Für die Einreise nach Ungarn, für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen, benötigt man als EU Bürger einen gültigen Personalausweis. Reisende aus der Schweiz brauchen einen Reisepass. Personen, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder einen Eintrag im Reisepass der Eltern oder eines Elternteiles.
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Ungarn – die Mitte – Székesfehérvár
Die historisch bedeutende Stadt Székesfehérvár ist Ungarns älteste Königsresidenz. Sie liegt zwischen dem Plattensee und dem Velencer See und zugleich an der Kreuzung zweier bedeutender Handelswege. Von Székesfehérvár führten die Handelswege in den Norden nach Budapest und Wien und auf die Balkanhalbinsel im Südwesten. Über einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren wurden hier die Könige gekrönt. In Anlehnung an die Krönungen erhielt die Stadt auch ihren zweiten Namen, Stuhlweißenburg. Er ist das Synonym für das Wort „Krönungsthron“ und „freie königliche Stadt“. Die Stadt besitzt sehr viele Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen auch die Altstadt und die vielen Kunstschätze im Spätbarock- und Zopfstil. Die Stadt der Könige, wie sie heute auch genannt wird, besitzt etwas mehr als 100 000 Einwohner. Sie ist ein Verwaltungszentrum des Komitats Fejér. Sehenswert sind auch die Ausgrabungsstätten der ehemaligen Römerstadt Gorsium, die sich etwa 18 km südlich von Székesfehérvár befinden. Gorsium- Herculia ist die bedeutendste Fundstätte römischer Kultur in Ungarn.
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Reiseziele Ungarn – die Mitte – Székesfehérvár kurz zusammengefasst:
- Die Geschichte der Stadt Székesfehérvár
Sehenswürdigkeiten der Stadt Székesfehérvár
- Ruinengarten / Überreste der Mariä – Himmelfahrt – Basilika
- Bischöflicher Palast
- Reichsapfel – Brunnen
- Rathaus
- Hiemer Haus
- Burgberg
- Dom St. Peter und Paul
- St. – Annen – Kapelle
- Budenz – Haus / Museum für Sprachwissenschaften
- Karmeliter – Kirche
- Bürgerhaus (Komitats – Haus)
- Reiterstandbild König Stephans
- Kuppelbad
- Zisterzienser Kirche
- Ehemalige Jesuiten – Apotheke „Zum schwarzen Adler“/ Apothekenmuseum
- Vörösmarty – Theater
- König – Stephan – Museum
- Freilichtmuseum
Die Geschichte der Stadt Székesfehérvár
Schon während der Steinzeit war das Gebiet besiedelt. Die archäologischen Funde aus dieser Zeit stammen wahrscheinlich aus dem 5. Jahrtausend v. Christi. Den ersten Menschen aus vorchristlicher Zeit folgten die Awaren und später die Römer. Die Römer gaben der Siedlung den Namen „Alba Regia“, was gleichbedeutend mit dem deutschen Namen Stuhlweißenburg ist. Unter ungarischem Einfluss geriet die Siedlung um 970 durch den Großfürsten Geza, er erbaute hier eine Burg. Sein Sohn, König Stephan, lies 1018 die Basilika „Mariä – Himmelfahrt“ als Sippenkirche des Árpáden Geschlechts erbauen. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurden 38 Könige gekrönt und 18 Oberhäupter nach ihrem Tod in der Kirche beigesetzt. Die sichere Lage der befestigten Burg und der Stadt gaben den Ausschlag dafür, dass die Mongolen im 13. Jh. die Stadt verschonten. In der ersten Hälfte des 16. Jh.s verlor Székesfehérvár aber den Status der Königsstadt und des Sitzes des Reichstages. Im Jahr 1688, nach dem Sieg über die Türken, begann man die Stadt wieder im alten Glanz aufzubauen. Unter der ungarischen Königin und Kaiserin Maria Theresia wurde das Gebiet von Székesfehérvár 1777 zu einem eigenen Bistum erklärt. Zu Beginn des 19. Jh.s verlor die Stadt wieder an Bedeutung. Die Stadt Budapest entwickelte sich zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Stadt nach der Zerstörung wieder aufgebaut und zum Industriestandort. Heute besitzt Székesfehérvár mehr als 100 000 Einwohner.
