Andalusien Tipps rund um das Leben in Andalusien
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- Sierra de Cazorla
Jaén / Jaen
Castillo de Santa Catalina
Die Kathedrale Jaen
Palacio de Villardompardo
Kirchen der Altstadt
Provinzmuseum Jaen
Baeza
- Baeza
- Plaza de la Constitución
- Plaza del Pópulo / Plaza del Populo
- Ehemalige Fleischerei
- Casa del Pópulo / Casa del Populo
- Arco de Villalar
- Universität Baeza
- Palacio de Jabalquinto
- Plaza de Santa María
- Kathedrale
- Rathaus Baeza
Úbeda - Ubeda
- Plaza Vázquez de Molina
- Palacio de las Cadenas
- Santa María de los Alcázares
- Parador del Condestable Dávalos
- Sacra Capilla del Salvador
- Plaza del 1° de Mayo
- San Pablo
- Archäologisches Museum
- Hospital de Santiago
- Sierras de Cazorla, Segura y las Villas
- Cazorla
- Parador Nacional El Adelanto
- Puente de las Herrerías
- Wanderungen
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Mit den Renaissancestädten Baeza und Úbeda sowie mit der Hauptstadt Jaén zieht Spaniens „Olivenprovinz“ die Touristen an. Aber auch dem Naturliebhaber werden im Naturpark Segura y las Villas, in der Sierra de Cazorla, Ausflüge zu Flora und Fauna geboten.
Etwa 110.000 Einwohner zählt die Universitäts- und Provinzhauptstadt an der geographischen Grenze von Kastilien zu Südspanien, am Fuße der schroffen Sierra de Jabalcuz. Der Gebirgspass Desfiladero de Despeñaperros war seit jeher das Einfallstor von Kastilien nach Andalusien und immer wieder Schauplatz historischer Schlachten. Die Mentalität und die Kultur der Bewohner hier ist typisch kastilisch.
Die mächtige mittelalterliche Burg überragt Jaén. Nachdem König Fernando III. die Stadt 1246 erobert hatte, erhielt die Wehrburg des Nasriden- Königs al – Ahmar den Namen Castillo de Santa Catalina. Heute findet man hier einen staatlichen Parador, der zu den schönsten in ganz Andalusien zählt. Ein schmaler Felsgrat links vom Kastell bietet eine herrliche Aussicht auf Jaén und die Olivenhaine in der Umgebung.
Sie gilt wegen ihrer ausgewogenen Proportionen als eine der schönsten Renaissancekirchen in Andalusien. Sie entstand mit Beginn des 16.Jh. in etwa 200 Jahren Bauzeit. Zwei Kuppeltürme begrenzen die Hauptfassade, die mit ihren Säulen und Figuren barocke Züge trägt. Im Innern gibt es auch ein Museum. Sehenswert ist auch das Chorgestühl aus dem 16. Jh., sowie die Retabel – Gemälde von Pedro Machuca.
Hügel aufwärts gelangt man in die Altstadt, wo sich auch der schöne Palacio de Villardompardo aus dem 16. Jh. befindet. Beeindruckend sind die arabischen Bäder, die auch Baños de Ali genannt werden. Die Bäderanlage mit 470 m² gilt als die größte ihrer Art in Spanien. Im Palast kann man sich auch ein Volkskundemuseum ansehen.
Die Iglesia de San Andrés (16.Jh.), die Iglesia la Magdalena, die über einer Moschee errichtet wurde und die Iglesia de San Bartolomé, mit besonders schöner Mudéjardecke, sind sehenswerte Kirchen der Altstadt.
Hier werden dem Besucher großartige archäologische Funde aber auch Gemälde und iberische Skulpturen geboten.
Das Renaissancestädtchen besticht durch die Adelspaläste mit ihrem plastischen Fassadenschmuck und den prächtigen Kirchenbauten, sowie der ehemaligen Universität. Etwa 13.000 Einwohner leben in dem kleinen, von Olivenhainen umgebenen Städtchen. Seit 1227 in christlicher Hand, war es ein wichtiger Stützpunkt der reconquista Andalusiens. Etwa 50 noble Stadtpaläste zeugen vom Reichtum der Adligen im 16. Jh.. Baeza war auch zeitweilig Bischofssitz und über viele Jahre Universitätsstandort.
Typisch kastilisch säumen Café – Bars und Häuser mit Laubengängen den lang gestreckten Platz . Am Platz findet man die Unteren Konsistorialhäuser sowie das, aus grauem Stein gebaute, Getreidedepot.
Dieser Platz gleich nebenan ist auch von historischen Gebäuden umgeben. Nach dem Brunnen aus dem 16. Jh. wird sie auch Plaza de los Leos genannt. Die Löwen und die Frauenfigur Imilce (Frau des Hannibal) sind römischen Ursprungs.
Das Renaissancehaus aus dem 16.Jh., mit dem Wappen Karls des V. geschmückt, beherbergt heute das Stadtarchiv.
In der heutigen Touristeninformation tagte früher das Appellationsgericht. Das Gebäude aus dem 16. Jh. wird von einer plateresken Fassade verziert.
Der zinnenbekrönte Torbogen wurde zum Gedenken an den Sieg Karls V. über den kastilischen Adel in der Schlacht von Villalar errichtet.
