Reiseziel Griechenland
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Griechenland - Insel Kefalonia Halbinsel Erissos

Die Halbinsel Erissos liegt im Norden der Insel und gegenüber der Meerenge von Ithaka. Der Abstand zwischen Erissos und Ithaka ist ca. 4 km. Bei der Fahrt entlang der Westküste hat man einen atemberaubenden Blick auf die Nachbarinsel und die Küste von Erissos. Die Küstenstraße von Sami nach Fiskado gehört zu den schönsten und landschaftlich reizvollsten Landschaften der Insel.

Reiseziele Griechenland - Insel Kefalonia - Halbinsel Erissos kurz zusammengefasst:

- Dorf Angonas
- Bucht von Mirtos
- Fischerort Asos
- Dorf Mesovounia
- Fischerort Fiskaro
- Berg Kalo Oros
- Ort Agia Erfimia
- Ort Sami

Tipps
- Besuch der Melissani Grotte
- Drongarati Höhlen
- Bucht von Antisamos

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Dorf Angonas

Das an der Gebirgsstraße gelegene Dorf ist unscheinbar, bietet dem Besucher aber traumhafte Panoramablicke. Bei der Fahrt sollte man sich etwas Zeit lassen, denn die Eindrücke überwältigen den Betrachter. Manchmal fährt man nur ein paar Kurven weiter und der Ausblick hat sich völlig geändert. Faszinierende Felsformationen im wechselndem Farbenspiel, weißer Strand und das azurblaue Meer, einfach bezaubernd.

Bucht von Mirtos

Tief unterhalb der Höhenstraße erstrecken sich die hoch aufragenden weißen Kalkfelsen. Sie bilden einen beeindruckenden Kontrast zum strahlenden Blau des Meeres und dem weißen Kiesstrand. Eine zum größten Teil befestigte Straße führt steil hinunter und wird durch eine steile Felsküste eingerahmt. Wer die Bucht zum baden nutzen möchte, der sollte jedoch vorsichtig sein, denn die starke Strömung ist sehr tückisch.

Fischerort Asos

Etwa 6 km nördlich der Bucht von Miros führt eine weitere Stichstraße zu dem auf einer kleinen Landverbindung gelegenen Ort Asos. Der Ort besitzt nur wenige Häuser. Auch dieser Ort war durch ein Erdbeben fast völlig zerstört und wurde 1954 durch Spenden wieder aufgebaut. Auf der Fahrt hinunter nach Asos kommt man vorbei an vielen zahllosen Terrassen, die noch von der einstig blühenden Landschaft zeugen. Schon zu venezianischer Zeit, Ende des 16.Jh., wurde hier intensiv Landwirtschaft betrieben. Zum Schutz vor feindlichen Überfällen wurde die Halbinsel mit einer Befestigungsmauer umgeben. So waren die Einwohner vor Übergriffen geschützt. Heute sind nur noch die Überreste einer Zitadelle, eines Gefängnisgebäudes und Reste von Wirtschaftsgebäuden auf dem höchsten Punkt der Halbinsel zu besichtigen.
Sehr schön ist der Blick von der Burgmauer auf die schmale und lang gestreckte Bucht, an deren Ende der kleine Ort Asos liegt. Asos besitzt nur einen kurzen und steinigen Strand, der trotzdem immer gut besucht wird.
Noch heute erkennt man an den Gebäuden im Ort, dass hier vor 1953 sehr viele wohlhabende Leute wohnten. Es war ein Ort der Handwerker, Bauern und Fischer.
Heute leben hier nur noch wenige Menschen das ganze Jahr über.

Dorf Mesovounia

Ungefähr in der Mitte der Halbinsel liegt dieser kleine Ort, fernab der Küste. Hier leben nur noch ca. 15 Familien und einige alte Menschen. Doch lebhaft ist der Ort trotzdem, denn hier gibt es eine Schule mit zwölf Klassen, in die die Kinder aus den umliegenden Orten zur Schule gehen. In den zwei Tavernen, die der Ort besitzt, ist es zwar nicht so turbulent aber eine Einkehr lohnt wegen der Gemütlichkeit. Der Ort ist im Sommer sehr beliebt. Viele ältere Menschen leben hier in den Sommermonaten, weil es hier erträglicher und nicht so heiß wie an der Küste ist. Mit den Sommertouristen kommt auch wieder Leben ins Dorf. An den Abenden ist dann meist Stimmung und Trubel in den beiden Tavernen.

Fischerort Fiskaro

Ganz im Nordosten der Halbinsel liegt der beliebte kleine Fischerort. Fiskaro besitzt einen sehr schönen Jachthafen und die Kaianlage wird abends zur Einkaufs- und Vergnügungsmeile. Interessant ist auch das Umweltmuseum des Ortes. Das in einer ehemaligen Schule untergebrachte Museum zeigt die unterschiedlichen Pflanzen und Tiere des Mittelmeerraumes und weist auf die Gefahren der Umweltverschmutzung und Überfischung des Meeres hin.
Bei einem Spaziergang entlang bis zur Nordspitze der Bucht, gelangt man zwangsläufig zu den Überresten eines Leuchtturmes und den Überresten einer, aus dem 11.Jh. stammenden, normannischen Kirche. Der Überlieferung nach wurde hier die Totenmesse für Kreuzritter Robert Guiscard zelebriert. Er ist bekannt als schlauer Heerführer und hat zur damaligen Zeit die Insel Korfu und Kefalonia von den Byzantinern erobert. Der Ort Fiskaro wurde nach Ihm benannt. Von der Nordspitze der Insel fährt man dann wieder Richtung Süden, bis Vasilikiades. Von dort aus wählt man die östliche Gebirgsroute.

