Reiseziel Griechenland
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Griechenland - Insel Kreta - Mitte der Insel - Ort Agia Triada

Agia Traida ist ein weiterer Ausgrabungsort, am südlichen Höhenrücken der Messara Ebene gelegen. Von Festos aus in westlicher Richtung. Man nimmt an, dass es eine königliche Villa war, die durch die Herrscher von Festos als Sommerresidenz genutzt wurde. Die Bauwerke sind zur gleichen Zeit entstanden wie Festos. Beweise hierfür sind eine gepflasterte Straße zwischen den Orten und die an beiden Ausgrabungsstellen gefundenen Gegenstände. Das Grabungsfeld liegt etwas unterhalb des Parklatzes.

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Reiseziele Agia Triada kurz zusammengefasst:

- Villa Agia Traida
- Larnax
- Besichtigung der Ausgrabungsstätte
- Kapelle Agios Greorgios Galatas
- Ort Matala
- Kokkino Bucht
- Bucht von Kolpos

Kloster Moni Odigitria
- Anfahrt
- Geschichte des Klosters

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Villa Agia Traida

Zu minoischer Zeit hatte der Palast/ Villa sicher einen anderen Namen. Der Name Agia Traida stammt von einer kleinen Kapelle in der Nähe der Villa. Bei Ausgrabungen fand man auch noch Überreste einer Siedlung im Umkreis der Villa. Die Geschichtsforscher und Archäologen vertreten die Auffassung, dass der Sommersitz den weltlichen Zwecken und der Palast von Festos der spirituellen und göttlichen Funktion sowie wirtschaftlichen Zwecken diente.
Die Sommerresidenz ist um 1550 v. Chr. erbaut und nach 100 Jahren, um 1450 v. Chr. zerstört worden. In einer darauf folgenden Epoche bauten achäische Herrscher auf den Ruinen einen neuen Palast. Kulturhistorisch sehr wertvoll und kostbar sind die hier gefundenen Fresken aus minoischer Zeit.

Larnax

Ein hier entdecktes Prunkstück ist der so genannte Larnax, dass ist eine Vase aus schwarzem Speckstein, auf deren Außenhaut kunstvoll verzierte Darstellungen von Bauern, Athleten und dem König zu finden sind. Alle Funde und Fresken sind im Archäologischen Museum von Iraklion zu sehen.
Bemerkenswert ist die veränderte Architektur des Sommersitzes. Der Grundriss unterscheidet sich zu anderen minoischen Prachtbauten durch seine L-Form. Bei dieser Bauform fehlt der zentral umbaute, großzügige Innenhof sowie die Kultbecken.

Besichtigung der Ausgrabungsstätte

Man beginnt die Besichtigung der Anlage in der Nähe des kleinen Parkplatzes. Von hier aus führen Stufen zur Ausgrabungsstätte. Gleich an der Kasse, die auf einer Terrasse liegt, erhält man einen guten Überblick vom Grabungsort.
Die Besichtigung beginnt an der Ostseite des Palastes. Nach Norden hin schließt sich eine minoische Siedlung an. Sie ist gekennzeichnet von einer langen Reihe von Nischen, von denen man annimmt, dass es Läden oder Läger waren.
Nach Westen erstreckt sich der L- förmig angelegte Palast, von dem man als erstes in die überdachten Räume der Residenz blickt. Der Rundgang erfolgt weiter über die Rampa dal Mare. Hier verläuft eine aus spätminoischer Zeit stammende Wasserrinne. Nach ca. 20m erreicht man die, sich in südlicher Richtung anschließenden, Magazine. Dieser Ort wurde nach dem Brand von 1450 v. Chr. durch ein großes Megaron ersetzt.
Die königlichen Gemächer, wie Wohn- und Schlafraum, Arbeitszimmer, Archiv und Schatzkammer, liegen im Nordwesten des Palastes. Von hier aus hatte der Herrscher einen wunderschönen Blick aufs Meer. In den königlichen Räumen wurden auch sehr viele außergewöhnliche Funde gemacht. Im Archiv fand man viele Siegel und beschriftete Tontafeln, die mit der antiken Liniar- A- Schrift beschrieben sind. In der Schatzkammer fand man 19 Bronzebarren, von denen jeder 29 kg wog. Sie wurden mit Prüfsiegeln versehen, die eine Gewichtsgarantie darstellten. Die Form dieser Barren ähnelt einem getrockneten Tierfell. Ursprünglich dienten diese Barren, auch Talente genannt, als Zahlungsmittel. Es ist die erste Währung gewesen. Die ersten Münzen jedoch wurden erst im 8.Jh. v. Chr. geprägt.
Der auf dem Friedhof entdeckte Sarkophag von Agia Triada, sowie die einmaligen Fresken aus dem Arbeitszimmer des Palastes und der Larnax, zählen heute zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken des Archäologischen Museums von Iraklion.

