Ungarn – der Nordwesten – Fertőrákos
Etwa 5 km nordöstlich von Sopron, an der Südspitze des Neusiedler Sees, inmitten von Weinbergen und Eichenwäldern, liegt das kunsthistorisch bedeutende Schloss des Grafen von Zichy. Den Neusiedler See nennen die Einheimischen Fertő tó, was so viel heißt wie Sumpfsee. Er ist sehr flach und besitzt einen sehr breiten Schilfgürtel entlang des Ufers. Der See ist sehr fischreich und die Mücken fühlen sich hier auch sehr wohl.
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Reiseziele Ungarn – der Nordwesten – Fertőrákos kurz zusammengefasst:
Sehenswürdigkeiten
- Schloss des Grafen von Zichy
- Historischer Steinbruch
- Thermalquellen von Balf
- Pfarrkirche St. Andreas in Hidegség
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Schloss des Grafen von Zichy
Hier im Süden des Sees verbrachten die Bischöfe von Györ im Sommer ihre Zeit. Während der türkischen Besatzung wurde die Residenz direkt hierher verlegt. In der ersten Hälfte des 18. Jh.s war es der Bischof Ferenc Graf von Zichy, der das alte Schloss aus dem 16. Jh. zu einem spätbarocken Palast umbauen lies. Er rief italienische Meister an seinen Hof, die die kostbaren Rokokostuckarbeiten im Inneren anfertigten.
Historischer Steinbruch
An der östlichen Ortseinfahrt kommt man an einem großen Steinbruch vorüber, dessen Abbruchkanten bis zu 20 m senkrecht in die Höhe steigen. Schon die Römer nutzten den wertvollen Leitha- Kalkstein für ihre Bauwerke. In der Nähe des Steinbruches befindet sich noch ein altes Mithräum. Es ist Heiligtum des persischen Lichtheros Mithras, das im 2. und 3. Jh. n. Chr. genutzt wurde.
Thermalquellen von Balf
Die Deutschen nannten den Ort Wols. Der Ort liegt etwa 7 km östlich der Stadt Sopron. Von Bedeutung sind die schwefelhaltigen Thermalquellen, die schon die Römer als Heilquellen gegen Rheuma und andere Leiden nutzten. Im 18. Jh. entwickelte sich Balf zu einem beschaulichen Kurort mit vielen Grünanlagen. Im Kurort herrscht ganzjährig ein mildes Klima.
Pfarrkirche St. Andreas in Hidegség
Das Dorf Hidegség besitzt eine sehr schöne Pfarrkirche, die im Inneren mit Wandmalereien aus dem 12. und 13. Jh. ausgestaltet ist. Noch aus gotischer Zeit stammen die Chornische und das Ölbergfresko.
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