Reiseziel Estland
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Estland – der Westen – Insel Saaremaa

Ganz im Westen von Estland, oberhalb der Rigaer Bucht, liegt Saaremaa, die größte Insel Estlands. Sie besitzt eine Fläche von ca. 2 673 km² und ist nach Seeland und Gotland die drittgrößte Insel in der Ostsee. Die Insel besitzt sehr viele Halbinseln und Buchten. Sie ist zerklüftet und viele kleine Inseln, es sind ungefähr 600 an der Zahl, sind der Hauptinsel vorgelagert. In Nord- Südrichtung dehnt sich  Saaremaa etwa 90 km und in Ost- Westrichtung ebenfalls etwa 90 km aus. Im Süden der Insel gibt es die meisten Orte, hier liegt auch die Inselhauptstadt Kuressaare. Heute leben auf der Insel etwa 36 000 Einwohner, davon etwa 16 000 in der Inselhauptstadt. Landschaftlich betrachtet ist die Insel hauptsächlich steinig und flach. Saaremaa besitzt flache Küstenbereiche aber auch Steilküstenabschnitte, die im Norden und Nordwesten zu finden sind. Bis zu 20 m fällt die Steilküste in der Panga Pank Bucht ins Meer. In der Küdemma Bucht und im Nordwesten der Halbinsel Tagamõisa ist die Steilküste nicht ganz so spektakulär. Die höchste Erhebung ist der etwa 54 m hohe Kihelkonna. Der kleine Hügel befindet sich im Westen der Insel. Dieses Gebiet ist auch ein Naturreservat. Es heißt Viidumäe und wurde 1957 gegründet. Wie auf den anderen Inseln gibt es auch auf Saaremaa karge Alvarlandschaften, Moore und Föhrenwälder.

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Reiseinformationen Estland – der Westen – Insel Saaremaa kurz zusammengefasst:

- Geschichte der Insel Saarema – Siedlungsgeschichte
- Das Leben auf der Insel Saaremaa
- Alvarelandschaft
- Föhrenwälder
- Landwirtschaft
- Anreise

Mehr Informationen :

Geschichte der Insel Saaremaa – Siedlungsgeschichte

Erste menschliche Spuren wurden auf der Insel aus dem 3.Jt.  v. Chr. gefunden. Aber erst im 10. Jh. siedelten die Wikinger in diesem Gebiet. Sie bezeichnete die Insel als Eysysla. Dieser  Name stammt aus Island und er wurde vom legendären Snorri Sturlusson geprägt. Er erwähnte den Namen in seiner Heimkringsla Saga. Im 13. Jh. war die Insel schon besiedelt und es lebten viele Fischer und Seefahrer auf der Insel. Es blieb jedoch nicht aus, dass die Deutschen und Dänen immer wieder versuchten, die Insel und ihre Menschen zu unterwerfen. Um 1227 war die Insel durch den Schwertbrüderorden eingenommen. Von dieser Zeit an, bis zur Mitte der 16. Jh., hatte die Insel zwei Herrscher. Es waren einerseits der Ritterorden und andererseits das Bistum Ösel- Wiek, die Ansprüche geltend machten. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen. Mit dem Livländischen Krieg, der in der Zeit zwischen 1558 bis 1583 stattfand, wurden die Ordensritter letztlich von Zar Ivan IV. besiegt und Saaremaa ging durch Verkauf an Dänemark. Ab 1645 fiel die Insel dann an Schweden und im Ergebnis des Großen Nordischen Krieges, der zwischen 1700 und 1721 stattfand, an das Zarenreich. Die Insel gehörte zum Gouvernement Livland und stand unter russischer Vorherrschaft. Es war auch zugleich die Zeit der ersten Republik, in der sich Livland zu einem Kur- und Badezentrum entwickelte. Mit der Eröffnung der Linienschifffahrt von Riga nach Sankt Petersburg, im Jahr 1888, und der Aufnahme regelmäßiger Fährverbindungen zur Nachbarinsel Muhu und zum Festland, erfuhr die Insel einen weiteren Aufschwung. Seit 1896 gibt es den Damm zwischen den Inseln Muhu und Saaremaa. Seit 1912 hat die Insel eine eigene Stromversorgung. Im Ersten Weltkrieg waren die Deutschen auf der Insel. Zwischen den beiden Kriegen war Saaremaa 1918 für kurze Zeit Unabhängig bis 1939 Russland wieder die Herrschaft übernahm. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur erneuten Unabhängigkeit Estlands stand die Insel unter sowjetrussischer Herrschaft und war ein militärischer Sperrbezirk. An die schweren Kämpfe und die vielen Toten auf der südlichen Halbinsel Sõrve erinnert noch ein Mahnmal bei Tehumardi. Erst seit der Unabhängigkeit Estlands 1991 ist die Insel wieder frei zugänglich.

