Andalusien Tipps rund um das Leben in Andalusien
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- Almeria und Costa de Almeria
- Almeria
- Arabische Zisternen
- Iglesia de Santiago el Viejo
- Museo del Aceite de Oliva
- Plaza de la Constitucion
- Die Kathedrale
- Iglesia de San Juan
- Alcazaba
- Paseo de Almeria
- Bibliothek
- Museo de Almeria
- Los Milliares
- Desierto de Tabernas
- Aguadulce
- Roquetas de Mar
- Cabo de Gata
- San Miguel de Cabo de Gata
- San José / San Jose
- Los Escullos/ La Isleta
- Las Negras / Aqua Amarga
- Mojácar / Mojacar
- Vélez Blanco / Velez Blanco
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Die Hafenstadt Almería liegt an einer weit geschwungenen Mittelmeerbucht. Sie wird überragt von der Alcazaba, dem arabischen Kastell. Westlich von Almería drängen sich die großen Ferienzentren an der Küste. Richtung Osten kann man noch einsame Strandbuchten entdecken. Einzigartig in Europa ist die Wüstenlandschaft von Almería.
Etwa 170.000 Einwohner leben heute in der Stadt, deren mächtige Alcazaba an die Bedeutung der Stadt in maurischer Zeit erinnert. Seit dem 13.Jh. herrschten hier die Nasriden und erst im Jahre 1489 überließen sie die Stadt den Katholischen Königen. Almería war ein bedeutender Umschlaghafen für die Erzeugnisse der Region in die verschiedensten Länder. Die Altstadt Almerías ist beschaulich, es gibt gemütliche Tavernen, die mit Tapas den Gaumen verwöhnen.
Im Norden der Altstadt, nahe dem Platz Puerta Purchena kann man die arabischen Zisternen (Aljibes) aus dem 11. Jh. besichtigen.
Ganz in der Nähe der Zisternen findet man die Kirche aus dem 16.Jh. Sie ist Jakobus, dem Schutzheiligen des Kreuzzuges gegen den Islam, gewidmet.
Durch die Callle de las Tiendas kommt man zum Museum. Hier kann man sich die traditionelle Ölgewinnung nicht nur ansehen, es wird auch zur Kostprobe eingeladen.
Dieser Platz ist rundum von Arkaden umgeben. Hier findet man auch das Rathaus aus dem Jahre 1899.
Diego de Siloé begann 1524 mit ihrem Bau. Das Gebäude mit Wachttürmen an den Ecken gleicht eher einer Festung. Tatsächlich suchten hier die Einwohner Schutz vor Überfällen durch Piraten. Sehenswert sind der Barockaltar und das aus Walnuss geschnitzte Chorgestühl.
Diese Kirche aus dem 17.Jh. hat noch den Mihrab, die Gebetsnische der Moschee aus dem 10.Jh..
Die maurische Burg aus dem 10.Jh. erhebt sich imposant über Almería. Im Falle von Angriffen konnte sich die Bevölkerung auf das weite Areal hinter dem äußeren Mauerring flüchten. Die weiteren Ebenen der Burg sind immer wieder durch Mauerringe getrennt. In der unteren Ebene findet man eine arabische Zisterne und Gartenanlagen. Der innere Festungsbereich, der darüber liegt , war Residenz der maurischen Herrscher und Aufenthaltsplatz für deren Bediensteten. Man findet heute Reste von Zisternen, eine Kapelle, Reste maurischer Häuser und Bäder. Im oberen Teil befindet sich der Waffenhof und drei mächtige Türme, entstanden unter der Herrschaft der katholischen Könige. Von hier oben hat man einen besonders guten Blick auf die Stadt, den Hafen und die gesamte Bucht.
Der Paseo de Almería in der Altstadt biete sich für einen Einkaufsbummel an. In den vielen Terrassencafés lässt es sich gut verweilen. Die Calle Nicolás Salmerón längs des Hafens und die mit Skulpturen geschmückte Rambla Belén laden zum Flanieren ein.
