Das Rückgrat des Athener Verkehrsnetzes bildet die U-Bahn (metró) mit drei Linien. Außerdem verkehren zahlreiche Busse.
Reiseziel Griechenland
Wählen Sie ein anderes Reiseziel oder starten Sie eine Suche.
![]() |
Griechenland - Insel Kreta
Die Insel Kreta ist die größte griechische Insel. Sie liegt ca.170 km südlich vom Festland. Die Insel Kreta ist nach der Insel Zypern die zweitgrößte Insel des östlichen Mittelmeeres. Es gibt noch eine griechische Insel, die noch etwa 70 km südlicher als Kreta liegt, sie heißt Gavdos, ist bewohnt und man bezeichnet sie als den südlichsten Punkt Europas. Die Südküste Kretas grenzt an das Libysche Meer. Im Norden Kretas liegt das Kretische Meer.
Mehr Reiseziele auf Kreta:
Hauptstadt Iraklion/ Heraklion, zur Insel Kreta, Region Rethymnon, Chania Hochebene, Chania, Ierapetra, Palast von Kato Zakros, Sitia, Elounda, Eileithyia Höhle, Panagia Kera Kirche, Gournia, Agios Nikolaos, Stadt Chania, Zentrum Rethymnon, Region Rethymnon, Lassithi Hochebene, Palast von Malia, Agia Triada, Festos, von Anogia bis Axos, Gortis / Mesara Ebene, Mitte der Insel,
Reiseinformationen in Kreta:
- Topographie Kreta
- Bevölkerung Kreta
- Kreta das Urlaubsziel
- Geschichte der Insel Kreta
- Minoische Epoche
- Griechisch, Römische Epoche
- Mittelalter und Neuzeit
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Topographie Kreta
Die Insel Kreta hat eine lang gestreckte Form. Sie hat eine Länge in Ost-Westrichtung von ungefähr 260 km und in Nord-Südrichtung im Durchschnitt von 60 km. Die schmalste Stelle liegt in der Nähe der Ortschaft Ierapetra, hier beträgt die Entfernung 12 km.
Die Fläche der Insel umfasst 8340 km² und die Küstenlinie ist ca. 1.000 km lang. Lange Sandstrände an der Nordseite aber auch schroffe Täler und steile Küstenabschnitte machen den Reiz der Insel aus. Die Insel ist von einem Gebirge durchzogen, welches wie die Insel selbst in Ost-Westrichtung verläuft. Die höchsten Erhebungen sind die Lefka Ori, (weiße Berge) , mit 2.450m Höhe, das Ida Gebirgsmassiv mit dem Psiloritis mit 2.465m Höhe und das Dikti Gebirge mit 2.150m Höhe. Beeindruckend ist immer wieder, dass im Monat Mai und Juni unerwarteter Weise auf Kreta noch Schnee auf den höchsten Gipfeln zu sehen ist.
Diese Gebirge der Insel haben in der Entstehungsgeschichte fruchtbare Talkessel und Hochebenen entstehen lassen. Die Hochebenen von Lasithi, Omalos und Nida sind die Zentren der Landwirtschaft und der Viehzucht. Die Insel ist Selbstversorger und man erntet hier im Jahr mehrfach. Ein weiteres Zentrum der Landwirtschaft ist die Messara Ebene. Hier werden auf ca. 150 km² Gemüse und Südfrüchte und in den Randgebieten auch vereinzelt Oliven angebaut.
Bevölkerung auf Kreta
Die letzte Volkszählung auf der Insel im Jahr 2001 ergab 600 000 Einwohner. Davon lebten allein im Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum Heraklion ca. 150 000 Einwohner. Auch hier, wie auf allen griechischen Inseln, zieht es die jungen Menschen in die touristischen und damit wirtschaftlichen Ballungszentren der Insel und die ländlichen Gebiete werden immer mehr entvölkert. Von den insgesamt 600 000 Bewohnern der Insel leben noch ca. 15 000 in den ländlichen Gebieten.