Das Leben auf der Insel Saaremaa

Noch heute leben über 90% Esten auf der Insel. Die Zwangsumsiedlung russischer Menschen in Richtung Osten, die von 1945 bis zu Unabhängigkeit Estlands zur alltäglichen Praxis gehörte, ist an den Inseln vorüber gegangen. Zu russischer Zeit durfte man nur mit Sondergenehmigung auf die Inseln. Nun ist das glücklicherweise anders. Heute leben die Bewohner hauptsächlich von der Fischerei, der Viehzucht, dem Bootsbau und dem Tourismus. Auf der Insel wird auch Dolomit abgebaut, der für die Stahlindustrie und für chemische Filterprozesse benötigt wird. Noch heute sind eine Vielzahl von Menschen auf der Insel, in ländlichen Gegenden, fast Selbstversorger. Sogar das Mehl und Brot machen Einige noch selbst, daneben wird auch noch Bier gebraut und Schnaps gebrannt. War die Insel vor der Unabhängigkeit Estlands noch vom Tourismus unberührt, so hat sich das in den letzen Jahren gewandelt. Surfschulen, Ausleihstationen für Fahrräder, Motorräder, Quads und Boote sind entstanden. Auch der Umfang und die Qualität der Unterkünfte sind von einem guten Standard gekennzeichnet. Touristisch gut erschlossen zieht die Insel jedes Jahr immer mehr Touristen an.

Alvarelandschaft

Die Alvarelandschaften sind ihrem Charakter nach trockene, steppenartige Wacholder- und Heidelandschaften und sind eine biologische Spezies, die man im Westen Estlands und auf den Ostseeinseln Gotland und Öland findet. Auf einer Kalksteinschicht, die nur mit einer dünnen Humusschicht bedeckt ist, wachsen nur anspruchslose Pflanzen. Es sind meist Gräser, Heide und Flechten, die mit wenigen Nährstoffen auskommen.

Föhrenwälder

In den Wäldern, die etwa 40 % der gesamten Inselfläche einnehmen, ist nur wenig Wild vorhanden. Dafür gibt es aber mehr Vögel. Die Föhrenwälder, auch Kiefernwälder genannt, die auf Saaremaa wachsen, brauchen eine lange Zeit um erwachsen zu werden. In den ersten Jahren müssen die auf kargen Kalkböden wachsenden Bäume erst einmal ihre Pfahlwurzel tief in den Boden treiben bis sie in den Himmel wachsen. Erst mit 70- 80 Jahren sind sie erwachsen und erntereif. Die Kiefer ist ein wertvolles Nutzholz im Möbel- und Schiffsbau.

Landwirtschaft

Im Südosten der Insel sind die Böden etwas fruchtbarer und damit auch ertragreicher. Hier gibt es etwas Land- und Viehwirtschaft.

Anreise

Wer die Insel in das Reiseprogramm aufgenommen hat, der erreicht sie vom Festland aus am besten über die Insel Muhu. Von Virtsu aus, das etwa 40 km südlich von Haapsalu liegt, gehen täglich im Stundentakt die Fähren nach Kuivastu auf der Insel Muhu. Von hier aus geht es quer über die Insel Muhu und danach über den Damm auf die Insel Saaremaa. In den Sommermonaten wird die Insel Saaremaa auch von Ventspils (Lettland) aus angefahren. Die Fähren verkehren jedoch nur vom 1. Mai bis zum 31. August eines Jahres. Wer die Insel besuchen möchte, sollte es in der Saison an den Wochentagen tun, dann sind die Fähren nicht so überfüllt.

