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- Granada
- Alhambra, Granadas Rote Burg
- Puerta de la Justicia
- Alcazaba
- Palacios Nazaríes , Fürstenpalast
- Patio de los Leones
- Sala de los Abencerrajes
- Sala de los Reyes
- Sala de las Dos Hermanas
- Generalife
- Kathedrale und Königliche Kapelle
- Madraza
- Alcaicería / Alcaiceria
- Corral de Carbón / Corral de Carbon
- Plaza Isabel la Catolica
- Plaza Nueva
- Die arabischen Bäder
- Archäologisches Museum
- Das Albayzin – Viertel
- Iglesia de San Nicolas
- Museo Max Moreau
- Plaza Larga
- Sacromonte
- Realejo und San Matias
- Universität von Granada
- San Jeronimo
- Iglesia de San Juan de Dios
- Hospital Real
- La Cartuja
- Huerta de San Vicente
- Alhama de Granada
- Guadix
- Lacallahorra
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Malerisch vor den mit Schnee bedeckten Bergen der Sierra Nevada gelegen, bildet Granada eines der intellektuellen Zentren Andalusiens und ganz Spaniens. Wohl das berühmtste Symbol des maurischen Spanien ist die Alhambra von Granada. Granada liegt in 660 – 780 m Höhe und so gibt es hier trotz der südlichen Lage recht kühle Winter. Granada wurde auf drei Hügeln errichtet, dem Burgberg Alhambra, dem Albayzín, hier befindet sich das traditionsreiche moriskische Viertel und dem Sacromonte, wo schon vor Jahrhunderten die Zigeuner in Höhlenwohnungen lebten. Etwa 270.000 Einwohner gibt es heute in der Stadt. Schon seit der Blütezeit, unter der Herrschaft der Nasriden, war Granada Universitätsstadt. Mit der Herrschaftsübernahme durch die Katholischen Könige (1492) begann die Unterdrückung und Verschleppung der Muslime. Im Ergebnis verfielen Landwirtschaft , Handwerk und Handel und Granada degenerierte zur Provinzstadt.

Ansicht von Granada

Ansicht von Granada
Die Alhambra ist Weltkulturerbe und Spaniens meistbesuchtes Monument. Die weiträumige von Mauern umgebene Anlage umfasst mehrere Gebäudekomplexe. Da sind die Alcazaba im Westen, eine Militärfestung, die Ibn al – Ahmar um 1238 ausbauen ließ. Das Prunkstück bilden die Palacios Nazaríes ( der Nasridenpalast), der vom 13.-15.Jh. entstand. Oberhalb davon liegen der Generalife, der Sommerpalast der Sultane, umgeben von Gärten. Der Palast Karl V. und das Gebäude des heutigen Parador. Der Alhambra – Hügel ist ein bewaldeter Abhang mit ca. 120 Pflanzenarten.
Zum Alhambra – Komplex gelangt man durch die Ruinen der Medina, hier lebten die Bediensteten des Herrscherhauses.
Palast Karl V.
Nach dem Parador, dem einstigen Franziskanerkloster, gelangt man zum Palast Karl V. Er gilt als Paradebeispiel des italienisch inspirierten Renaissancestils. Der kreisrunde Innenhof mit doppelstöckiger Säulengalerie erinnert an eine Stierkampfarena. Heute findet man im Gebäude das Museum der Schönen Künste und das Museo de la Alhambra mit islamischen Kunst-, Zier-, und Gebrauchsgegenständen.
Puerta de la Justicia
Der Torturm an der Südseite des Palastes ist aus dem 14. Jh., hier wurde im Schnellverfahren über kleinere Streitigkeiten entschieden.
Alcazaba
Durch den Puerta del Vino, das Weintor, gelangt man zur Alcazaba, der aus dem 13.Jh. stammenden Militärfestung. Von den Soldatenunterkünften im Zentrum der Anlage bestehen nur noch die Grundmauern. Früher legte man am Torre de las Armas erst die Waffen ab bevor man eintrat. Einen herrlichen Ausblick hat man vom Torre de la Vela, dem Wachtturm. Am Ausgang zu den Gartenanlagen liegt der Torre de la Pólvra, der Pulverturm.
Palacios Nazaríes , Fürstenpalast
Der Fürstenpalast entfaltet im Innern die Pracht einer zeitlos heiteren Architektur, geprägt von zauberhaften Brunnen und Teichen und plätscherndem Wasser, dem Lebenselixier. Im ältesten Teil Mexuar, dem Audienzsaal, wurde Gericht gehalten. Durch das Cuarto Dorado, das goldene Zimmer, gelangt man zum Patio de los Arrayanes, dem unter Yusuf I. entstandenen Palastzentrum. Im geräumigen Innenhof, dem Myrtenhof, gibt es ein von Myrtensträuchern umgebenes Wasserbecken. Von hieraus gelangt man zu den Frauengemächern. Im 45 m hohen Torre de Comares befinden sich die Gemächer des Sultans, der Sala de la Barca, der Empfangssaal. Der Salón de Trono, der prachtvoll mit Steingut und Stuck dekoriert ist, hat über 250 verschiedene Gipsornamente. Die aus mehreren tausend Teilchen zusammengefügte Holzkuppel ist ein Symbol für sieben muslimische Himmel und die Sterne des Paradieszeltes.
Patio de los Leones
Der Löwenhof ist das Glanzstück der Alhambra, höchste Form der nasridischen Bau- und Dekorationskunst. Zwölf marmorne, wasserspeiende Fabellöwen, Symbol der Sonne und der zwölf Tierkreiszeichen, tragen die große Brunnenschale. 124 schlanke Marmorsäulen mit kubischen nasridischen Kapitellen umschließen den Löwenhof.
Sala de los Abencerrajes
Die Sala de los Abencerrajes wird von einer sternförmigen Muquarnas – Kuppel bedeckt. Hier war einst der Schauplatz von 36 Enthauptungen, die der Herrscher Boabdil zur Sicherung seiner Macht ausführen ließ.
Sala de los Reyes
Im Sala de los Reyes, dem Königssaal, gibt es überraschenderweise bildliche Darstellungen von Jagd- und Spielszenen, die im Islam unüblich sind.
Sala de las Dos Hermanas
Im Sala de las Dos Hermanas, dem Saal der zwei Schwestern, lebten die Sultaninnen mit ihren Kindern.
Durch die arabischen Bäder und den Jardín de Lindaraja verlässt man den Nasridenpalast.
Generalife
Weiter aufwärts gelangt man zum Generalife, dem luftigen Sommerpalast der Nasriden. In den Generalife- Gärten sind die typisch maurischen Elemente sichtbar. So im Jardín de la Acequia, er gleicht dem Myrtenhof des Fürstenpalastes.
Wer die Alhambra in Granada besuchen möchte, der sollte sich unbedingt im Vorverkauf Karten erwerben. Info unter www.alhambratickets.com .

