Reiseziel Griechenland
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Griechenland - Insel Kreta - Osten der Insel minoischer Palast von Kato Zakros

Im Südosten von Sitia, ungefähr 40 km entfernt, liegt Kato Zakros, was so viel heißt, wie „Tal der Toten“. Bekannt ist dieses Tal durch die archäologischen Funde. Klato Zakros ist heute ein kleines Dorf, bestehend aus wenigen Häusern, ein paar Olivenbäumen und dem Ausgrabungsfeld einer antiken Stadt, die vielleicht den Namen Dikta besaß. Die Stadt liegt in einer fruchtbaren Ebene, die sich zum Meer hin öffnet. Bei Wandertouristen ist die Region sehr beliebt. Durch das Tal des Todes, „ Kato Zakros“ führt eine beliebte Wanderroute.

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Reiseziele Kreta, Osten der Insel, minoischer Palast von Kato Zakros kurz zusammengefasst:

- Geschichte des Palastes
- Zugang zum Palast
- Palaststraße
- Zentralhof
- Vorrats- und Speicherräume
- Kulthalle und Bankettsaal
- Schatzkammer
- Kultbad
- Heiligtum und Archiv
- Megaron des Königs und der Königin

Weitere Ziele in der Umgebung
- Tal der Toten
- Ort Palekastro

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Geschichte des Palastes

Die ausgegrabene Stadt und der Palast von Kato Zakros stammen aus der Zeit um 1600 v. Chr., obwohl erste Siedlungsspuren aus frühminoischer Zeit 2700- 2280 v. Chr. gefunden wurden. Der bei Grabungen freigelegte Palast gehört zur viertgrößten Palastanlage, die auf der Insel gefunden wurde. Der Hafen der Stadt Kato Zakros sowie der von Palekastro bildeten in der Antike die strategische Basis für den Handel mit Ägypten, Libyen und allen anderen südlichen Mittelmeerstaaten der damaligen Zeit. Archäologen vermuten, dass der Hafen von Kato Zakros auch Stützpunkt eines Teiles der kretischen Flotte war.
Der Niedergang der minoischen Siedlung ist, wie bei den meisten minoischen Zentren der Insel, auf die Katastrophe von 1450 v. Chr. zurückzuführen. Ausschlaggebend hierfür soll die verheerende Naturkatastrophe, ausgelöst durch den Vulkan auf Santurin, sein.
Die Katastrophe kam überraschend und ohne Vorwarnung, denn die Art der Auffindung von Kultgegenständen, Vorratsbehältern und Machtinsignien deutet darauf hin. Die Ausgrabungsstätte gibt den Archäologen auch einige Rätsel auf. Man fragt sich, warum im Gegensatz zu anderen minoischen Machtzentren, hier nie wieder eine Stadt entstanden ist. Waren die Menschen jener Zeit so gläubig und fühlten sie sich von Ihren Göttern bestraft oder verlassen. Leider bleiben diese Fragen unbeantwortet.

Zugang zum Palast

Man beginnt den Rundgang im Nordosten und betritt das Palastgelände über die Palaststraße oder auch die so genannte Hafenstraße. Zu beiden Seiten der Straße standen Häuser, in denen man Überreste von handwerklichen Werkstätten und Läden fand.

Palaststraße

Es ist die Hauptversorgungsstraße vom Hafen bis zum Palast und führte durch Teile der antiken Stadt.
Am Ende geht sie in eine Treppenpassage über und endet auf dem Nordhof des Palastes.

Zentralhof

Von hier aus gelangt man über einen schmalen Gang zum kulturellen Mittelpunkt der Palastanlage, dem Zentralhof. Er besitzt einen rechteckigen Grundriss und ist, wie in allen anderen kretischen Palastanlagen, wie in Knossos, Festos und Malia, in Nord- Südrichtung ausgerichtet. Dabei zeigt einer der Schmalseiten des Zentralhofes mit seinen 30 x 12m jeweils nach Norden. Im Westen der Längsfront des Zentralhofes schließt sich der Bankettsaal, die Kulthalle, einige Räume und Kammern des Heiligtums und einen Propylon (Vorraum der Audienzräume) an.