Kreta das Urlaubsziel
Die Insel ist ein begehrtes Urlaubsziel und jährlich besuchen über eine Mio. Urlauber ganzjährig die Insel. Die Reiseveranstalter versprechen über 300 Sonnentage das Jahr über, wenig Regentage und ein gut verträgliches Klima. Dieses ausgeglichene mediterrane Klima lockt viele Urlauber an. Die Hauptreisezeit für Kreta ist das Frühjahr, der Herbst und der Monat Juni. Im Juli und August liegt die Durchschnittstemperatur bei 26°C und es ist schon etwas zu heiß.
Geschichte der Insel Kreta
Kulturhistorisch ist die Geschichte Kretas sehr wertvoll. Ein erster Nachweis für eine menschliche Besiedlung stammt aus der Jungsteinzeit und kann zeitlich auf 6000 v. Chr. eingeordnet werden. Die Funde von Knossos sind hierfür bedeutsam.
Minoische Epoche
Die Minoische Entwicklungsepoche beginnt etwa um 3000 und endet um 1050 v. Chr.
Diese Minoische Zeit beginnt mit dem Frühminoikum. Sie dauerte 1000 Jahre, von 3000-2000 v. Chr.
Es war die Zeit der Zuwanderung unterschiedlicher Menschenrassen aus Kleinasien und es begann der wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufschwung der Minoischen Kultur.
Dieser ersten Phase der Entwicklung folgte das Mittelminoikum (2000- 1675 v. Chr.) und dann die Epoche des Spätminoikum (1657- 1050 v.Chr.).
Diese Minoische Kultur war beispielgebend für die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung des gesamten Mittelmeerraumes. Die gesellschaftliche Entwicklung fand ihren Ausdruck in der Form und dem Grad der Arbeitsteilung, in der Art und Weise des Zusammenlebens innerhalb der Gesellschaft und ihrer Beziehung zu anderen Kulturen, der Art des gesellschaftlichen Überbaus, der Gesetze und Regierungsform.
Die Minoer waren bekannt für Ihre dominierende Seefahrerkunst und die Beherrschung des Mittelmeerraumes. Sie trieben Handel im gesamten Mittelmeerraum und erfuhren hierdurch einen kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung.
Diese Hochkultur findet Ausdruck in der Architektur, so zum Beispiel dem Palastbau und dem Siedlungsbau, der nicht nur Wohnzwecken sondern auch Verteidigungszwecken diente. Bei der Planung und dem Bau von Gebäudekomplexen und Städten legte man großen Wert auf Be- und Entwässerungssysteme, befestigte Wege und strategische Befestigungsanlagen.
Über den Untergang des Minoischen Reiches gibt es viele Theorien. Einerseits geht man davon aus, dass ein riesiger Vulkanausbruch zur Vernichtung der Küstenstädte im gesamten südlichen Mittelmeer geführt haben soll und damit die Lebensgrundlage ganzer Völker vernichtet wurde.
Eine andere Theorie spricht von der griechischen Eroberung und damit der Vernichtung der minoischen Kultur um 1200 v. Chr.
Griechisch, Römische Epoche
Nach dem Untergang der Minoischen Kultur wurde Kreta seit dem 11. Jahrhundert v. Chr. von den Achäern beherrscht. In dieser Epoche wurde die Insel von wenigen Herrschaftsfamilien regiert, die sich untereinander bekämpften. Um 265 v. Chr. wurde Kreta durch Ptolemäer erobert und später um 214 v. Chr. von dem Makedoniern beherrscht. Nach den Makedonischen Kriegen 214 und 196 v. Chr. führte die Niederlage Philipps von Makedonien zum politischen Verfall Kretas.
Alte Rivalitäten kretischer Städte flammten wieder auf und die politische Instabilität führte zur Piraterie und zu Kriegszügen in der Mittelmeerregion. Ein Kriegszug der Rhodier, die wichtigste griechische Handelsmacht jener Zeit, gegen die Kreter, schlug fehl.
