzeug sind verboten. Für das Fahren außerhalb geschlossener Ortschaften ist das Abblendlicht erforderlich. Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht auf dem Beifahrersitz befördert werden. Bitte informieren Sie sich vor Antritt der Fahrt über weitere landestypische Verkehrsbestimmungen.
Bus in Ungarn
Mit Europabussen kann man, von jeder größeren Stadt der EU Staaten, das ganze Jahr über bis nach Ungarn, ohne großen Aufenthalt oder Umsteigen, reisen. Die Busverbindungen werden nicht täglich angeboten. Die durchschnittliche Reisezeit von Deutschland bis nach Ungarn beträgt 15 Stunden. Die Mitnahme von Gepäck ist begrenzt. Von Deutschland werden die Städte Budapest, Gyor und Siofok angefahren. Weitere Informationen erhält man unter www.deutsche-touring.com. Die Buslinien innerhalb Ungarns sind gut ausgebaut. Im Prinzip ist jeder Ort in Ungarn mit dem Bus erreichbar. Eine Vorreservierung für längere Busfährten ist in den Reisebüros möglich.
Bahn fahren in Ungarn
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es tägliche Zugverbindungen mit dem ICE oder Expresszüge bis in eine der Großstädte Ungarns. Es ist eine gute Alternative zum Flug oder der PKW Anreise. Die durchschnittliche Reisezeit von Deutschland bis Budapest beträgt etwa 16 Stunden. Die Züge verkehren täglich. Wer mit der Bahn reisen möchte, der sollte frühzeitig buchen, um Preisvorteile, Sonderangebote und Reservierungsgarantie zu haben. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.db.de. Die Zugverbindungen in Ungarn sind sehr gut ausgebaut. Wer nach Budapest reist, kommt auf einem der drei Bahnhöfe an. Diese besitzen einen Metroanschluss, so dass sie sehr gut alle Ziele in der Stadt erreichen können.
Fähren und Schiffe
Ungarn besitzt sehr viele Fähren über die Donau und die Theiß. Auch der Balaton verfügt an der schmalsten Stelle, zwischen Tihany und Szántód, über eine Fährverbindung. Zusätzlich zu den regelmäßigen Fährverbindungen kommen noch die Angebote zu Ausflugsfahrten, die zu empfehlen sind.
Flugzeug nach und in Ungarn
Ungarn wird das ganze Jahr über von allen Charterfluggesellschaften angeflogen. Preiswerte Flüge und Hotelunterkünfte können Sie auf dieser Seite direkt online buchen.
Mietwagen in Ungarn
In allen größeren Orten und an den Flughäfen sind die renommierten, internationalen Autovermieter ansässig. Das Mieten eines Fahrzeuges sollte man schon von zu Hause erledigen, da es preiswerter ist als im Reiseland. Ob PKW, Jeeps, Mopeds oder Motorroller, alles kann gemietet werden. Prüfen Sie vor Übernahme die Fahrtüchtigkeit und Vollständigkeit des Fahrzeuges.
Taxi in Ungarn
Mit dem Taxi fahren ist in Ungarn preiswert. Wer das Taxi per Telefon vorbestellt zahlt weniger. Achten Sie zu Beginn der Fahrt, dass das Taxameter eingeschaltet ist. Bei Tagesfahrten mit dem Taxi sollte man den Komplettpreis für Fahrt und Wartezeit aushandeln.
Banken und Geld in Ungarn
Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Do. 8.00 bis 15.00 Uhr und Sa. nur von 9.00 bis 13.00 Uhr. In den größeren Städten und in kleineren Orten existieren Bankautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann. Die Geldautomaten haben einen internationalen Standard und man kann mit ihnen in Englisch oder Deutsch kommunizieren. In vielen Geschäften, Reisebüros, Hotels und Restaurants wird die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert.
Die Währung in Ungarn ist der Forint (Ft). Im Geldhandel wird der Hungaria Forint HUF genannt.
1 Ft = 0,00394 € oder 1 € = 294 Ft
Der Wechselkurs unterliegt täglichen Schwankungen!
Es gibt Münzen zu 1,2,5,10,20,50 und 100 Forint.
Banknoten sind zu 200, 500,1000, 5000, 10 000 und 20 000 Forint im Umlauf.
Der Forint ist eine voll konvertierbare Währung und unterliegt keiner Ein - und Ausfuhrbeschränkung. Alle Kursangaben sind ohne Gewähr. Prüfen Sie vor dem Umtausch, ob der Kurs und die Umtauschgebühren gut sind.
Telefon, Notrufe in Ungarn
Internationale Vorwahlen
nach Ungarn 0036
von Ungarn nach Deutschland 0049, Österreich 0043, in die Schweiz 0041
Notrufzentrale 112
Feuerwehr 105
Polizei 107
Touristenpolizei 0614388080
Unfallrettung/ Notarzt 104
Notarzt in deutscher Sprache 0613503737
Telefonkarten werden in den Postämtern, Kiosken und Tabakläden verkauft.
Deutsche Botschaft in Budapest Tel. 0036 1 488 3500, Fax. 0036 1 488 3505
Österreichische Botschaft in Budapest Tel. 0036 1 4797010, Fax. 0036 1 3528795
Schweizer Botschaft in Budapest Tel. 0036 1 4607040, Fax. 0036 1 38494 92
Für Benutzer von Mobiltelefonen ist es problemlos, im Land zu telefonieren. Wer preisgünstig telefonieren möchte, sollte sich vor Reiseantritt bei seinem Mobilfunkanbieter über günstige Auslandstarife erkundigen.
Internet in Ungarn
Viele touristische Unternehmen haben neben der englischen auch noch eine deutsche Website.
Wer im Internet surfen oder kommunizieren will, der findet in einigen Ferienorten Internetcafés, wo man für ca.1 € pro Stunde surfen kann. Die meisten Hotels bieten ebenfalls diese Möglichkeit, wobei es dort meist teurer ist.
Post in Ungarn
Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 8.00 bis 18.00 Uhr. Sa 8-12 Uhr
Strom in Ungarn
Die Netzspannung beträgt 230 V bei 50 Hz, wie in Deutschland. Die Steckdosen entsprechen der EU- Norm für Flachstecker.
Reiseinfos
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