Kapelle Agios Greorgios Galatas

Auf einer kleinen Anhöhe steht die verschlossene Kapelle Agios Greorgios Galatas. Sie wurde im 14. Jh. erbaut. Die im Inneren befindlichen Fresken sind restauriert aber leider nicht zu besichtigen.

Wer schon mal den Süden der Insel Kreta besucht, der sollte einen Besuch des Ortes Matala nicht versäumen.

Ort Matala

Matala ist ein Küstenort und liegt südwestlich des Ortes Festos. Von Mires kommend, biegt man vor Vori links ab, Richtung Küste. Man kommt dann auch an Agia Triada vorbei.
Die direkt an einer Bucht gelegenen Felshöhlen werden schon seit neolithischer Zeit benutzt. In alten archäologischen Aufzeichnungen nannte man die Höhlen Grabhöhlen, sie dienten jedoch erst nach der Christianisierung als Bestattungsort. In neolitischer Zeit waren es Wohnhöhlen, die bereits im 6.Jt. v. Chr. bewohnt wurden. Der sehr lockere, ockerfarbene Sandstein, der teils steil zum Meer abfällt, wurde mit primitiven Werkzeugen aus hartem Stein bearbeitet. In den Höhlenkomplexen fand man Überreste, die darauf schließen lassen, dass Wohn- und Schlafräume, Vorratsräume und sogar Stallungen in den Fels gearbeitet wurden.
Viele Reiseveranstalter bieten ihren Touristen einen Ausflug nach Matala an. Deshalb herrscht hier in der Hauptsaison reger Betrieb. Dann ist die kleine hufeisenförmige Bucht nicht nur durch Badegäste sondern auch durch die Tagestouristen leicht überfüllt.
Wer ein ruhigeres Badevergnügen sucht, der sollte die in der Nähe von Matala gelegen Buchten aufsuchen.

Kokkino Bucht

Südlich von Matala erreicht man über einen schmalen Naturpfad die Kokkino Bucht.

Bucht von Kolpos

Nördlich von Matala liegt ein kilometerlanger Sandstrand. Man erreicht ihn über Pitsidia.

Kloster Moni Odigitria

Am südlichen Rand der Mesara Hochebene, in den Bergen der Asteroussia, liegt das aus dem 9. Jh. stammende Kloster.

Anfahrt

Man erreicht es über die Hauptstraße 97 von Agii Deka, in Richtung Vori. Von Vori aus fährt man in südlicher Richtung an Festos vorbei bis Silvas und danach bis Listaros. Von hier aus führt eine untergeordnete Straße/ Piste bis zum Kloster.

Geschichte des Klosters

In der Mitte des 9. Jh. besiedelten Roudopou Eremiten das Nordkap der Halbinsel. Jahre später erbauten sie am Atemis Diktynna Heiligtum ein Kloster. Wegen der vielen Überfälle beschlossen die Mönche im 13. Jh. sich zurückzuziehen.
Der heilige Blasius von Zypern gründete aufgrund einer Eingebung 1618 das Kloster. Schon nach sechsjähriger Bauzeit und der Unterstützung einer reichen kretischen Familie entstand das Bauwerk. Das neue Kloster bestand jedoch nur kurze Zeit, denn die Türken brannten es schon zehn Jahre später nieder. Vor 1662 wurde es nochmals niedergebrannt und danach wiederum aufgebaut. Nach 1662 errichteten die Mönche im Kloster eine Schule, die den Priesternachwuchs ausbildete.
Die Geschichte des Klosters ist sehr wechselhaft. Aufbau und Zerstörung wechselten einander ab. Immer wieder fielen die Türken über die Insel her und brandschatzten und verwüsteten die christlichen Bauwerke. So zerstörten die Muslime 1822 und 1844 das Kloster und 1867 wurde sogar die wertvolle Bibliothek durch ein Feuer vernichtet.
Auch im zweiten Weltkrieg wurde das Heiligtum 1941 durch deutsche Truppen teilweise zerstört und die Mönche, die sich der Widerstandsbewegung angeschlossen hatten, inhaftiert.