Im ersten Jh. v. Chr. gingen die Römer gegen die Kreter Piraten vor. Sie wollten die Ägäis befrieden. 74 v. Chr. ordnete der römische Senat die kriegerische Eroberung Kretas an. Ein erster Feldzug unter Marcus Antonius schlug fehl und viele Römer gerieten in kretische Gefangenschaft.
Erst 68 v. Chr. gelang es den Römern Kreta einzunehmen und die Piraten niederzuschlagen. Der Kampf dauerte fünf Jahre und 63 v. Chr. wurde Kreta zu einer Römischen Provinz. Die Römer herrschten auf der Insel bis ins 4.Jh. Zu dieser Zeit fand auch die Christianisierung statt. Während der Völkerwanderung blieb Kreta von Eroberungsversuchen slawischer und germanischer Stämme verschont.
Mittelalter und Neuzeit
826 eroberten die spanischen Sarazenen die Insel, verloren sie jedoch 961 wieder an das Byzantinische Reich.
Im Ergebnis des vierten Kreuzzuges 1204 kaufte Venedig die Insel Kreta für einen Preis von 10 000 Silbermark. Kreta wurde zu einer der wichtigsten venezianischen Kolonien im südlichen Mittelmeer. Die Feudalherrschaft der Venezianer führte zu einem lang anhaltenden Widerstand der Kretischen Bevölkerung. Dieser Widerstand blieb jedoch erfolglos und dauerte bis ins 13. Jh.
Mit dem Niedergang des osmanischen Reiches und dem Fall Konstantinopels 1453, flüchteten viele Griechen vom Festland auf die Insel Kreta. Die Insel wurde zum größten Siedlungsgebiet der Griechen. In den Jahren 1645 bis 1669 eroberten die Osmanen im 6. Venezianischen Türkenkrieg die Insel. Die mehr als 20 Jahre andauernden kriegerischen Handlungen forderten hohe Verluste. Nach einer 100 jährigen Beherrschung der Insel durch die Türken formierte sich um 1770 der Widerstand durch die Griechen und kretischen Inselbewohner.
1896 rebellierten christliche Bevölkerungsschichten mit Unterstützung Griechenlands. Im Ergebnis erhielt die Insel den Status der Unabhängigkeit.
Seit 1898 war Kreta ein unabhängiger Staat unter Oberhoheit des türkischen Sultans.
1913 wurde Kreta im Ergebnis des Balkankrieges mit Griechenland vereinigt.
Während des 2. Weltkrieges war die Insel schwer umkämpft und die Deutschen Besatzungsmacht verübte unzählige Kriegsverbrechen gegen meist unschuldige Frauen, Kinder und jüdische Bürger.
Die für die Kriegsverbrechen verantwortlichen Befehlshaber wurden 1947 auf Kreta verurteilt und hingerichtet.
ANZEIGE
Praktische Tipps Griechenland:
Öffentliche Verkehrsmittel Griechenland:
Taxi Griechenland:
Das Taxifahren in Athen ist billig und kann ohne Probleme genutzt werden.
Notruf Griechenland:
Die Notrufnummer für Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr ist die 112.
Zeitverschiebung Griechenland:
In Griechenland ist es eine Stunde später als in Mitteleuropa.
Trinkgeld Griechenland:
Handhabung wie in Deutschland.
Wetter Griechenland:
Günstige Jahreszeit für den Urlaub ist von April bis Juni oder von September bis Oktober. Das Wetter ist dann meist mild und erträglich.
Telefon Griechenland:
In vielen Kiosken steht ein Münztelefon oder ein Kartentelefon, außerdem gibt es Telefonhäuschen. Von all diesen Telefonen kann man Orts-, Fern- und Auslandsgespräche führen.
Reiseinfos
Hier finden Sie Reiseinfos und Reisetipps, wie zum Beispiel die Urlaubs-Checkliste und die Reiseapotheke
Urlaubs-Checkliste Ernährungsregeln der WHO Reiseapotheke Infektionsgefahr auf Reisen Unfall im Ausland