Berg Kalo Oros

Die Rückfahrt führt von Vasilikiades über die Orte Neochori und Agia Efimia. Dem Reisenden bietet sich ein abwechslungsreicher Panoramablick auf die Insel und die Nachbarinsel Ithaka. Das Farbenspiel der verkarsteten Felsformationen unterstreicht noch die atemberaubenden Eindrücke. Etwas unterhalb des Berges Kalo Oros (Schöner Berg) hat man einen der schönsten Blicke auf den Inselarchipel.
Viele Besucher der Insel, die diese Reise in den Norden von Erissos gemacht haben, empfehlen sie.

Ort Agia Erfimia

Von Norden kommend, gelangt man auf die Hauptstraße Nr.50. Sie führt in der einen Richtung nach Sami und in der anderen nach Loukata. Auf dem Weg nach Sami kommt man auch an dem beliebten Urlaubsort Agia Efimia vorüber. Auf der Weiterfahrt nach Sami kommt man an einigen sehr schönen Badebuchten vorbei, die zum Verweilen einladen.

Ort Sami

Sami liegt an einer breiten, sich nach Norden öffnenden, Bucht. Der Ort besitzt einen geschäftigen Fährhafen, von hier aus gibt es Schiffsverbindungen nach Piso Aetos auf der Insel Ithaka und nach Kyllini, das auf dem griechischen Festland liegt. Wie in vielen Orten auf der Insel beginnt das eigentliche Leben erst in den Abendstunden. So ist es auch in Sami, denn am Abend ist die Hafenpromenade für den Autoverkehr gesperrt und das pulsierende Leben beginnt. Viele Tavernen und Bars laden dann zum Verweilen ein.
In der geschichtlichen Entwicklung wurde Sami erstmals im Jahr 189 v. Chr. erwähnt, als die Römer dieses Gebiet eroberten. Sami war jedoch schon früher einer der vier Stadtstaaten, die es auf Kefalonia gab. Noch heute kann man auf dem Hügel, hoch über dem Fährhafen, die Überreste der Stadtmauer auf dem Akropolis Hügel besichtigen.

Reisetipp

Besuch der Melissani Grotte

Wer keine Höhlenangst kennt und für außergewöhnliche Naturwunder zu begeistern ist, der sollte die Melissani Grotte besichtigen. Sie liegt im westlichen Teil der Bucht. Ein Gondoliere sorgt für die Fortbewegung. Entstanden ist die Karsthöhle durch Erosion und Auswaschung. Beeindruckend und faszinierend sind die lapislazuliblauen und malachitgrünen Lichterscheinungen im Inneren der Grotte. In der Antike befand sich ein Pan- Heiligtum an diesem Ort.

Drongarati Höhlen

Ein weiterer touristischer Anziehungspunkt sind die Drongarati Höhlen. Sie liegen etwa 8 km südlich von Sami. Ihre Entstehung ist gleichen Ursprungs wie die Melissani Grotte und sie sind vor ca. 2 Mio. Jahren entstanden. Der Eingang zu den Höhlen ist jedoch erst vor 300 Jahren, nach einem Erdbeben, entstanden. In den Sommermonaten wird die Kulisse der beeindruckenden Stalaktiten im Inneren für Konzerte genutzt. Das Ambiente ist jedoch nicht der einzige Grund, um hier Kunstabende zu veranstalten, denn es ist auch angenehm kühl.

Bucht von Antisamos

Die Bucht von Antisamos gehört zu den schönsten Badebuchten der Insel Kefalonia. Die Bucht öffnet sich in östliche Richtung und von ihr aus ist die Südspitze von Ithaka zu sehen. Von Sami aus führt eine Stichstraße in östlicher Richtung zur Bucht.

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Praktische Tipps Griechenland:

Öffentliche Verkehrsmittel Griechenland:

Das Rückgrat des Athener Verkehrsnetzes bildet die U-Bahn (metró) mit drei Linien. Außerdem verkehren zahlreiche Busse.

Taxi Griechenland:

Das Taxifahren in Athen ist billig und kann ohne Probleme genutzt werden.

Notruf Griechenland:

Die Notrufnummer für Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr ist die 112.

Zeitverschiebung Griechenland:

In Griechenland ist es eine Stunde später als in Mitteleuropa.

Trinkgeld Griechenland:

Handhabung wie in Deutschland.

Wetter Griechenland:

Günstige Jahreszeit für den Urlaub ist von April bis Juni oder von September bis Oktober. Das Wetter ist dann meist mild und erträglich.

Telefon Griechenland:

In vielen Kiosken steht ein Münztelefon oder ein Kartentelefon, außerdem gibt es Telefonhäuschen. Von all diesen Telefonen kann man Orts-, Fern- und Auslandsgespräche führen.