In der Callle Hermanos Machado befindet sich die Bibliothek, in der bedeutende prähistorische Funde aus dem Los Milliares zu sehen sind.
Das Museum in Bahnhofsnähe ist Schauplatz interessanter Kunstausstellungen.
Nahe dem Ort Santa Fe de Mondújar befindet sich die Necrópolis de los Milliares, Reste einer neolithischen Siedlung, die etwa Mitte des 3.Jt. v. Chr. entstand. Die Fundstätten bezeugen einen hohen Stand der Metallverarbeitung und dienen als Beweis , dass Almería bereits ein Zentrum prähistorischer Kultur war.
Paraje Natural Desierto de Tabernas ( der Wüstenpark von Tabernas) ist eine wilde Steinwüstenlandschaft, in der es nur Trockenpflanzen gibt. Die Wüstenlandschaft war immer wieder willkommene Kulisse für zahlreiche Western Filme. Verschiedenste Vorführungen und vor allem Westernshows werden in „Mini Hollywood“ geboten. Der Calar Alto (2168m) bildet die höchste Erhebung in diesem Gebiet, der Sierra de los Filabres. Wegen des klaren Sternhimmels befindet sich hier auch ein Observatorium.
Das Tourismuszentrum westlich von Almería wurde Anfang der 1960er Jahre gebaut. Neben dem Yachthafen und der schönen Palmenpromenade findet man hier die verschiedensten touristischen Einrichtungen.
Hier befinden sich die großen Ferienzentren Urbanización Roquetas de Marund Playa Serena sowie das Nobelzentrum Almerimar mit viel Grün, langen Stränden, Yachthafen und 18-Loch-Golfplatz. Im alten Dorf Puerto de Roquetas findet man den Fischer- und Sporthafen.
Östlich der Bucht von Almería liegt der Naturpark Cabo de Gata – Níjar. Hier gibt es noch stille Buchten und Steilküsten in naturbelassener Landschaft, Agaven, Disteln und Palmen gedeihen hier. In den kleinen weißen Küstensiedlungen lebt man hauptsächlich vom Fischfang und vom sanften Tourismus.
Im Dorf Cabo de Gata gibt es noch die alten Holzboote der Fischer. An der Siedlung Almadraba de Monteleva vorbei kommt man zur Südspitze des Kaps. Dort steht derLeuchtturm auf einem Felsvorsprung.
Immer mehr Touristen entdecken diesen buchtenreichen Küstenabschnitt. Vom Hafen aus kann man zu Bootsausflügen entlang der wunderschönen Küste starten. Schöne Dünenstrände bietet die Playa de Mónsul und die Playa de los Genoveses.
Die winzigen Siedlungen bieten noch die Möglichkeit eine abgeschiedene ruhige Strandbucht zu finden.
Das Fischerdorf Las Negras bietet eine unberührte Strandbucht. Noch weiter nördlich liegt Aqua Amarga wie eine kleine Oase in einer kleinen Bucht am Meer mit goldgelbem feinsandigem Strand.
Blumengeschückte enge Gassen an steilem Abhang lockten immer wieder Aussteiger in diese reizvolle Örtchen. Heute konzentriert sich der Tourismus hauptsächlich auf die Küstenregion. Im Fischerörtchen Carrucha kann man in den Hafenrestaurants gut frischen Fisch essen. Die Siedlung Puerto del Rey ist für ihre kilometerlangen Strände (auch FKK) bekannt.
Im Bergort Vélez Blanco ist das Schloss des Marqués von Vélez zu besichtigen. Es wurde Anfang des 16.Jh. von einem italienischen Architekten errichtet. Der ursprüngliche Patio befindet sich jetzt im New Yorker Metropolitan Museum. In der Cueva de los Letrerosin der Nähe von Vélez Blanco fand man dasIndalo, eine prähistorische Felszeichnung, die heute ein Emblem Almerías ist.
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