Ungarn – der Nordwesten – Nagycenk (Großzinkendorf)
Das beschauliche Dorf Nagycenk (Großzinkendorf) liegt etwa 15 km südöstlich von Sopron. In der Nähe des Ortes Nagycenk liegt das Schloss der Grafen von Széchenyi. Diese Adelsfamilie ist in ganz Ungarn bekannt. Ob Plätze, Straßen oder Denkmäler, der gräflichen Familie wird an vielen Orten gedacht. Die Adelsfamilie gehört zu den bedeutenden gesellschaftlichen Persönlichkeiten Ungarns des 18. und 19. Jh.s. Graf Ferenc von Széchenyi vererbte beispielsweise seine umfangreichen Kunstsammlung und Bibliothek dem Ungarischen Staat und sein Sohn, Istvan von Széchenyi, führte im 19.Jh. umfangreiche und weitreichende Wirtschaftsreformen im Land ein. Heute ist im barocken Herrenhaus und Stammsitz der Familie ein Hotel mit Gestüt und ein kleines historisches Museum eingerichtet.
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Reiseziele Ungarn – der Nordwesten – Nagycenk (Großzinkendorf) kurz zusammengefasst:
Sehenswürdigkeiten von Nagycenk
- Schlossanlage
- Széchenyi Museumsbahn
- Denkmal Istvan von Széchenyi
- Sopronhorpács
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Schlossanlage
Wer die Schlossanlage der adligen Familie von Széchenyi besucht, der kann das kleine Museum und das Gestüt besichtigen. Das Gräfliche Schloss wurde 1840 umgestaltet. Sehr schön sind auch die historischen Parkanlagen.
Széchenyi Museumsbahn
Dem Schlosspark gegenüber, in einer alten Lindenallee, befindet sich ein Teil des historischen Verkehrsmuseums von Budapest. Die Attraktion ist die knapp 4 km lange Bahnlinie vom Schlossbahnhof bis zur Bahnstation Fertöboz Hidegség. Hier verkehrt von April bis September ein Museumszug.
Denkmal Istvan von Széchenyi
Dieses Denkmal wurde dem Grafen im Dorf Nagycenk errichtet. Es steht vor der Pfarrkirche St. Stephan, einem neoromanischen Kirchenbau. Er ist im Familienmausoleum in der Nähe der Pfarrkirche beigesetzt.
Sopronhorpács
Südlich von Sopron, an der Hauptstraße Nr. 84, befindet sich in der kleinen Gemeinde Sopronhorpács
eine sehr schöne spätromanische Kirche. Es ist die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Das Gotteshaus aus dem 12. Jh. wurde in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts liebevoll restauriert. Erbaut wurde der Sakralbau als Sippenkirche vom Geschlecht der Osl. In späteren Jahrhunderten gehörten das Dorf und die Kirche dem Orden der Prämonstratenser - und Augustiner.
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