Von der Straße aus sieht das Kloster unscheinbar aus. Im Inneren befindet sich ein Museum. Es zeigt eine Vielzahl von Priestergewändern und wertvollen Ikonen, die zum Teil aus dem 15. Jh. stammen.

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Praktische Tipps Kreta - Griechenland

Einreise nach Griechenland

Für die Einreise nach Griechenland/ Kreta benötigt man als EU Bürger einen gültigen Personalausweis. Personen, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder einen Eintrag im Reisepass der Eltern oder eines Elternteiles.
Bürger der Schweiz müssen bei der Einreise einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit sich führen.
Alle Personaldokumente müssen bei der Ausreise noch gültig sein.

Zollbestimmungen in Griechenland

Einreise nach Griechenland
Bei der privaten Einreise nach Griechenland/ Insel Kreta dürfen Waren, die zum eigenen Verbrauch bestimmt sind, unbegrenzt mitgeführt werden. Für die Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich gelten folgende Richtsatzmengen. 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak, 10l Alkohol, 20l Zwischenerzeugnisse, 90l Wein davon max. 60l Schaumwein und 110l Bier können zollfrei eingeführt werden. Für Produkte oder Waren aus Nicht EU Ländern gelten andere Richtlinien. Sollten Sie Fragen haben, dann informieren Sie sich unter www.zoll.de unter den Rubriken Stichwörter und Reisefreigrenzen.
Achtung für Flugreisende gibt es verschärfte Handgepäckbestimmungen.
Für Reisende aus Nicht EU Ländern gelten folgende Höchstgrenzen. 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein.
Für die gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Rückreise von Griechenland

Bei der Rückreise nach Deutschland oder einem der EU Staaten können 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1l Spirituosen, 2l Wein, 250g Kaffee sowie Waren im Wert bis zu 175,00 € zollfrei eingeführt werden. Bitte erkundigen Sie sich vor der Rückreise über die aktuellen Zollbestimmungen oder informieren Sie sich unter
www.zoll.de
unter Stichwort Reisefreigrenzen oder abgabefreie Einfuhr. Für die von uns gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
Achtung, die Ausfuhr von Antiquitäten ist nicht erlaubt. Rauschgiftbesitz oder Handel wird streng bestraft.

Auto in Griechenland

Für die Fahrt nach Kreta oder für das Führen eines Autos auf der Insel benötigen Sie den nationalen oder international gültigen Führerschein. Nicht mehr Pflicht aber sehr empfehlenswert ist die Grüne Versicherungskarte. Eine Vollkasko- und Insassenunfallversicherung ist ebenfalls zu empfehlen.
Weitere Informationen zum Reiseland Griechenland finden Sie unter
www.auswaertiges-amt.de unter der Rubrik Reise und Sicherheit. Für Langzeittouristen, die ihr Fahrzeug länger als drei Monate auf der Insel haben möchten, bieten die Reedereien/ Fährunternehmen ein so genanntes Quasi-Ticket an.
Damit erfüllen sie die Voraussetzungen für ununterbrochene Nutzung ohne Ausfuhr. Von der Zulassung eines eigenen Fahrzeuges im Land ist abzuraten, da es zu kompliziert ist.
Das Autofahren auf der Insel bedarf der erhöhten Aufmerksamkeit. Kurvenreiche Strecken und schmale Straßen gibt es viele und das äußerst rechts Fahren ist angeraten. Vor Kurven ist das Hupen angebracht.

Bus fahren in Griechenland

Mit Europabussen kann man von jeder größeren Stadt der EU Staaten das ganze Jahr über bis Thessaloniki oder einer der Fährhäfen in Griechenland, ohne großen Aufenthalt oder Umsteigen, reisen. Von hier aus gehen dann die Fähren nach Kreta. Weitere Informationen erhält man unter www.deutsche-touring.com. Die Reisedauer einschließlich der Fährüberfahrt dauert ca. 3 bis 4 Tage

Busverbindungen auf der Insel

Die bestehenden Busverbindungen garantieren ein problemloses Reisen zwischen den größeren Orten. Die Preise und Fahrpläne sind in den Touristikzentren oder den Hotelrezeptionen zu erfragen. Die Fahrkarten erhält man am Busbahnhof oder beim Fahrer.

