Ungarn – der Westen – Kőszeg (Güns)
Die Stadt Kőszeg (Güns) liegt an der Westgrenze Ungarns am Fuße des Kőszeger Gebirges, etwa 27 km südlich von Sopron. Inmitten einer hügeligen Landschaft, die durch den Weinanbau geprägt ist, liegt der kleinste und schönste Ort Ungarns. Der beschauliche Ort ist ein Garant für Ruhe und Beschaulichkeit. Die Kleinstadt ist historisch bedeutend wegen der vielen Bauten, die im Renaissancestil erhalten geblieben sind. In der näheren Umgebung von Kőszeg (Güns) gibt es sehr ansprechende Wanderziele. Dazu gehört auch der Naturpark von Kőszeg.
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Reiseziele Ungarn – der Westen – Kőszeg (Güns) kurz zusammengefasst:
- Geschichte der Stadt Kőszeg (Güns)
Sehenswürdigkeiten der Stadt Kőszeg (Güns)
- Burgring
- Herz – Jesu – Kirche
- Heldentor
- Jurisics tér, Hauptplatz der Altstadt
- Rathaus
- Pfarrhaus
- Jesuiten – Apotheke „Zum Goldenen Einhorn“
- St. – Emmerich - Kirche
- Kirche St. Jakob
- Günser Burg
- Chernel – Gasse
- Kalvarienberg – Kirche
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Geschichte der Stadt Kőszeg (Güns)
Das Stadtbild wird seit über einem Jahrtausend durch die Grenzfestung der Stadt bestimmt. Sie beeinflusste nachhaltig das Schicksal der Stadt. Begonnen hat die Geschichte im 10. Jh., als die Magyaren im Tal der Güns eine Festung aus Holz errichteten. Diese wurde jedoch bei der Eroberung Ungarns durch die Mongolen zerstört. Um 1250 erbaute man die erste Festung aus Stein, die während der Türkenkriege als Schutzburg und Sperrfestung zum Schutze Wiens diente. Im Ergebnis der Belagerung und Eroberung wurden die Stadt und die Festung im 16. Jh. zerstört. Nach der Niederschlagung der Türken wurde das Gebiet um die Stadt Güns an das Adelsgeschlecht Esterházy übereignet. Die Regierungsherrschaft übten bis 1931 die Herzöge aus. Fehlendes politisches Engagement führte dazu, dass Güns im 18. Jh. in Vergessenheit geriet. Heute ist Kőszeg eine Stadt, die vom Tourismus und vom Weinbau geprägt ist.
Sehenswürdigkeiten der Stadt Kőszeg (Güns)
Burgring
Die frühere Burgbefestigung, die auch als Burgring bezeichnet wird, verläuft identisch mit der Stadtmauer. Im Inneren dieses Ringes liegt der Kern der historischen Altstadt, die sehr sehenswert ist.
Herz – Jesu – Kirche
Diese, im neogotischen Stil erbaute Kirche, steht außerhalb des historischen Altstadtkerns. Vor der Herz – Jesu – Kirche erhebt sich die barocke Pestsäule.
Heldentor
In unmittelbarer Nähe zur Kirche befindet sich das Heldentor. Durch das Tor führt der Weg in die historische Altstadt. In Gedenken an den 400. Jahrestag der Verteidigung der Stadt vor den Türken, während des Ersten Türkenkrieges, wurde das Denkmal 1932 errichtet.
Jurisics tér, Hauptplatz der Altstadt
Der Jurisics tér wird von allen Seiten durch sehr schöne, historische Bürgerhäuser umschlossen.
Rathaus
Eines der schönsten Häuser ist das Rathaus mit Wappenbildern in der Außenfassade. Die Barockfassade stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Pfarrhaus
Ein weiteres sehenswertes Haus ist das Pfarrhaus. Es besitzt sehr schöne barocke Stuckverzierungen. Bemerkenswert sind bei einigen Häusern, die im Renaissancestil erbaut wurden, die Sgraffito- Ornamente. Die Technik stammt aus Italien und wird seit dem 16. Jh. angewendet.
Jesuiten – Apotheke „Zum Goldenen Einhorn“
Diese ehemalige Apotheke ist heute ein Museum und kann besichtigt werden. In unmittelbarer Nähe zur Jesuiten – Apotheke befinden sich die Mariensäule und der Marktbrunnen. Wo heute die Mariensäule steht befand sich früher der Pranger.
St. – Emmerich - Kirche
Das bestimmende Bauwerk des Jurisics tér, dem Hauptplatz der Altstadt, ist der Turm der St. – Emmerich - Kirche. Diese Kirche ist nach der Reformation von den evangelischen Bürgern um 1620 erbaut worden. Der Bau trägt die Stilelemente der Renaissance. Im Zuge der Gegenreformation wurde das Gotteshaus zum Ende des 17. Jh.s wieder von den Katholiken übernommen. Sehenswert im Inneren ist der Hochaltar aus dem Jahr 1805. Er wurde von Stefan Dorffmeister d. J. geschaffen.
Kirche St. Jakob
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche St. Jakob. Sie besitzt eine dreischiffige, im gotischen Stil errichtete Halle. Der Innenraum ist mit gotischen Fresken gestaltet. Der barocke Hochaltar besitzt eine Muttergottesstatue, die aus spätgotischer Zeit um 1500 stammt.
Günser Burg
Im Nordwesten der Altstadt befindet sich die Burganlage, die in die Stadtmauer einbezogen ist. Heute sind von den ursprünglich fünf Türmen aus dem 13. Jh. nur noch zwei erhalten geblieben. Sehr schön ist der Laubenhof, den König Matthias im 15. Jh. mit Fenstern versehen lies. Im 17. Jh. wurde die Burg noch mehrfach von den Grafen Esterházy umgebaut. Heute ist die Burg ein Museum und Kulturzentrum der Stadt. Das Museum gibt Auskunft über die Stadtgeschichte und den Weinbau der Region.
Chernel – Gasse
Sehenswert sind hier die vielen, sehr schönen alten Barockhäuser zu beiden Seiten der Gasse.
Kalvarienberg – Kirche
Im Norden der Stadt, auf einem Hügel, befindet sich noch die sehenswerte Kalvarienberg- Kirche. Sie besitzt eine sehr schöne Barockfassade mit drei Türmen.
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