Vorrats- und Speicherräume

Im Nordwesten der Anlage befanden sich die Vorrats- und Speicherräume. Hier fand man bei Ausgrabungen eine Vielzahl von sehr großen und schönen Pithoi, die als Vorratsbehälter für Lebensmittel und Saatgut dienten. Die archäologischen Ausgrabungen förderten rund 500 verschiedene und sehr wertvolle Gefäße ans Tageslicht.
Viele, der in Kato Zakros entdeckten antiken Fundstücke, sowie Fresken und Wandgemälde, sind heute imArchäologischen Museum von Iraklion (Heraklion) zu bewundern.
Zu den bedeutendsten Fundstücken zählen das kostbare Stierkopf- Rhyton und das eiförmige Steinrhyton eines Gipfelheiligtums.

Kulthalle, Bankettsaal

An der westlichen Längsseite des Zentralhofes schließen sich die Kulthalle und der Bankettsaal an. Beide Räume waren mit Wandmalereien geschmückt, wobei der Bankettsaal das für die Zeit übliche Spiralmuster an den Wänden besaß. In diesen Räumen fanden die Archäologen wertvolle Gefäße. Man nimmt an, dass die Räume Repräsentationszwecken dienten.

Schatzkammer

Sie befand sich im westlichen Teil der Anlage. In ihr fand man eine Art Steinkästen, in denen eine Vielzahl von Gefäßen aus Stein, wertvolle Keramiken und kostbare Intarsienarbeiten aus Halbedelsteinen und Elfenbein in Fächern untergebracht waren.

Kultbad

Gleich neben der Schatzkammer schließt sich das Kultbad an, es führen einige Stufen in den niedrig gelegenen Raum.

Heiligtum und Archiv

Im äußersten Westen schließt sich dann das Heiligtum und das Archiv an. Im Archiv fand man Tontafeln mit Linear- A Inschriften, die wie die meisten Fundstücke im Archäologischen Museum von Iraklion ausgestellt werden.

Megaron des Königs und der Königin

Im östlichen Bereich, gleich neben dem Zentralhof, schließen sich dann die privaten Gemächer des Königs an. Man bezeichnet sie als „Megaron des Königs und der Königin“. In diesem Bereich des Palastes befinden sich noch ein Brunnen, eine Zisterne, eine Quelle und einige Wirtschaftsräume.

Im Norden und Nordosten schließen sich dann die Stadtteile mit den Wohngebieten an.

Weitere Ziele in der Umgebung

Tal der Toten

Wer etwas Zeit mitbringt, um Kato Zakros zu besichtigen, der kann den Fußweg durch das Tal der Toten benutzen. Der Name des Tales verbindet sich mit der Tatsache, dass es in den Felswänden zu beiden Seiten Höhlen gab, in denen die Minoer ihre Toten bestatteten. Wer diesen beeindruckenden Weg durch das Tal gehen möchte, der hat zwei Möglichkeiten. Der erste Weg führt von Zakros aus und man braucht ca. 4,5 Stunden für den Hin- und Rückweg. Der etwas kürzere Weg führt vom Parkplatz aus. Er liegt ca. 2 km hinter Zakros und man benötigt hin und zurück ca. 2 Stunden.
Unweit von Zakros an der Straße liegen auch noch die Ruinen einer minoischen Villa aus der spätminoischen Epoche.

Ort Palekastro und die Grabungen von Rousslakkos

Palekastro liegt ca. 10 km nördlich von Kato Zakros und ist ein kleiner Ort. Bekannt ist dieses verschlafene Örtchen durch seine schönen Sandstrände unweit des Ortes.
Zu minoischer Zeit besaß die Region um Palekastro einen der größten Häfen Kretas. Er diente den Minoern als Stützpunkt im Handel mit Ägypten und dem Orient. Bei Ausgrabungen fand man eines der größten Gipfelheiligtümer jener Zeit auf dem 215m hohen Petsofas.
Erste Siedlungen entstanden im 3. Jahrtausend. v. Chr. Im Gegensatz zu Kato Zakros bestand die Stadt bis ins 17. Jahrhundert. Nach der verheerenden Katastrophe um 1450 v. Chr. baute man Palekastro, im Gegensatz zu Kato Zakros, wieder auf.
Im 17. Jh. brannte die Stadt nieder und man baute sie danach wieder auf. Während ihrer Blütezeit hatte die Stadt eine Fläche von ungefähr 50 000 km² und zählte zu den größten Städten Ostkretas. Heute ist der Ort ein beliebter Urlaubsort für Individualtouristen, die Ruhe suchen und Sonne und Wasser lieben.