Sehenswürdigkeiten der Stadt Székesfehérvár
Ruinengarten / Überreste der Mariä – Himmelfahrt – Basilika
Der Ruinengarten liegt im Zentrum der Altstadt, östlich des bischöflichen Palastes. Der „Rom Kert“, wie die Ungarn den Ruinengarten nennen, liegt an einem wieder hergestellten Teilstück der Stadtmauer. Die Ausstellung zeigt den so genannten Stephans- Sarkophag aus dem 11. Jh. Er besteht aus Marmor und besitzt sehr schöne Reliefs, die im byzantinischen Stil erschaffen wurden. Bis heute ist nicht geklärt, wer in diesem prachtvollen Sarg seine letzte Ruhe gefunden hat. Es stehen drei bedeutende Fürsten zu Auswahl. Entweder war es Großfürst Géza oder König Stephan oder sogar der Sohn von Stephan, Emmerich (Imre), der hier begraben liegt. Zu besichtigen ist weiter das Lapidarium. Es zeigt die Überbleibsel der Krönungsbasilika, die aus dem Jahr 1018 stammt. Sie trägt romanische und gotische Stilelemente. Aus dem 14. Jh. ist noch ein Teil des, aus rotem Marmor gefertigten, Sarkophags von König Ludwig des Großen zu sehen. Daneben gibt es noch mehrere andere Grabplatten hochgestellter ungarischer Persönlichkeiten zu betrachten. In der Mitte des Ausgrabungsgeländes stößt man auf die halbkreisförmige Apsis der frühmittelalterlichen Basilika „Mariä – Himmelfahrt“. Anhand von Schautafeln wird die Geschichte der einzelnen Kirchenbauten, beginnend mit der einfachen Hallekirche aus dem 10. Jh. bis zur dreischiffigen romanischen Basilika des 15. Jh., dargestellt. Im 18. Jh., nach Beendigung der Türkenherrschaft, wurde die ehrwürdige Krönungskirche auf Anordnung des Bischof János Milassin 1790 zurückgebaut und die Baumaterialien zum Neubau des bischöflichen Palastes verwendet.
Bischöflicher Palast
Der Bischöfliche Palast wurde zum Ende des 18. Jh.s errichtet. Er trägt spätbarocke sowie klassizistische Stilelemente mit französischem Einfluss. Der Bischof János Milassin lies das Bauwerk nach Plänen von Jacob Rieder am heutigen Rathausplatz (Városház tér) erbauen.
Reichsapfel – Brunnen
Der Reichsapfel – Brunnen befindet sich gegenüber des Bischöflichen Palastes auf dem Rathausplatz (Városház tér). Errichtet wurde der Brunnen in Gedenken an den 900.Todestag von König Stephan im Jahr 1938.
Rathaus
Schräg gegenüber des Bischöflichen Palastes steht das Rathaus. Der Bau besteht aus zwei unterschiedlichen Epochen. Der älteste Teil trägt barocke Stilelemente und ist an den barocken Steinfiguren zu erkennen. Sie stellen die Wesensmerkmale Klugheit und Gerechtigkeit dar. Der spätere Anbau besteht aus dem ehemaligen Palais Zichy, das 1780 im ungarischen Zopfstil erbaut wurde.
Hiemer Haus
Zu einem der schönsten Barockbauten der Stadt Székesfehérvár zählt das um 1770 entstandene Hiemer Haus. Sehr schön sind auch, die für diese Zeit typischen Arkadengänge im Hof. Man findet das Wohnhaus schräg gegenüber dem Rathaus in nordwestlicher Richtung.
Burgberg
Der älteste Teil der Königsstadt liegt im Süden. Da, wo die Straßen in schmale Gassen übergehen. Hier befindet sich auch, die durch Pflastersteine angedeutete Stelle, wo im frühen Mittelalter die Grab- und Taufkapelle des Fürsten Géza stand. Zugleich ist es das Burggelände der Festung, die um 970 errichtet wurde.
Dom St. Peter und Paul
Der Dom St. Peter und Paul wurde auf den Grundmauern der um 1235 errichteten Pfarrkirche erbaut. Noch heute deuten die Reste gotischer Fenster in den Westtürmen auf die Pfarrkirche hin, die von König Béla IV. erbaut wurde. Mit dem Neubau des Domes wurde 1759 begonnen, er wurde 1773 vollendet. Der Chorraum und der Hochaltar tragen frühklassizistische Stilelemente. Sie wurden nach Plänen des Wiener Hofarchitekten Franz Anton Hildebrandt erbaut. Sehr schön sind auch die Fresken im Inneren, sie stellen Szenen aus dem Leben des ersten Ungarnkönigs dar.
