Reiseziel Spanien
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Spanien - Andalusien - Cordoba

Andalusien liegt im Süden der iberischen Halbinsel. Sonnige Traumküsten mit feinsandigen Stränden findet man hier ebenso wie Hänge mit uralten Olivenbäumen. Es ist das Land, wo Stierkampf und Flamenco zu Hause sind, reiche Großgrundbesitzer aber auch arme Tagelöhner. Das Landesinnere bietet gebirgige Landschaft bis zu 3.500 m Höhe mit einzigartigen Naturparadiesen. Mit majestätischen Bauwerken, wie der Alhambra von Granada oder der Mesquita von Córdoba, haben die Araber während ihrer 800 jährigen Herrschaft das Land geprägt. Ihr Einfluss ist auch heute noch bis in die kleinen weißen Dörfer spürbar. Andalusien ist ein Agrarland mit fruchtbaren Böden. Die größten Betriebe sind Sherry- und Olivenölhersteller. Andalusien ist ein ideales Urlaubsziel für Sonnenanbeter, Kulturliebhaber und Naturfreunde.

Reiseziele Cordoba - Andalusien kurz zusammengefasst:

- Córdoba / Cordoba
- Die große Moschee Cordoba
- Juderia
- Celleja de las Flores
- Museo Municipal Taurino
- Synagoge
- Casa Andalusi
- Puerta de Almodóvar
- Ausstellungs- und Kongresspalast
- Bischofspalast
- Alcazar de los Reyes Christianos
- Archäologisches Museum
- Plaza del Potro
- Museum der Schönen Künste
- Plaza de la Corredera
- Palacio de Viana
- Medinat al –Zahra
- Ermitas
- Almodóvar / Almodovar

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Cordoba / Córdoba

Córdoba, „Konstantinopel des Westens“, einst omaiyadische Kalifenresidenz, zeugt mit seiner Moschee und dem jüdischen Viertel von vergangenem Glanz und Größe. Etwa 300.000 Einwohner leben heute in Córdoba. Die berühmte Mezquita und die Judería, das jüdische Viertel, wurden von der UNESCO zum Kulturgut der Menschheit erklärt. Ihr Besuch sollte der Höhepunkt einer jeden Andalusienreise sein.

Córdoba ist das Zentrum eines landwirtschaftlichen Anbaugebietes aber auch Textilindustrie und verschiedene Handwerkszweige, wie Gold-, Silber-, Bronze- und Eisenschmiede sowie die Keramikherstellung und die Lederverarbeitung gibt es hier. Ein Besuch im Monat Mai ist besonders empfehlenswert, dann stehen dem Besucher die blumengeschmückten Patios offen. Im Hochsommer können schon Temperaturen von 45 °C erreicht werden.

Bereits 152 v. Chr. wurde das römische Corduba gegründet. Zur Blütezeit, im 10. Jh. war es die Hauptstadt des Omaiyaden – Reiches al – Andalus mit ca. 1 Mio. Einwohnern. Córdoba war die reichste und schönste Stadt Europas. Mit der Zerstörung der Palaststadt Medinat al-Zahra durch berberische Söldner begann der Zusammenbruch des Kalifats. Eine Verarmung der Stadt setzte ein, die bis heute dazu führte, dass Córdoba ein Zentrum der Landarbeiterbewegung, der „Linken“, wurde.

Die große Moschee Cordoba

Erst römischer Tempel, später westgotische Basilika, zählt die Mezquita Córdobas heute zu den großartigsten Moscheen der Welt. Im Mittelalter wurde im Zentrum der Anlage eine Kathedrale errichtet. Die ursprüngliche Moschee wurde in verschiedenen Bauabschnitten immer wieder erweitert und vergrößert. Besonders beeindruckend ist der Betsaal mit seinem „Säulenwald“. Über 800 Säulen, die teilweise aus Marmor und Jaspis bestehen, stehen noch. Die Verbindung der Säulen mit Doppelbögen in lichter Bauweise lässt den Eindruck eines Palmenwaldes entstehen. Schmuckstück der Moschee ist der Mihrab, die Gebetsnische des Vorbeters, mit feinsten byzantinischen Mosaiken und von einer muschelförmigen Kuppel bekrönt. Die im 16.Jh. eingebaute Kathedrale besticht mit ihren spätbarocken Mahagonikanzeln(1760) und dem geschnitzten Chorgestühl (1758) sowie den vergoldeten Altarleuchtern. Weitere religiöse Kunstschätze findet man in den Seitenkapellen sowie in der Schatzkammer. Im Vorhof, Patio de los Naranjos, dienen Brunnen der rituellen Reinigung der Gläubigen. Im Glockenturm verbirgt sich das Minarett der Moschee. Die zinnenbekrönte Umfassungsmauer lässt die Mezquita nach außen wie eine Festung erscheinen.

Die große Moschee Cordoba

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Moschee in Cordoba

Die große Moschee Cordoba

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Die große Moschee Cordoba

Kathedrale innerhalb der Moschee

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Kathedrale innerhalb der Moschee

Juderia

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Das weiße Viertel der Juden Córdobas ist ein Labyrinth verwinkelter Gassen, das sich von der Moschee bis zur Stadtmauer hin erstreckt. Hier findet man blumengeschmückte Patios hinter schmiedeeisernen Torgittern, kleine Plätze mit Bodegas und Restaurants, die mit Tapas und Wein für das leibliche Wohl sorgen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Celleja de las Flores

Die Calleja de las Flores ist ein sehenswertes, hübsches, blumengeschmücktes Gässchen, ein ideales Fotomotiv.
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Museo Municipal Taurino

In diesem Museum wird das Andenken an Stierkämpfe und Stierkämpfer bewahrt. Darunter findet man auch die Geschichte des berühmten Manolete, der Sohn eines armen Landarbeiters, der zum berühmten, vermögenden Stierkämpfer wurde bevor er dann eines Tages in der Arena tödlich verunglückte.