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Praktische Tipps Kreta - Griechenland

Einreise nach Griechenland

Für die Einreise nach Griechenland/ Kreta benötigt man als EU Bürger einen gültigen Personalausweis. Personen, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder einen Eintrag im Reisepass der Eltern oder eines Elternteiles.
Bürger der Schweiz müssen bei der Einreise einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit sich führen.
Alle Personaldokumente müssen bei der Ausreise noch gültig sein.

Zollbestimmungen in Griechenland

Einreise nach Griechenland
Bei der privaten Einreise nach Griechenland/ Insel Kreta dürfen Waren, die zum eigenen Verbrauch bestimmt sind, unbegrenzt mitgeführt werden. Für die Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich gelten folgende Richtsatzmengen. 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak, 10l Alkohol, 20l Zwischenerzeugnisse, 90l Wein davon max. 60l Schaumwein und 110l Bier können zollfrei eingeführt werden. Für Produkte oder Waren aus Nicht EU Ländern gelten andere Richtlinien. Sollten Sie Fragen haben, dann informieren Sie sich unter www.zoll.de unter den Rubriken Stichwörter und Reisefreigrenzen.
Achtung für Flugreisende gibt es verschärfte Handgepäckbestimmungen.
Für Reisende aus Nicht EU Ländern gelten folgende Höchstgrenzen. 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein.
Für die gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Rückreise von Griechenland

Bei der Rückreise nach Deutschland oder einem der EU Staaten können 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1l Spirituosen, 2l Wein, 250g Kaffee sowie Waren im Wert bis zu 175,00 € zollfrei eingeführt werden. Bitte erkundigen Sie sich vor der Rückreise über die aktuellen Zollbestimmungen oder informieren Sie sich unter
www.zoll.de
unter Stichwort Reisefreigrenzen oder abgabefreie Einfuhr. Für die von uns gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
Achtung, die Ausfuhr von Antiquitäten ist nicht erlaubt. Rauschgiftbesitz oder Handel wird streng bestraft.

Auto in Griechenland

Für die Fahrt nach Kreta oder für das Führen eines Autos auf der Insel benötigen Sie den nationalen oder international gültigen Führerschein. Nicht mehr Pflicht aber sehr empfehlenswert ist die Grüne Versicherungskarte. Eine Vollkasko- und Insassenunfallversicherung ist ebenfalls zu empfehlen.
Weitere Informationen zum Reiseland Griechenland finden Sie unter
www.auswaertiges-amt.de unter der Rubrik Reise und Sicherheit. Für Langzeittouristen, die ihr Fahrzeug länger als drei Monate auf der Insel haben möchten, bieten die Reedereien/ Fährunternehmen ein so genanntes Quasi-Ticket an.
Damit erfüllen sie die Voraussetzungen für ununterbrochene Nutzung ohne Ausfuhr. Von der Zulassung eines eigenen Fahrzeuges im Land ist abzuraten, da es zu kompliziert ist.
Das Autofahren auf der Insel bedarf der erhöhten Aufmerksamkeit. Kurvenreiche Strecken und schmale Straßen gibt es viele und das äußerst rechts Fahren ist angeraten. Vor Kurven ist das Hupen angebracht.

Bus fahren in Griechenland

Mit Europabussen kann man von jeder größeren Stadt der EU Staaten das ganze Jahr über bis Thessaloniki oder einer der Fährhäfen in Griechenland, ohne großen Aufenthalt oder Umsteigen, reisen. Von hier aus gehen dann die Fähren nach Kreta. Weitere Informationen erhält man unter www.deutsche-touring.com. Die Reisedauer einschließlich der Fährüberfahrt dauert ca. 3 bis 4 Tage

Busverbindungen auf der Insel

Die bestehenden Busverbindungen garantieren ein problemloses Reisen zwischen den größeren Orten. Die Preise und Fahrpläne sind in den Touristikzentren oder den Hotelrezeptionen zu erfragen. Die Fahrkarten erhält man am Busbahnhof oder beim Fahrer.

