Reiseziel Griechenland
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Griechenland - Insel Kefalonia Süden

Reiseziele Griechenland - Insel Kefalonia Süden kurz zusammengefasst:

- Badeort Skala
- Römische Villa
- Strand von Kaminia
- Ort Mavrata, Weingut Metaxa
- Ort Markopolos
- Ort Lourdata
- Ort Peratata
- Nonnenkloster Agios Andreas Milapidias
- Klostermuseum Agios Andreas Milapidias
- Festung Agios Georgios
- Enos Naturschutzpark
- Klosterkirche Agios Gerasimos
- Berg Enos
- Reisetipp

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Badeort Skala

Von Paros aus kann man den sehr gepflegten Badeort Skala über zwei Straßen erreichen. Eine von ihnen führt direkt oberhalb der Küste entlang, die andere führt von Paros über Tzanata, Pastra und Katelios, durch das Inselinnere, eine Gebirgsstrecke. Der Badeort Skala wird sehr gern von den Briten besucht. Sehr schöne Sandstrände, bei denen die Pinienhaine bis ans Wasser reichen, spenden in den heißen Sommermonaten angenehmen Schatten. Auch die mit Pinien bewachsenen Berghügel im Hinterland der Küste bieten die Möglichkeit zu wandern. Viele, zum Teil schlecht ausgeschilderte Wanderwege, laden zur sportlichen Betätigung ein und sind eine sinnvolle Alternative zum Strandleben. Wenige Schritte oberhalb des Strandes von Skala findet man noch die Überreste einer römischen Villa.

Römische Villa

Beeindruckend ist immer wieder an welchen schönen Stellen die Römer gelebt haben. Sehenswert ist das hier gefundene Bodenmosaik aus dem 2.Jh. Es zeigt den Jüngling Phtonos als Sinnbild des Neides, der von Panter, Tiger, Leopard und Löwe als Verkörperung der wilden Kraft und Leidenschaft, angegriffen wird.
In einer anderen Szene werden zwei Opferdiener vor einem Altar dargestellt, im unteren Bildrand sind die Opfergaben Eber, Lamm und Stier zu erkennen.
Das Werk ist mit „Zographos Krateros“ signiert, was übersetzt heißt, Maler Krateros.

Strand von Kaminia

Die Südküste Kefalonias, die Region um das Mounta Gebirge, ist noch zum größten Teil unberührt und naturbelassen. Teils unberührte Sand- und Kiesstrände sind hier zu finden. Einer dieser schönen Strände hätte es verdient, als Naturreservat erklärt zu werden. Es ist der Strand von Kaminia. Hier ist eine seltene Meeresschildkrötenart beheimatet, die hier am Stand seit Jahrtausenden ihre Eier ablegt.

Ort Mavrata, Weingut Metaxa

Auf der Fahrt nach Mavrata sollte man noch einen Abstecher zum Weingut Metaxa einplanen. Das Winzerehepaar betreibt ein Musterweingut und man kann hier eine Weinverkostung in gemütlicher Atmosphäre genießen.

Ort Markopolos

Wer am 15. August eines Jahres diesen Ort besucht, der kann in der dortigen Panagia Kirche ein besonderes und einzigartiges Schauspiel erleben. An diesem Tag wird das Schlangenfest gefeiert. Dieses ritualisierte Glaubensfest gehört zu den ältesten Kulturhandlungen des Mittelalters.
Der 15. August ist der Tag der Schlangen in der Kirche. Viele dieser Reptilien kriechen dann im Inneren des Gotteshauses über die Bilder und den Altar. Der Sage nach sollen diese Schlangen verwandelte Nonnen sein, die aus Angst vor ihrer Schändung durch die Türken von der Muttergottes in Schlangen verwandelt wurden.
Man braucht jedoch vor den Nattern keine Angst haben, sie sind genauso harmlos wie manche Nonne.

Ort Lourdata

Umgeben von alten Olivenhainen und unzähligen Weinbergen, liegt der unscheinbare Badeort ziemlich versteckt. Die Zufahrt ist etwas abenteuerlich. Einige Künstler haben hier ihr Domizil aufgeschlagen. Einfache Tavernen, eine ruhige Lage, ein schöner Strand und ein traumhafter Blick auf die Nachbarinsel Zakynthos sind die Visitenkarte des Ortes.

Ort Peratata

Im Süden des Enos Gebirges und im fruchtbaren Hügelland von Livathos liegt dieser Ort. In dieser Region auf der Insel leben die meisten Kefalonier. Dieses Gebiet wird auch von vielen betuchten Athenern als Urlaubsziel bevorzugt.

Nonnenkloster Agios Andreas Milapidias

Dieses Nonnenkloster in der Nähe von Peratata geht auf das Jahr 1639 zurück. Seinen Wohlstand verdankt es der Schenkung durch Prinzessin Roxane, die aus dem Balkanraum stammt. Der Überlieferung nach brachte sie auch die heilige Reliquie des Apostel Andreas von Athos mit. Die Reliquie wird heute in der Klosterkirche aufbewahrt.