Links von der Casa del Pópulo gelangt man zur Universität, die im 16.Jh. gegründet wurde. Heute ist hier einen Schule untergebracht. Der berühmte Dichter Antonio Machado war hier 1912 bis 1919 als Französischlehrer tätig. Im Renaissancehof steht einen Statue des Poeten.
Das ist einer der spektakulärsten Adelspaläste in Baeza, der Ende des 15. Jh. errichtet wurde. Neben der aufwändig dekorierten Hauptfassade findet man im Innern einen zweigeschossigen Arkadenhof. Sehenswert ist auch die kleine romanische Kirche (1227) gleich gegenüber, die reich mit Fresken geschmückt ist.
Auch hier findet man typischerweise den Brunnen als Schmuckelement. Ein Miniatur – Triumphbogen zeigt das Wappen Philipps II.
Ebenfalls am Platz befindlich, wird das Gebäude als Sommeruniversität genutzt.
Die Kathedrale gleich gegenüber birgt drei Patios. Sehenswert sind der Barockaltar und der Kreuzgang.
Das heutige Rathaus wurde früher als Justizgebäude und Gefängnis genutzt. Das Gebäude ist mit einer plateresken Fassade geschmückt.
Auch das Stadtbild von Úbeda ist von Gebäuden aus der Zeit der Renaissance geprägt. Zahlreiche Adelspaläste zeugen auch hier von Reichtum und Glanz in der Zeit des 16. und 17. Jh..
Dieser Platz hat die vornehme Ausstrahlung einer italienischen Piazza des Mittelalters.
Auf Geheiß von Vázquez de Molina, dem Sekretär Philipps II., im 16. Jh. entstanden, wurde durch Andrés de Vandelvira erbaut. Heute kann man im Untergeschoss ein Töpfereimuseum besuchen.
Bereits der Name der Kirche deutet daraufhin, dass sie auf dem ursprünglichen Standort des arabischen Alcázar errichtet wurde.
Das prächtige Renaissancegebäude, ebenfalls im 16. Jh. von Vandelvira geschaffen, ist heute ein Parador.
Die im 16.Jh. als Familien Pantheon geplante Kirche wurde ebenfalls von Vandelvira ausgeführt. Sie zählt zu den schönsten Werken der Renaissance in Spanien.
Der Platz bildet das Zentrum des Stadtlebens. Das Denkmal von San Juan de la Cruz erinnert an den Mystiker, der in Úbeda starb.
Am Platz befindet sich auch die Kirche San Pablo, geschmückt mit einer spätgotischer Hauptfassade. Gleich aus der Nische links vom Hauptportal wurden Verlautbarungen verlesen, die der Stadtrat nebenan im alten Rathaus verfasste.
In einem Gebäude im Mudéjarstil (14.Jh.) kann man die archäologischen Sammlungen von Úbeda besichtigen.
Das bemerkenswerte Gebäude, 20 Marmorsäulen aus Genua tragen die Arkaden des Patio, ist eines der bedeutenden Werke Vandelviras. Es wurde 1562 vom Bischof von Jaén in Auftrag gegeben. Wegen der Größe wird es auch als „El Escorial Andalusiens“ bezeichnet.
Spaniens größter Naturpark wird gebildet von den Sierras de Cazorla und Segura y las Villas.
Sie sind Teil der Subbetischen Kordilleren. Das waldreiche Kalksteinmassiv wird von Flüsschen durchzogen und bietet, bedingt durch reiche Niederschläge, ein Pflanzen- und Tierparadies.
Viele seltene Pflanzen aber auch Wildschweine, Mufflons, Steinböcke, Bergziegen, Hirsche, Wölfe und eine reiche Vogelwelt gibt es in diesem Wandergebiet zu entdecken. Auch für Campingliebhaber stehen geeignete Plätze zur Verfügung.
Das kleine Bergdorf liegt 800m hoch, es hat ca. 12.000 Einwohner und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Ausflügein die Sierra. Auf einer Anhöhe thront das arabische Castillo de La Yedra, das ein Volkskundemuseum beherbergt.
Diesen Parador findet man unweit von Cazorla in einsamer Lage in der Sierra.
Vom Parador aus ist es nicht weit zu der Brücke, die Isabel die Katholische angeblich in einer Nacht von ihren Soldaten errichten ließ.
Vom Puente de las Herrerías kann man zu Fuß am Rio Guadalquivir bis zu dessen Quelle in 1.300m Höhe wandern. Links davon kommt man zum Informationszentrum Torre del Vinagre des Naturparks und zum Stausee.
Am Rio Borroso entlang, Richtung Quelle des Bergflusses, führt einen der schönsten Wanderungen.
Auf der Strecke entlang des Guadalquivir zum Stausee Embalse del Tranco gibt es mehrere Hotels, Camping- und Rastplätze. Der Stausee lädt zum Baden ein. Ein Abstecher lohnt sich auch in die Orte Hornos, das an einem steilen Felsen gebaut ist und nach Segura de la Sierra, welches viele Spuren arabischer Vergangenheit im Ortsbild aufweist.
Andalusien Tipps rund um das Leben in Andalusien
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