Flugzeug in Griechenland

Die Insel wird das ganze Jahr über von allen Charterfluggesellschaften angeflogen. Preiswerte Flüge und Hotelunterkünfte können Sie auf dieser Seite direkt online buchen.

Schiff in Griechenland

Kreta ist das ganze Jahr über mit Fähren von Thesaloniki, Piräus und Kythia erreichbar. Wer eine günstige Fährverbindung rechtzeitig bucht, der hat meist Preisvorteile. Einige Fähren fahren auch von Triest oder Ankona über die Insel Korfu nach Patras. Weiter Informationen zu Fährverbindungen unter www.aferry.de.

Mietwagen in Griechenland

In allen größeren Orten und an den Flughäfen sind die renommierten, internationalen Autovermieter ansässig. Mindestalter für das Führen von Fahrzeugen ist 21 Jahre und ein Jahr Fahrpraxis, für manche Fahrzeugtypen ist das Mindestalter auch 23 Jahre. Das Mieten eines Fahrzeuges sollte man schon von zu Hause erledigen, da es meist preiswerter ist als im Reiseland. Für Mitglieder eines Automobilklubs gibt es meist auch sehr günstige Klubangebote. Ob PKW, Jeeps, Mopeds oder Motorroller, alles kann auf den Inseln gemietet werden. Prüfen Sie vor Übernahme die Fahrtüchtigkeit und Vollständigkeit des Fahrzeuges.

Taxi in Griechenland

Mit dem Taxi fahren ist auf den Inseln preiswerter als in Deutschland. Auf Kreta gibt es festgelegte Preise für oft wiederkehrende Strecken, wie zum Beispiel vom Flughafen Iraklion in die Innenstadt. Die Preislisten liegen im Taxi aus. Bei anderen Fahrten sollte man den Preis aushandeln oder auf das Einschalten des Taxameters achten. Bei Tagesfahrten mit dem Taxi sollte man den Komplettpreis für Fahrt und Wartezeit aushandeln.

Banken und Geld in Griechenland

Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Do. 8.30 bis 14.00 Uhr, Fr. 8.00 bis 13.30 Uhr. In den größeren Städten und in kleineren Orten existieren Bankautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann. Die Geldautomaten haben einen internationalen Standard und man kann mit ihnen in Englisch oder Deutsch kommunizieren. In vielen Geschäften, Reisebüros Hotels und Restaurants wird die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert.
Die Währung in Griechenland ist der Euro.

Telefon, Notrufe in Griechenland

Internationale Vorwahlen
nach Kreta 0030, bei Gesprächen auf der Insel, Landesvorwahl und dann die Telefonnummer.
von Kreta nach Deutschland 0049, Österreich 0043, in die Schweiz 0041
Inlandsgespräche, nur die meist 10-stellige Rufnummer wählen.
Notarzt, Feuerwehr 166
Polizei 100
Deutsche Botschaft Athen Tel. 2107285111
Deutsches Honorarkonsulat Chania Tel. 2821068876
Deutsches Honorarkonsulat Iraklion Tel 2810226288
Österreichische Botschaft in Athen Tel. 2107257270
Österreich, Honorarkonsulat Iraklion Tel. 2810331481
Schweizer Botschaft in Athen Tel.2107230364
Für Benutzer von Mobiltelefonen ist es problemlos, im Land zu telefonieren. Wer preisgünstig telefonieren möchte, sollte sich vor Reiseantritt bei seinem Mobilfunkanbieter über günstige Auslandstarife erkundigen.

Internet in Griechenland

Viele touristische Unternehmen haben neben der englischen auch noch eine deutsche Website.
Wer im Internet surfen oder kommunizieren will, der findet in einigen Ferienorten Internetcafes, wo man für ca.1 € pro Stunde surfen kann. Die meisten Hotels bieten ebenfalls diese Möglichkeit, wobei es dort meist teurer ist.

Post in Griechenland

Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 7.30 bis 14.00 Uhr.