Das Rückgrat des Athener Verkehrsnetzes bildet die U-Bahn (metró) mit drei Linien. Außerdem verkehren zahlreiche Busse.
Reiseziel Griechenland
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Griechenland - Insel Zakynthos - Der Westen
Die Westküste der Insel Zakynthos ist sehr spärlich besiedelt. Auf der Höhe des Gebirgszuges der Insel führt eine Landstraße parallel zur Westküste von Keri im Süden, nach Korithi im äußersten Norden.
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Reiseziele Griechenland - Insel Zakynthos im Westen kurz zusammengefasst:
- Das Dorf Keri
- Das Gebirge und der Berg Vrachionas
- Der Ort Agalas
- Der Ort Kiliomeno
- Der Ort Agios Leon
- Der Ort Girio
- Die Höhle von Hagioti
- Der Gipfel des Vrachionas
- Der Ort Kambi
- Navagio
- Das Kloster Anafonitria
- Das Kloster von Agios Georgion Gremon
- Der Ort Volimes
- Kap Skinari
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Das Dorf Keri
Unterhalb des 416 m hohen Skopos Kakavakia liegt das etwas verlassen anmutende Dorf Keri. Von hier aus führen ein paar Wanderwege und eine staubige Straße bis zur Laganasa Bucht. Der Weg führt durch Olivenhaine und teils unberührte Natur vorbei an kleinen Felsbuchten, die einen traumhaften Blick auf die Küste und das Meer bieten.
Das Gebirge und der Berg Vrachionas
Wie alle Ionischen Inseln, so hat auch die Insel Zakynthos mit dem Problem der Landflucht zu kämpfen. Die Dörfer in den Hochebenen werden meist von den jüngeren Menschen verlassen und das traditionsbewusste Leben gerät in Vergessenheit. Für die Urlauber, die in diese Region fahren, ist es meist eine Entdeckungsreise, denn die Bergdörfer an den Berghängen des 760m hohen Oros Vrachionas versetzen den Reisenden in eine längst vergangene Zeit zurück. Landschaftlich ist diese Region sehr empfehlenswert, denn von hier oben hat man einen sehr schönen Blick auf das Umland. Alte Klosterkirchen und traditionelle, einfache Tavernen findet man auf dem Weg durchs Gebirge.
Der Ort Agalas
Das Dorf Agalas ist bekannt durch die Herstellung von Olivenöl. Diese jahrhundertealte Tradition ist ursprünglich auf die venezianische Herrschaftszeit zurückzuführen. Für das Pflanzen und den Anbau von Ölfrüchten haben die Venezianer sehr viel Geld an die Bauern gezahlt, um an den kostbaren Rohstoff zu gelangen. Ein weiteres Zeichen der venezianischen Architektur sind, die noch heute in Betrieb befindlichen Regenwasserzisternen aus dem 15.Jh. Man bezeichnet diese Bauwerke als Andronios oder auch als Venetian Wells. Ungefähr zwei km vom Ort Agalas entfernt, auf einer Hochebene findet man diese Bauwerke. Die Vegetation hier oben ist beeindruckend und man erahnt, dass dies mit der Wasserbevorratung in den 11 Vorratsbecken zu tun hat.
Der Ort Kiliomeno
Schon von weitem erblickt man den Turm der Nikolauskirche von Kiliomeno. Der Glockenturm des Gotteshauses wurde um 1893 im barocken Stil erbaut. In der Nähe des Ortes gibt es noch die Überreste eines aus dem 17. Jh. stammenden Klosters.
Der Ort Agios Leon
Etwa 3 km von Kiliomeno, in nördlicher Richtung, erreicht man den kleinen Ort Agios Leon. Von hier aus führt eine schmale Straße zur Bucht von Limnionas. Hier findet der Besucher eine kleine Badebucht, eine Taverne und ein paar Felsgrotten, die zu besichtigen sind.
Der Ort Girio
Girio ist das am höchsten gelegene Dorf der Insel Zakynthos. Einsame Karstlandschaft, die vegetationsarm ist und einer Mondlandschaft ähnelt, prägen diesen Ort. Er liegt in einer Höhe von ca. 730m. Wie die meisten Dörfer der Insel ist auch dieser Ort nur noch von wenigen meist älteren Menschen bewohnt. Eine kleine Ausstellung von landwirtschaftlichen Geräten lässt den Besucher erahnen wie beschwerlich und mühsam das Leben in dieser Region ist. Verfallene Häuser und Windmühlen zeugen vom Niedergang der Region.
Die Höhle von Hagioti
Die Gegend um Girio ist für viele Wanderer Ausgangspunkt für Ausflüge in das Bergland und zur Hagioti Höhle. Wer sie besichtigen will, sollte das mit einem Führer tun. Eine Taschenlampe ist auch notwendig.
Der Gipfel des Vrachionas
Wer Zakynthos von oben sehen möchte, der sollte den Gipfel des Vrachionas mit seinen 756 Metern Höhe erklimmen. Von oben hat man einen sehr schönen Panoramablick über die Insel bis hin zum Peloponnes und der Nachbarinsel Kefalonia.
