Andalusien Tipps rund um das Leben in Andalusien
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- Sierra Nevada
- Die Alpujarras
- Lanjarón / Lanjaron
- Órgiva / Orgiva
- Pampaneira
- Bubión / Bubion
- Capileira
- Trevélez / Trevelez
- Cádiar / Cardiar
- Yegen
- Válor / Valor
- Ugíjar / Ugijar
Alpujarra Baja
- Alhama de Almeria
- Canjáyar / Canjayar
- Laujar de Andarax
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Spaniens höchstes Festlandsgebirge ist die Sierra Nevada, es ist ein geschütztes Biosphärenreservat. Den höchsten Punkt bildet der Mulhacénmit 3.482 m.
Von Granada aus benötigt man ca. eine Fahrstunde bis zur schneebedeckten Sierra Nevada. Der Weg führt zum Parque Nacional Sierra Nevada. In diesem Biosphärenreservat gibt es etwa 60 endemische Pflanzenarten. Die steile und kurvenreiche Straße bietet großartige Ausblicke, sie führt zurEstación de Esquí Sierra Nevada. Das südlichste Skigebiet Europas ist ökologisch sehr umstritten, da dessen Anlage zerstörend in das Landschaftsbild eingreift. Skisaison ist von Dezember bis April.
Ab einer Höhe von 2.700m gibt es nur noch die Möglichkeit, zu Fuß (7 km) den Pico de Veleta zu besteigen. Der höchste Berg, der Mulhacén, befindet sich weiter östlich. Der Name geht auf den maurischen Herrscher Muley Abul Hassan zurück, der hier begraben sein soll.
Dem Nationalpark nahe Granada schließen sich die Bergtäler der Alpujarras mit ihren maurisch geprägten Dörfern an. Das langgezogene Bergtal liegt zwischen der Sierra Nevada und den vorgelagerten niedrigeren Küstengebirgen. Die entlegene Bergwelt wurde zur letzten Enklave der Mauren, nachdem im Jahr 1492 Granada an die Christen übergeben wurde. Bei ständigen Unruhen und Kriegen gegen die Repressionen durch den Katholischen König, mussten viele Menschen ihr Leben lassen oder wurden verschleppt. 1609 schließlich wurden 275.000 Menschen per Ausweisungsedikt gezwungen das Land zu verlassen. Auch wer sich umtaufen ließ wurde von der Inquisition verfolgt. Die so entvölkerten Dörfer wurden mit Christen besiedelt, trotzdem ist das maurische Erbe auch heute noch unübersehbar.
Ca. 40 km von Granada entfernt erreicht man Lanjarón. Die Themalquellen und das Mineralwasser des Kurortes sind in ganz Spanien bekannt.
Órgiva ist das Verwaltungszentrum der Alpujarras. Hier wird auch Markt abgehalten.
Das Dorf Pampaneira (1058m) gleicht einem Museum der regionalen Volkskunst. In kleinen Läden werden regionale Produkte wie Töpferwaren, handgewebte Decken, Feigenbrot, Honig und Marmelade angeboten. Eine tiefe Schlucht durchfließt das Flüsschen Poqueira, die wilde Gebirgslandschaft ringsum lädt besonders zum Wandern ein.
Den Ort Bubión findet man auf 1.300m Höhe. Neben den auch hier vorhandenen regionalen Produkten steht hier die, dem Stil der Umgebung angepasste, Villa Turística. Sie bietet sich auch für längere Aufenthalte an.
Das Dörfchen Capileira ist 1436 m hoch gelegen, von hieraus gibt es einen direkten Weg zum Mulhacén(3.482m). Während man bis zum Rand des Nationalparks noch mit dem PKW fahren kann ist der Gipfel von Hoya del Portillo nur zu Fuß, in etwa fünf Stunden erreichbar. Die Berghütte Refugio de Poqueira bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten an.
Das ist Spaniens höchster Ort an der Südseite des Mulhacén. Die weißen Häuser des Ortes sind bis auf den steilen Hang gebaut. Trevélez ist bekannt für seinen ausgezeichneten luftgetrockneten Schinken, der hier in der Kälte reift.
In Cádiar findet man das Landtourismuszentrum Alquería de Morayma, eines der ungewöhnlichsten und schönsten Unterkünfte in den Alpujarras.
Auf dem Weg nach Osten erreicht man den Ort Yegen, bekannt durch Gerald Brenans Buch „Südlich von Granada“. Der Engländer hatte hier in den Alpujarras seine Wahlheimat gefunden.
Auf dem Weg nach Válor bietet sich dem Betrachter eine wild zerklüftete Kraterlandschaft.
Der Ort befindet sich im Kraterbecken und liegt somit in der Alpujarra Baja, dem niedrigen Talbereich.
In diesem Ort in der Alpujarra Baja haben schon die Araber die Thermalquellengenutzt. Im sich anschließenden Andarax – Tal gedeihen Orangen, Mandeln und Wein.
Im kleinen weißen Dörfchen am Rande des Naturparks Sierra Nevada werden Wein und Oliven angebaut. In der eigenen Ölmühle wird das wohlschmeckende „La Amazara de Canjáyar“ Öl gepresst.
Das ist ein Luftkurort und Zentrum des Weinbaus. Der weiße Ort mit Rathaus, Brunnen und Mudéjar – Kirche erinnert noch heute an die arabischen Bewohner. Kein geringerer als Boabdil, der letzte maurische Herrscher von Granada, fand hier Zuflucht, musste aber auch nach Afrika fliehen.
Von der Quelle des Rio Andarax aus lassen sich ausgiebige Wanderungen unternehmen. Informationen zu Wanderungen und weiteren Aktivitäten in den Alpujarras erhält man im Centro de Interpretación de Visitantes in Laujar.
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