Reiseziel Spanien
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Spanien - La Gomera

La Gomera ist mit knapp 400 km² die zweitkleinste Insel der Kanaren, sie gilt als Perle der kanarischen Inseln. Von tiefen Schluchten durchzogene Felslandschaften und die einzigartige Vegetation sind besonders beeindruckend. Die Insel bietet eine Pflanzenvielfalt mit ca. 300 verschiedenen Arten. Herrliche Wanderrouten führen vorbei an schwarzen Vulkanstränden, endlosen Bananenplantagen, Lorbeerwald und immer wieder hübschen kleinen Dörfern. Die Einwohner Gomeras leben vorwiegend von der Landwirtschaft. Bedingt durch regelmäßigen Regen gedeihen auf der Nordseite tropische Früchte wie Bananen, Avocados, Mangos und Papayas.

La Gomera bietet viele sehr schöne Sehenswürdigkeiten.

Reiseziel La Gomera - Spanien kurz zusammengefasst:

- Valle Gran Rey ( Tal des großen Königs)
- Vallehermoso
- Los Órganos
- El Cedro
- San Sebastián de la Gomera
- Playa de Santiago
- Hermigua
- Garajonay Nationalpark

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Vallehermoso

Bedeutet das schöne Tal und liegt im Nordwesten der Insel. Die kleine Siedlung zieht sich über mehrere Kilometer vom fruchtbaren Tal bis zum Meer hinab. Neben dem Anbau von Bananen, Wein und anderer Agrarprodukte bildet Vallehermoso das Zentrum der Palmhonigproduktion auf der Insel. Immer mehr an Bedeutung gewinnt der Ort auch als Ausgangspunkt für Wanderungen. So findet man unweit von hier den Vulkanschlund Roque Cano.

Valle Gran Rey ( Tal des großen Königs)

Das touristische Zentrum der Insel, hier befinden sich ausgedehnte Terrassenfelder, Palmenhaine und Bananenplantagen. Das Tal bietet auch einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen. Anfang der 70er Jahre kamen Hippies und Blumenkindern ins Tal, wovon noch heute die relativ umfangreiche deutsche Gemeinde zeugt. Um in das Tal zu gelangen kann man mit der Fähre direkt zum Hafen Vueltas fahren, man kann aber auch über die Höhenstrasse durch den Nationalpark das Valle erreichen.

Los Órganos / Los Organos

Ist eine Felsformation an der Nordspitze Gomeras. Über eine Breite von 200Metern erstrecken sich 80 Meter hohe Basaltröhren, die wie aufgereihte Orgelpfeifen in der Landschaft stehen. Allerdings nur vom Meer aus während einer Bootstour zu sehen.

El Cedro

Ist ein kleines Dorf am Rande des Nationalparks. Hier befindet sich der einzige Campingplatz der Insel. Ausflügler und Wanderer finden hier auch eine Einkehrmöglichkeit.

San Sebastián de la Gomera

Ist die Hauptstadt der Insel und der einzige größere Ort. Der Fährhafen ist nicht die einzige Verbindung der Insel mit den Nachbarinseln, seit 1999 gibt es einen kleinen Flughafen. Der hübsche alte Ortskern erinnert an Kolumbus, der La Gomera mehrfach zwecks Wasserversorgung seiner Schiffe anlief.

Playa de Santiago

Hat sich neben Valle zum zweitwichtigsten Touristenzentrum entwickelt. Hier im Süden gibt es die meisten Sonnentage auf der Insel und es ist möglich ganzjährig zu baden. Neben dem Kiesstrand von Santiago finden sich in der Nähe die menschenleeren Strände Playa del Tapahuga und Playa del Medio (auch für Nudisten geeignet).

Hermigua

Liegt im grünen Nordosten der Insel. Die fruchtbaren Terrassenplantagen und Palmenhaine locken immer mehr Touristen an. Auf dem Weg zum Playa Hermigua kommt man am früheren Dominikanerkloster „El Convento de Danto Domingo“ vorbei. Im Webereimuseum Los Telares kann man alte Webstühle, Töpferwaren, Mühlräder und altes Werkzeug bestaunen. Es besteht auch die Möglichkeit verschiedene Naturhandwerksprodukte käuflich zu erwerben.

Garajonay Nationalpark

Erstreckt sich nördlich des 1487 Meter hohen Garajonay, über die Inselmitte. Vom Gipfel des Garajonay hat man herrliche Ausblicke auf die Nachbarinseln. Der Nationalpark ist dicht bewachsen mit Wald und mit Büschen überzogen. Mit seinem berühmten Lorbeerwald ist er zum Nationalerbe der Menschheit erklärt worden. In Laguna Grande besteht die Möglichkeit den PKW zu parken und auf einem befestigtem Rundweg in ca. 20 Minuten in den flechten und moosbehangenen Lorbeerwald einzudringen. Das Informations- und Besucherzentrum des Nationalparks „Centro de Visitantes“ bietet Interessenten kostenlose Exkursionen durch den Naturwald an.

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Praktische Tipps La Gomera:

Anreise

Obwohl La Gomera seit 1999 über einen kleinen Flughafen verfügt, erfolgt die Anreise der Touristen gewöhnlich über Teneriffa Süd und von Los Christianos mit der Fähre.

Baden

La Gomera ist eigentlich keine typische Badeinsel trotzdem ist das Baden vor allem im Süden ganzjährig möglich. Man sollte aber ständig die hier vor allem auch im Winter vorherrschende Brandung und unberechenbare Meeresströmung beachten.

Biken

Die Schönheit der Insel lässt sich auch gut mit dem Mountainbike erkunden. Für individuelle Touren von der Hochebene aus wird ein Shuttle Service angeboten. Man kann sich aber auch organisierten Touren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad anschließen.

Geld

Erhält man bequem per Euroscheckkarte. Weiterhin sind Reiseschecks zu empfehlen. Vom Postsparbuch kann man kein Geld abheben.

Gesundheit

Mit einem internationalen Krankenschein ist eine kostenlose Behandlung möglich. Für darüber hinaus gehende Leistungen ist eine private Auslandsreisekrankenversicherung zu empfehlen.

Rundfahrten

In den größeren Zentren sowie in San Sebastián am Fährhafen kann man Fahrzeuge mieten. Von San Sebastián aus führen auch verschiedene Buslinien über die Insel.

Telefonieren

Wesentlich günstiger als mit dem Handy kann man mit Telefonkarten telefonieren, die es bei der Post aber auch in anderen Läden gibt.

Trinkgeld

Für Restaurantservice, Aufwartung und Taxi sind 5-10% Trinkgeld üblich.

Wandern

Wer vom Süden aus in die Berge startet sollte nicht vergessen, dass es in den Höhenlagen oft empfindlich kalt und nass werden kann. Man sollte deshalb mit entsprechender Kleidung und insbesondere mit festem Schuhwerk vorsorgen. Wichtig ist auch der Schutz vor der Sonne, die man beim kühlen Wind unterschätzt. Es besteht auch die Möglichkeit geführte Wanderungen zu buchen.