St. – Annen – Kapelle
Gleich links neben dem Dom befindet sich die 1478 erbaute St. – Annen – Kapelle. Sie diente im 15. Jh. als Friedhofskapelle. Sie ist das einzige mittelalterliche Bauwerk, das die Jahrhunderte unbeschadet überdauert hat. In türkischer Zeit war es das Bethaus des Paschas und somit vor der Zerstörung geschützt. Vor dem Haupteingang der Kapelle erinnert ein Denkmal an den Humanisten Domonkos Kálmáncsehi, der hier im 15. Jh. als Domprobst wirkte.
Budenz – Haus / Museum für Sprachwissenschaften
Südwestlich des Doms, in der Arany János utca, gibt es noch ein Museum der Sprachwissenschaften. Es ist das Wohnhaus des finno- ugrischen Sprachwissenschaftlers Budenz, in dem das Museum untergebracht ist. Neben dieser Ausstellung ist auch der Nachlass des bedeutenden ungarischen Architekten Miklós Ybl (Architekt des Historismus) und von Ervin Ybl ungarischer Künstler des 19. und 20. Jh.s im Museum untergebracht.
Karmeliter – Kirche
Südlich des Altstadtzentrums befindet sich noch die Karmeliter – Kirche. Sie besitzt äußerlich eine schlichte Ausstrahlung. Aber im Inneren ist sie üppig im Stil des Rokoko ausgestattet. Ein sehr schöner Freskenzyklus aus dem 18. Jh. schmückt die Wände.
Bürgerhaus (Komitats – Haus)
In unmittelbarer Nähe der Karmeliter – Kirche befindet sich auch das alte Bürgerhaus (Komitats – Haus) aus dem beginnenden 19. Jahrhundert. Das Gebäude liegt am Stephansplatz.
Reiterstandbild König Stephans
Im Zentrum des gleichnamigen Platzes wurde 1938 das Reiterstandbild König Stephans errichtet.
Kuppelbad
Etwa 100 m südlich des Ruinengartens, in der Táncsics M. utca, befindet sich das im orientalischen Stil erbaute Stadtbad.
Zisterzienser Kirche
Ein weiteres Gotteshaus liegt nördlich des Bischofspalastes. Es ist die Zisterzienser Kirche, die in den Jahren 1745 bis 1751 erbaut wurde. Im Inneren beeindrucken die Fresken und die Wandaltäre den Betrachter. Sehr schön sind auch die kunstvoll gestaltete Kanzel und das Chorgestühl.
Ehemalige Jesuiten – Apotheke „Zum schwarzen Adler“/ Apothekenmuseum
Gegenüber der Zisterzienser Kirche befindet sich die ehemalige Jesuiten – Apotheke „Zum schwarzen Adler“. Sehr schön ist die spätbarocke Innenausstattung. Die ehemalige Apotheke ist heute ein Apothekenmuseum.
Vörösmarty – Theater
An der Nördlichen Grenze der Altstadt, in der Fö utca, steht das Gebäude des Vörösmarty – Theaters. Erbaut wurde es 1884. Das Theater trägt den Namen des bekannten Dichterfürsten Mihály Vörösmarty, der von 1800 bis 1855 lebte. Erbaut wurde das Gebäude 1830 von dem Wiener Architekten M. Pollack.
König – Stephan – Museum
Nur etwa 50 m nördlich vom Vörösmarty – Theater, an der Fö utca, befindet sich das König – Stephan – Museum. Das Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte. Es gibt Aufschluss zur Kunst und Volkskunde der Region Féjer. Sehr beeindruckend und sehenswert sind auch die bedeutenden Funde aus der alten Römerstadt Gorsium – Herculia und der frühen Magyarenzeit, die hier ausgestellt sind.
Freilichtmuseum
Westlich des Altstadtzentrums, im alten Serben-Viertel, erwartet den Besucher noch ein kleines Freilichtmuseum. Neben einer schlichten barocken orthodoxen Kirche aus dem 18. Jh. mit einer sehr schönen Ikonostase erhält der Besucher noch einen Einblick in das Leben der Menschen im Mittelalter.