Synagoge

In der Calle Judios Nr. 20 befindet sich eine Synagoge aus dem 14. Jh.. Die Wände sind mit hebräischen Inschriften sowie mit Stuckreliefs und mit geometrischen und floralen Motiven geschmückt.

Casa Andalusi

In diesem arabischen Haus aus dem 12. Jh. befindet sich ein kleines Museum, welches dem Besucher die Kunst des Papier schöpfens in damaliger Zeit zeigt. Córdoba war einmal Zentrum der Papierherstellung. Im Keller gibt es römische Mosaike zu sehen.

Puerta de Almodóvar

Hier, an der Stadtmauer steht ein Denkmal für den römischen Dichter und Philosoph Seneca, der zeitweilig auch Erzieher und Berater Neros war, ein Sohn Córdobas.

Ausstellungs- und Kongresspalast

Dieser befindet sich in einem ehemaligen Hospital mit einer sehenswerten Kapelle und einem schönen Patio. Kunsthandwerk aus Córdoba gibt es hier zu sehen. Das Gebäude ist auch Sitz einer Touristeninformation.

Bischofspalast

Der gleich nebenan befindliche Bischofspalast beherbergt ein Diözesanmuseum mit Skulpturen, Tafelbildern und Retabeln sowie Gemälde und Tapisserien. Unweit davon, in der Calle Amado de los Ríos, kommt man zum Platz mit den arabischen Bädern, den Baños Califales.

Alcazar de los Reyes Christianos

Alfonso der XI. ließ den Alcázar 1328 zur schlichten königlichen Residenz umbauen. 1486 empfingen die Katholischen Könige hier den Seefahrer Kolumbus. Im Mittelalter trieb die Inquisition von hieraus ihr schmachvolles Unwesen, was zur Entvölkerung Córdobas führte. Der Besucher kann römische Mosaiken, Bäder und die weitläufige Gartenanlage besichtigen.

Archäologisches Museum

Es befindet sich im östlichen Teil der Altstadt, dem Viertel der Muslime “Moreria“, in einem Palast aus dem 16. Jh.. Sammlungen aus römischer und arabischer Vorzeit der Stadt kann man hier sehen.

Plaza del Potro

Unweit des Museums findet man diesen Platz , ein Wahrzeichen Córdobas. Dort steht die Posada del Potro, eine stilgerecht restaurierte Herberge, die bereits Cervantes erwähnte. Vom Kulturamt der Stadt werden hier wechselnde Ausstellungen organisiert.

Museum der Schönen Künste

Ebenfalls an der Plaza del Potro zu finden, werden dem Besucher Gemälde von Malern aus Córdoba und anderen andalusischen Künstlern gezeigt. Im Innenhof steht das Geburtshaus des Malers Julio Romanero de Torres, dessen Werke hier zu sehen sind.

Plaza de la Corredera

Der Platz aus dem 18. Jh. ist von Laubengängen umgeben, er diente einst als Arena für Stierkämpfe und als Theater- und Festbühne. Am Platz gibt es auch die Markthalle aus dem 16.Jh. und viele Cafés und Bars.

Palacio de Viana

Der Palast aus dem 14. Jh. birgt mehr als 100 Räume und 13 Innenhöfe und Gärtchen. Die Markgrafen von Viana haben eine bunte Sammlung von Möbeln, Tapisserien, Porzellan, Gemälden, Waffen und Lederarbeiten zusammengetragen, die man bewundern kann.

Medinat al –Zahra

Die Stadt der Blume, so benannte der Kalif Abd ar – Rahman III. die Palaststadt nach seiner Lieblingsfrau. War Medinat al – Zahra im 10.Jh. einer der prunkvollsten Herrschersitze der Welt, so ist es heute ein großes Ruinenfeld. Die Palaststadt, ca. 8 km von Córdoba entfernt, von 10.000 Bauarbeitern und Stukkateuren errichtet , beherbergte 20.000 Menschen. Ein riesiger Hofstaat war auf den drei Ebenen des terrassierten Terrains am Djebel al – Arus (Hügel der Braut) untergebracht. Doch schon nach weniger als 100 Jahren fiel das prunkvolle Anwesen dem Bürgerkrieg zum Opfer, es diente danach nur noch als Materialgrube.
Heute ist der prachtvoll geschmückte Empfangssaal gut restauriert. Man sollte Medinat al – Zahra unbedingt besuchen auch wenn sich die einstige Pracht nur noch erahnen lässt.

Ermitas

Von den Ruinen der Palaststadt kommt man durch die waldreiche Berglandschaft hinauf zu den Ermitas(Einsiedeleien). Sie waren Zuflucht der Christen, als die strenggläubigen Almohaden in Andalusien herrschten. Schön ist auch der Ausblick vom „Mirador“ auf Córdoba.

Almodóvar / Almodovar

Ca. 22 km westlich von Córdoba, am Ufer des Gualdaquivir, steht die besterhaltenste Burg Andalusiens, imposant auf einem Hügel. Sie entstand um 720 zur Zeit der Mauren. Die kastilischen Könige, darunter auch Peter der Grausame, nutzten sie als Wohnsitz.

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