Blick auf die Alhambra

Blick vom Albayzin - Viertel auf die Alhambra

Tor in der Alhambra

Alhambra Fürstenpalast

Der Löwenhof

Der Löwenbrunnen

Alhambra Myrtenhof

Alhambra prachtvolle Kuppel

Alhambra prachtvolle Kuppel

Sala de los Dos Hermanas

Palast Karl V.

Palast Karl V.

Jardin de Lindaraja Palastgärten

Jardin de Lindaraja Palastgärten

Generalife - Gärten Sommerpalast

Genaralife - Gärten Sommerpalast

Generalife - Gärten Sommerpalast

Generalife - Gärten Sommerpalast
Auch die Kathedrale Granadas wurde auf dem Platz der einstigen Hauptmoschee erbaut. Gleich im Anschluss steht die Grabkapelle der Katholischen Könige. 1523 im spätgotischen Stil geplant, wurde die Kathedrale 1563 im Renaissancestil vollendet. Die Hauptfassade symbolisiert den Sieg des Christentums über den Islam. Das 67m breite, 48m hohe und 116m lange Gebäude wird von monumentalen Bündelpfeilern gestützt. Der Altarraum ist prachtvoll mit Balustraden und Gemälden von Alonso Cano gestaltet. Das reichverzierte Portal im rechten Seitenschiff ist ebenfalls mit Bildern von Cano und Ribera geschmückt. In die spätgotische Capilla Real, die Grabkapelle der Katholischen Könige, gelangt man durch die ehemalige Seidenbörse. Noch vor Vollendung der Grabstätte starben Isabella, die Königin von Kastilien(1504) und Fernando, der König von Aragón(1516). Deshalb wurden sie vorerst auf dem Alhambra - Hügel im einstigen Franziskanerkloster bestattet. Der Grabraum der Kapelle wird von zwei reichgeschmückten Marmormausoleen beherrscht. Das Grabmal aus Carrara –Marmor wurde 1517 von Domenico Fancelli erschaffen. Auch die Tochter der Katholischen Könige, Johanna die Wahnsinnige und ihr Ehemann, Philipp der Schöne sowie deren Sohn, Karl V., sind hier bestattet. Der reichgeschmückte Renaissancealtar zeugt vom Werk der Katholischen Könige, der Vernichtung der Mauren. Die Sakristei dient heute als Museum und Schatzkammer mit Gemälden aus der Sammlung Königin Isabels, ihrer Reliquientruhe und ihrem Messbuch.