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Praktische Tipps Ungarn
Einreise nach Ungarn
Zollbestimmungen Ungarn - Einreise
Bei der privaten Einreise nach Ungarn dürfen Waren, die zum eigenen Verbrauch bestimmt sind, begrenzt mitgeführt werden. Für die Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich gelten folgende Richtsatzmengen. 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak, 10l Alkohol, 10 l Alkopops, 20 l Zwischenerzeugnisse (Likörwein, Wermutwein), 90 l Wein davon max. 60 l Schaumwein und 110 l Bier können zollfrei eingeführt werden. Weiterhin darf der Reisende 10 kg Kaffee, 50g Parfüm und 250g Eau de Toilette zollfrei nach Ungarn einführen. Sollten Sie weitere Fragen haben, dann informieren Sie sich unter www.mfa.gov.hu.
Zollbestimmungen Ungarn - Ausreise
Bei der Rückreise nach Deutschland oder einem der EU Staaten können folgende Richtsatzmengen eingeführt werden. 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak, 10l Alkohol, 10 l Alkopops, 20 l Zwischenerzeugnisse (Likörwein, Wermutwein), 90 l Wein davon max. 60 l Schaumwein und 110 l Bier. Weiterhin darf der Reisende 10 kg Kaffee, 50g Parfüm und 250g Eau de Toilette zollfrei einführen. Bitte erkundigen Sie sich vor der Rückreise über die aktuellen Zollbestimmungen oder informieren Sie sich unter www.zoll.de unter Stichwort Reisefreigrenzen oder abgabefreie Einfuhr. Ungarn unterliegt nicht den Einschränkungen für „Neue EU Mitglieder“.
Auto in Ungarn
Für die Fahrt nach Ungarn oder für das Führen eines Autos in Ungarn benötigen Sie den nationalen oder international gültigen Führerschein. Nicht mehr Pflicht aber sehr empfehlenswert ist die Grüne Versicherungskarte. Eine Vollkasko- und Insassenunfallversicherung ist ebenfalls zu empfehlen.
Weitere Informationen zum Reiseland Ungarn finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de unter der Rubrik Reise und Sicherheit.
Das Autofahren in Ungarn unterliegt besonderen Tempolimiten. In Ungarn gilt die 0,0 Promillegrenze. Kraftstoff- Reservekanister im Fahrzeug sind verboten. Für das Fahren außerhalb geschlossener Ortschaften ist das Abblendlicht erforderlich. Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht auf dem Beifahrersitz befördert werden. Bitte informieren Sie sich vor Antritt der Fahrt über weitere landestypische Verkehrsbestimmungen.
Bus in Ungarn
Mit Europabussen kann man, von jeder größeren Stadt der EU Staaten, das ganze Jahr über bis nach Ungarn, ohne großen Aufenthalt oder Umsteigen, reisen. Die Busverbindungen werden nicht täglich angeboten. Die durchschnittliche Reisezeit von Deutschland bis nach Ungarn beträgt 15 Stunden. Die Mitnahme von Gepäck ist begrenzt. Von Deutschland werden die Städte Budapest, Gyor und Siofok angefahren. Weitere Informationen erhält man unter www.deutsche-touring.com. Die Buslinien innerhalb Ungarns sind gut ausgebaut. Im Prinzip ist jeder Ort in Ungarn mit dem Bus erreichbar. Eine Vorreservierung für längere Busfährten ist in den Reisebüros möglich.
Bahn fahren in Ungarn
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es tägliche Zugverbindungen mit dem ICE oder Expresszüge bis in eine der Großstädte Ungarns. Es ist eine gute Alternative zum Flug oder der PKW Anreise. Die durchschnittliche Reisezeit von Deutschland bis Budapest beträgt etwa 16 Stunden. Die Züge verkehren täglich. Wer mit der Bahn reisen möchte, der sollte frühzeitig buchen, um Preisvorteile, Sonderangebote und Reservierungsgarantie zu haben. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.db.de. Die Zugverbindungen in Ungarn sind sehr gut ausgebaut. Wer nach Budapest reist, kommt auf einem der drei Bahnhöfe an. Diese besitzen einen Metroanschluss, so dass sie sehr gut alle Ziele in der Stadt erreichen können.