Der Ort Kambi
Etwa 2 km von Agios Leon, in nordwestlicher Richtung, befindet sich der kleine Ort Kambi. Bekannt ist der Ort für die Schiza Bucht. Hier fallen die Felsklippen fast 200m senkrecht ins Meer und von hier aus soll man den besten Blick für einen Sonnenuntergang haben. Wer den Sonnenuntergang mit einem Fläschchen Inselwein verschönern möchte, der hat die Möglichkeit, das in der Taverne Cross zu tun.
Nur wenige Meter von der Zufahrtsstraße entfernt ist ein mykenischer Friedhof, mit seinen typischen Schachtgräbern, zu besichtigen.
Navagio
Die wohl bekannteste Bucht auf Zakynthos ist die traumhaft schöne Bucht Navagio mit dem dort liegenden gestrandeten Schmugglerschiff. Viele Hinweisschilder deuten auf dem Weg von Kambi in Richtung Norden auf das Highlight hin. Von Land aus hat man einen sehr schönen Blick auf das etwas skurril anmutende Schiffswrack. Das hier gestrandete Schiff soll einem Zigarettenschmuggler gehört haben, der es nach einem Schiffbruch den Gewalten des Meeres überlassen haben soll. Von Skinari oder Agios Nikolaos führen Bootstouren ebenfalls zu dieser Bucht.
Das Kloster Anafonitria
Das Kloster ist ein beliebtes Ausflugsziel und wird von den geführten Tagestouren der Reiseunternehmen angefahren. Das Kloster liegt in der Nähe des gleichnamigen Ortes Anafonitria, im Nordwesten der Insel Zakynthos. Das Kloster wurde zu Ehren der heiligen Jungfrau der Neugeborenen (Panagia Vrefokratoussa) erbaut. Eine bedeutende Rolle spielt auch die heilige Ikone der Jungfrau Anafonitria, die hier eine Zeit lang aufbewahrt wurde. Heute befindet sich diese Ikone in einem Kloster in Konstantinopel. Das Kloster wurde im 15. Jh. erbaut und die verschiedenen Gebäude bildeten gemeinsam mit dem Glockenturm eine Befestigungsanlage zum Schutz vor Feinden.
Der Schutzpatron der Insel, Agios Dionysios, verbrachte seine letzten Lebensjahre in diesem Kloster.
Das Kloster von Agios Georgion Gremon
Weiter auf dem Weg nach Norden, gelangt man in der Nähe des Ortes Volimes zum Kloster Agios Georgion Gremon. Das Kloster besteht seit dem 16. Jh. und trägt den Namen „Heiliger Georg des Abgrundes“ . Das sehr ruhige und in landschaftlich schöner Lage befindliche Kloster war ein bevorzugter Aufenthaltsort vieler bedeutender kirchlicher Würdenträger. So lebten hier Yerassimos Notarras, auch genannt der heilige Notaras. Heute leben noch drei Mönche im Kloster.
Der Ort Volimes
Der Ort Volimes ist ein Gebirgsort, der in drei Ortsteile gegliedert wird. Man unterteilt in Ober-, Mittel- und Unter Ort. Der Ort ist auf den Durchgangstourismus ausgerichtet. Viele Souvenirgeschäfte mit eher minderwertiger Ware versuchen ihr Glück. Wer traditionell hergestelltes Kunsthandwerk erwerben möchte, der sollte eine der Handwebereien im Ort besuchen. Sehr begehrt sind die weißen Hochzeitstücher mit ihren traditionellen Mustern.
Kap Skinari
Die Fahrt zum Kap Skinari ist sehr beeindruckend. Ein unvergessliches Küstenpanorama und der Blick auf die nur 18 km entfernte Insel Kefalonia prägen sich in das Gedächtnis des Besuchers. Zu Füßen des etwas seltsam anmutenden Leuchtturmes fahren die Ausflugsboote zu den Grotten von Galazia Spilla und zur entfernter liegenden Bucht mit dem bekannten Schiffswrack.
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Praktische Tipps Griechenland:
Öffentliche Verkehrsmittel Griechenland:
Taxi Griechenland:
Das Taxifahren in Athen ist billig und kann ohne Probleme genutzt werden.
Notruf Griechenland:
Die Notrufnummer für Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr ist die 112.
Zeitverschiebung Griechenland:
In Griechenland ist es eine Stunde später als in Mitteleuropa.
Trinkgeld Griechenland:
Handhabung wie in Deutschland.
Wetter Griechenland:
Günstige Jahreszeit für den Urlaub ist von April bis Juni oder von September bis Oktober. Das Wetter ist dann meist mild und erträglich.
Telefon Griechenland:
In vielen Kiosken steht ein Münztelefon oder ein Kartentelefon, außerdem gibt es Telefonhäuschen. Von all diesen Telefonen kann man Orts-, Fern- und Auslandsgespräche führen.
Reiseinfos
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