Flugzeug in Griechenland

Die Insel wird das ganze Jahr über von allen Charterfluggesellschaften angeflogen. Preiswerte Flüge und Hotelunterkünfte können Sie auf dieser Seite direkt online buchen.

Schiff in Griechenland

Kreta ist das ganze Jahr über mit Fähren von Thesaloniki, Piräus und Kythia erreichbar. Wer eine günstige Fährverbindung rechtzeitig bucht, der hat meist Preisvorteile. Einige Fähren fahren auch von Triest oder Ankona über die Insel Korfu nach Patras. Weiter Informationen zu Fährverbindungen unter www.aferry.de.

Mietwagen in Griechenland

In allen größeren Orten und an den Flughäfen sind die renommierten, internationalen Autovermieter ansässig. Mindestalter für das Führen von Fahrzeugen ist 21 Jahre und ein Jahr Fahrpraxis, für manche Fahrzeugtypen ist das Mindestalter auch 23 Jahre. Das Mieten eines Fahrzeuges sollte man schon von zu Hause erledigen, da es meist preiswerter ist als im Reiseland. Für Mitglieder eines Automobilklubs gibt es meist auch sehr günstige Klubangebote. Ob PKW, Jeeps, Mopeds oder Motorroller, alles kann auf den Inseln gemietet werden. Prüfen Sie vor Übernahme die Fahrtüchtigkeit und Vollständigkeit des Fahrzeuges.

Taxi in Griechenland

Mit dem Taxi fahren ist auf den Inseln preiswerter als in Deutschland. Auf Kreta gibt es festgelegte Preise für oft wiederkehrende Strecken, wie zum Beispiel vom Flughafen Iraklion in die Innenstadt. Die Preislisten liegen im Taxi aus. Bei anderen Fahrten sollte man den Preis aushandeln oder auf das Einschalten des Taxameters achten. Bei Tagesfahrten mit dem Taxi sollte man den Komplettpreis für Fahrt und Wartezeit aushandeln.

Banken und Geld in Griechenland

Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Do. 8.30 bis 14.00 Uhr, Fr. 8.00 bis 13.30 Uhr. In den größeren Städten und in kleineren Orten existieren Bankautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann. Die Geldautomaten haben einen internationalen Standard und man kann mit ihnen in Englisch oder Deutsch kommunizieren. In vielen Geschäften, Reisebüros Hotels und Restaurants wird die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert.
Die Währung in Griechenland ist der Euro.

Telefon, Notrufe in Griechenland

Internationale Vorwahlen
nach Kreta 0030, bei Gesprächen auf der Insel, Landesvorwahl und dann die Telefonnummer.
von Kreta nach Deutschland 0049, Österreich 0043, in die Schweiz 0041
Inlandsgespräche, nur die meist 10-stellige Rufnummer wählen.
Notarzt, Feuerwehr 166
Polizei 100
Deutsche Botschaft Athen Tel. 2107285111
Deutsches Honorarkonsulat Chania Tel. 2821068876
Deutsches Honorarkonsulat Iraklion Tel 2810226288
Österreichische Botschaft in Athen Tel. 2107257270
Österreich, Honorarkonsulat Iraklion Tel. 2810331481
Schweizer Botschaft in Athen Tel.2107230364
Für Benutzer von Mobiltelefonen ist es problemlos, im Land zu telefonieren. Wer preisgünstig telefonieren möchte, sollte sich vor Reiseantritt bei seinem Mobilfunkanbieter über günstige Auslandstarife erkundigen.

Internet in Griechenland

Viele touristische Unternehmen haben neben der englischen auch noch eine deutsche Website.
Wer im Internet surfen oder kommunizieren will, der findet in einigen Ferienorten Internetcafes, wo man für ca.1 € pro Stunde surfen kann. Die meisten Hotels bieten ebenfalls diese Möglichkeit, wobei es dort meist teurer ist.

Post in Griechenland

Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 7.30 bis 14.00 Uhr.