Fähren und Schiffe
Ungarn besitzt sehr viele Fähren über die Donau und die Theiß. Auch der Balaton verfügt an der schmalsten Stelle, zwischen Tihany und Szántód, über eine Fährverbindung. Zusätzlich zu den regelmäßigen Fährverbindungen kommen noch die Angebote zu Ausflugsfahrten, die zu empfehlen sind.
Flugzeug nach und in Ungarn
Ungarn wird das ganze Jahr über von allen Charterfluggesellschaften angeflogen. Preiswerte Flüge und Hotelunterkünfte können Sie auf dieser Seite direkt online buchen.
Mietwagen in Ungarn
In allen größeren Orten und an den Flughäfen sind die renommierten, internationalen Autovermieter ansässig. Das Mieten eines Fahrzeuges sollte man schon von zu Hause erledigen, da es preiswerter ist als im Reiseland. Ob PKW, Jeeps, Mopeds oder Motorroller, alles kann gemietet werden. Prüfen Sie vor Übernahme die Fahrtüchtigkeit und Vollständigkeit des Fahrzeuges.
Taxi in Ungarn
Mit dem Taxi fahren ist in Ungarn preiswert. Wer das Taxi per Telefon vorbestellt zahlt weniger. Achten Sie zu Beginn der Fahrt, dass das Taxameter eingeschaltet ist. Bei Tagesfahrten mit dem Taxi sollte man den Komplettpreis für Fahrt und Wartezeit aushandeln.
Banken und Geld in Ungarn
Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Do. 8.00 bis 15.00 Uhr und Sa. nur von 9.00 bis 13.00 Uhr. In den größeren Städten und in kleineren Orten existieren Bankautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann. Die Geldautomaten haben einen internationalen Standard und man kann mit ihnen in Englisch oder Deutsch kommunizieren. In vielen Geschäften, Reisebüros, Hotels und Restaurants wird die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert.
Die Währung in Ungarn ist der Forint (Ft). Im Geldhandel wird der Hungaria Forint HUF genannt.
1 Ft = 0,00394 € oder 1 € = 294 Ft
Der Wechselkurs unterliegt täglichen Schwankungen!
Es gibt Münzen zu 1,2,5,10,20,50 und 100 Forint.
Banknoten sind zu 200, 500,1000, 5000, 10 000 und 20 000 Forint im Umlauf.
Der Forint ist eine voll konvertierbare Währung und unterliegt keiner Ein - und Ausfuhrbeschränkung. Alle Kursangaben sind ohne Gewähr. Prüfen Sie vor dem Umtausch, ob der Kurs und die Umtauschgebühren gut sind.
Telefon, Notrufe in Ungarn
Internationale Vorwahlen
nach Ungarn 0036
von Ungarn nach Deutschland 0049, Österreich 0043, in die Schweiz 0041
Notrufzentrale 112
Feuerwehr 105
Polizei 107
Touristenpolizei 0614388080
Unfallrettung/ Notarzt 104
Notarzt in deutscher Sprache 0613503737
Telefonkarten werden in den Postämtern, Kiosken und Tabakläden verkauft.
Deutsche Botschaft in Budapest Tel. 0036 1 488 3500, Fax. 0036 1 488 3505
Österreichische Botschaft in Budapest Tel. 0036 1 4797010, Fax. 0036 1 3528795
Schweizer Botschaft in Budapest Tel. 0036 1 4607040, Fax. 0036 1 38494 92
Für Benutzer von Mobiltelefonen ist es problemlos, im Land zu telefonieren. Wer preisgünstig telefonieren möchte, sollte sich vor Reiseantritt bei seinem Mobilfunkanbieter über günstige Auslandstarife erkundigen.
Internet in Ungarn
Viele touristische Unternehmen haben neben der englischen auch noch eine deutsche Website.
Wer im Internet surfen oder kommunizieren will, der findet in einigen Ferienorten Internetcafés, wo man für ca.1 € pro Stunde surfen kann. Die meisten Hotels bieten ebenfalls diese Möglichkeit, wobei es dort meist teurer ist.
Post in Ungarn
Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 8.00 bis 18.00 Uhr. Sa 8-12 Uhr
Strom in Ungarn
Die Netzspannung beträgt 230 V bei 50 Hz, wie in Deutschland. Die Steckdosen entsprechen der EU- Norm für Flachstecker.
Reiseinfos
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