Kathedrale
Die 1349 von Yusuf I. gegründete arabische Universität liegt gleich gegenüber der Capilla Real. Für das maurische Spanien eine ungewöhnliche Einrichtung, da die Moscheen der Lehre dienten. Heute kann man die erhalten gebliebene kleine Moschee besichtigen.
Der ehemalige arabische Seidenmarkt, mit den zahlreichen Läden, die allerlei Schmuck, Lederwaren und Souvenirs anbieten, erinnert an einen Basar.
Hinter diesem Tor wurden Kohlen gelagert aber ursprünglich befand sich hier eine Karawanserei mit etwa 60 Schlafzellen in der zweigeschossigen Galerie des Innenhofs. Heute findet man hier die Touristeninformation und Läden.
Hier steht ein Kolumbus Denkmal vom Bildhauer Mariano Benlliure. Die Darstellung zeigt den Seefahrer der die Unterstützung der Königin für seine Projekte empfängt.
Am stets belebten Platz, am Fuße des Albayzín – Hügels, findet man das prächtige Gebäude der Königlichen Kanzlei, in dem heute der oberste andalusische Gerichtshof sitzt.
An der engen Uferstraße des Darro, der Carrera Darro, findet man die noch erhaltenen Bäder aus dem 11.Jh.. Meist zerstörten die Christen die öffentlichen Dampfbäder, da sie als unsittlich galten.
Das Archäologische Museum ist in einem Adelspalast aus dem 16.Jh. untergebracht. Die Sammlung ist recht bescheiden.
Das fast dörflich anmutende maurische Viertel hat die Ausstrahlung der alten Medina, es wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Der Name Albayzín weist daraufhin, dass im 13.Jh. die vertriebenen Muslime aus Baeza hier eine neue Heimat fanden.

Blick vom Albayzin - Viertel auf die Alhambra

Albayzin - Viertel

Albayzin - Viertel

Albayzin - Viertel Mezquita de Granada
Die Kirche aus dem 15.Jh. und die neue Moschee sind weitere Anziehungspunkte des Viertels. Auf der Aussichtsterrasse der Moschee treffen sich abends Romantiker und Verliebte, um beim Sonnenuntergang den herrlichen Blick auf den Komplex der Alhambra mit den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada dahinter zu genießen.
Unterhalb der Iglesia de San Nicolás befindet sich das Museo Max Moreau, in dem der belgische Maler bis zu seinem Tod im Jahr 1992 lebte.
Weiter bergauf gelangt man zur Puerta Nueva, einem arabischen Torturm, der zur Plaza Larga führt. Hier laden Cafés und Tapa - Lokale zur Einkehr ein.
Im Höhlenviertel Granadas siedelten im 15. u.16.Jh. Zigeuner. Sie bauten ihre Behausungen in den „Heiligen Berg“ hinein. Die weißgetünchten Fassaden und die aus dem Felsen ragenden Schornsteine geben dem Viertel einen unverwechselbaren Anblick. Abends kann man hier auch Flamenco- Darbietungen besuchen.

Sacromonte Höhlenviertel

Sacromonte Höhlenviertel
Diese zwei Stadtviertel am Fuße des Alhambra - Hügels bieten ursprünglichen granadinischen Charakter.
Die Universität wurde von Karl V. gegründet. Heute beherbergt das Gebäude mit barockem Portal die juristische Fakultät.
Die Renaissancekirche mit schönem Kreuzgang wurde im 16.Jh. von Diego de Siloé errichtet. Gonzalo Fernández de Córdoba, der Feldherr der Katholischen Könige, wurde hier beigesetzt.
Die Kirche hat einen schönen Barockaltar und einen Renaissance – Patio.
Das Hospital wurde 1511 erbaut. Das Gebäude weist Fassaden- und Portaldekoration mit dem Emblem der Katholischen Könige auf, die das Haus einst gründeten. Heute befindet sich hier der Sitz der Universität.
Das Karthäuserkloster entstand ab dem 16.Jh., die Ausstattung der Kirche ist Beispiel spätbarocken Dekorationsüberschwangs.
Am Stadtrand von Granada befindet sich das elterliche Sommerhaus des andalusischen Dichters Federico García Lorca, das heute ein Museum ist. Im Parque de Federico García Lorca (auch Parque Alfacar) erinnert ein Kreuz an die blutige Ermordung des Dichters durch Anhänger General Francos.
Ca. 60km südwestlich von Granada liegt dieses maurische Örtchen, reizvoll an einer Schlucht. Die Heilkraft der Thermalquellen machten sich schon die Römer zunutze. Das 47°C heiße Wasser wird auch heute noch zum Kuren genutzt. Eine interessante Tour bietet die Fahrt über den Pass Ventas de Zafarraya nach Vélez – Málaga.
Ca. 55 km nordöstlich von Granada liegt das Städtchen Guadix mit ca. 21.000 Einwohnern, von denen ca. 9.000 in den Höhlen des Barrio de Cuevas leben. Im Cueva – Museo erhält man einen Einblick , wie man in diesen in Kalkstein gegrabenen Kammern lebt. Sehenswert ist auch die Kathedrale von Guadix, ein Renaissancebau aus dem 16.-18.Jh.. Der arabische Alcázar erinnert daran, das die Stadt ein bedeutender Ort des Nasridenreiches war, erst 1489 wurde sie von den Christen erobert.
In diesem Dorf steht auf einem felsigen Hügel die Renaissanceburg Lacalahorra aus dem 16.Jh.. Hinter den Festungsmauern verbirgt sich ein anmutiger Renaissancepalast, den ein Sohn des berühmten Kardinals Mendoza, Don Rodrigo Mendoza, in Auftrag gab.
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