Klostermuseum Agios Andreas Milapidias

Das Museum mit seinen unzähligen, wertvollen Sakralgegenständen wurde im Jahr 2002 erstmals eröffnet. In den Ausstellungsräumen, die sich auf dem Klostergelände befinden, werden auf zwei Etagen wertvolle Ikonen und liturgische Gegenstände ausgestellt. Weiterhin hat der Besucher die Möglichkeit, die angrenzende Klosterkirche zu besichtigen. Die ältesten Fresken des Gotteshauses stammen aus dem 13. Jh. Bei einem Besuch sollte man nicht versäumen einen Blick von der Terrasse des Klosters zu werfen. Der Blick ist beeindruckend und eröffnet den Blick auf die Festung Agios Georgios.

Festung Agios Georgios

Die ersten Befestigungsbauten auf dem 320m hohen Berg stammen aus der Zeit der Byzantiner, die hier im 12.Jh. ihren Einfluss hatten. Ab dem 15. Jh. herrschten hier die Venezianer, sie bauten die Befestigungsanlage weiter aus. Seit dem 17. Jh. ist die Burg jedoch zerfallen und heute kann man nur noch die einstige Blüte an den Überresten erahnen. Beeidruckend ist die ca.620m lange Befestigungsmauer mit ihren drei Bastionen. Von hier aus kann man nach Argostoli und der einstigen Inselhauptstadt San Giorgio blicken. Von der einstigen blühenden Inselhauptstadt ist nur noch ein kleines Dorf mit Namen Kastro, vor den Burgmauern, übrig geblieben. Früher lebten in der Hauptstadt ca. 12.000 Einwohner. Seit 1757 ist Argostoli die Inselhauptstadt und San Giorgio geriet in Vergessenheit.

Enos Naturschutzpark

Bevor der Besucher die einsame Bergwelt des Enos erreicht, gelangt man in das sehr fruchtbare Tal der Omala. Hier oben wird der kostbare und bei den Griechen sehr beliebte Robola Wein, eine Rebsorte für Weißwein, angebaut. Das Tal wird überragt von der 1980 erbauten Klosterkirche.

Klosterkirche Agios Gerasimos

Die Klosterkirche liegt in der Nähe des Ortes Fragata. Beeindruckend ist nicht der Monumentalbau der Kirche sondern der Klosterhof mit seiner über 450 Jahre alten Platane. Der Inselpatron soll sie selbst um 1570 gepflanzt haben. In der bescheiden wirkenden alten Klosterkirche ist der Sarkophag des hl. Gerasimos zu sehen. Die Klosterkirche ist ein beliebter Wallfahrtsort und am 15. August und 20. Oktober eines jeden Jahres besuchen diesen heiligen Ort mehrere tausend Menschen.

Berg Enos

Kein Lärm nur die Geräusche des Windes und ab und zu eine Vogelstimme, das ist unberührte, grandiose Einsamkeit in den Bergen. Die Venezianer nannten den Berg auch „Monte Negro“, wegen der hier wachsenden dunklen Kefalonia- Tannen. Das Gebiet um den 1672m hohen Gipfel Megas Soros wurde zum Schutz dieser einzigartigen Holzart 1962 zum Naturschutzgebiet erklärt.

Reisetipp

Die beste Anfahrtsmöglichkeit hat man von der Straße aus, die von Argostoli nach Sami geht. Ungefähr auf halber Strecke führt eine asphaltierte Straße (4km) bis zu einem Parkplatz, der am Rand des Naturschutzparks liegt. Von hier aus führen verschiedene Wanderrouten bis zum Gipfel oder durch das Reservat. Da es keine Einkehrmöglichkeiten gibt, sollte man sich selbst etwas mitnehmen.
An den Vormittagen hat man die beste Aussicht.

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Praktische Tipps Griechenland:

Öffentliche Verkehrsmittel Griechenland:

Das Rückgrat des Athener Verkehrsnetzes bildet die U-Bahn (metró) mit drei Linien. Außerdem verkehren zahlreiche Busse.

Taxi Griechenland:

Das Taxifahren in Athen ist billig und kann ohne Probleme genutzt werden.

Notruf Griechenland:

Die Notrufnummer für Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr ist die 112.

Zeitverschiebung Griechenland:

In Griechenland ist es eine Stunde später als in Mitteleuropa.

Trinkgeld Griechenland:

Handhabung wie in Deutschland.

Wetter Griechenland:

Günstige Jahreszeit für den Urlaub ist von April bis Juni oder von September bis Oktober. Das Wetter ist dann meist mild und erträglich.

Telefon Griechenland:

In vielen Kiosken steht ein Münztelefon oder ein Kartentelefon, außerdem gibt es Telefonhäuschen. Von all diesen Telefonen kann man Orts-, Fern- und Auslandsgespräche führen.