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Praktische Tipps Estland:

Einreise nach Estland

Für die Einreise nach Estland, für einen Zeitraum bis zu 3 Monaten, benötigt man als EU Bürger einen gültigen Personalausweis. Personen, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild. Ein Eintrag im Reisepass der Eltern oder eines Elternteiles ist nicht ausreichend.
Alle Personaldokumente müssen bei der Ausreise noch 3 Monate gültig sein. Für Reisende aus Nicht- EU Staaten gelten gesonderte Regelungen. Weiter Informationen erhalten Sie unter www.auswaertiges-amt.de für die deutsche Staatsangehörigkeit, www.eda.admin.ch für die Schweizer Staatsangehörigkeit und www.bmaa.gv.at für die österreichische Staatsangehörigkeit. Da alle drei baltischen Staaten, Litauen, Lettland und Estland, seit 2007 als Schengener Staaten gelten, gibt es für EU Bürger seit 2007 keine generellen Passkontrollen mehr.

Zollbestimmungen - Einreise nach Estland

Bei der privaten Einreise von EU Bürgern nach Estland dürfen Waren, die zum eigenen Verbrauch bestimmt sind, begrenzt mitgeführt werden. Für die Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich gelten folgende Richtsatzmengen. 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak, 10l Alkohol, 20l Zwischenerzeugnisse, 90l Wein davon max. 60l Schaumwein, 110l Bier können zollfrei eingeführt werden. Sollten Sie Fragen haben, dann informieren Sie sich unter www.auswaertiges-amt.de für die deutsche Staatsangehörigkeit, www.eda.admin.ch für die Schweizer Staatsangehörigkeit und www.bmaa.gv.at für die österreichische Staatsangehörigkeit. Für Nicht- EU- Bürger gelten geringere Freimengen.

Rückreise aus Estland

Bei der Rückreise nach Deutschland oder einem der EU - Staaten können die gleichen Mengen wie bei der Ausreise zollfrei eingeführt werden. Die Freigrenze liegt bei 300 Euro pro Person. Bitte erkundigen Sie sich vor der Rückreise über die aktuellen Zollbestimmungen oder informieren Sie sich unter www.zoll.de unter dem Stichwort Reisefreigrenzen oder abgabefreie Einfuhr. Die Altersgrenze für Antiquitäten ist in Estland auf 50 Jahre festgelegt. Sind die Waren älter, so muss man Ausfuhrzoll bezahlen. Für die gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Auto

Für die Fahrt nach Estland oder für das Führen eines Autos in diesem Land benötigen Sie den nationalen oder international gültigen Führerschein, den Fahrzeugschein im Original und die Grüne Versicherungskarte. Für Estland wird der internationale Führerschein empfohlen. Eine Vollkasko- und Insassenunfallversicherung ist ebenfalls zu empfehlen.
Wer mit dem eigenen Auto anreist, der sollte die Grenzübergänge zwischen Polen und Litauen nutzen, um unnötige Aufenthalte, Grenzkontrollen und zusätzliche Visa- Gebühren für Weißrussland oder das Kaliningrader Gebiet zu vermeiden. Empfohlen werden die polnisch- litauischen Grenzübergänge Kalvaria (Via Baltica E 67) und der südlich gelegene Übergang Lazdijai. Der Letztere erspart Wartezeiten, da er nur für PKW’ s ist. Wer in Litauen Straßen der A1 bis A18 benutzt und Kleinbusse mit mehr als 8 Insassen führt, ist mautpflichtig. Die Straßenbenutzung in Estland ist gebührenfrei.

Tipp:

Zur Verhinderung von Diebstählen sollten Sie ihr Fahrzeug nur auf bewachten Parkplätzen abstellen. Schließen Sie neben einer Kaskoversicherung auch eine Diebstahlsversicherung für den Inhalt des Fahrzeuges ab. Viele Versicherer machen auch länderspezifische Versicherungseinschränkungen, die man ausschließen sollte.
In Estland gibt es eine 0,0 Promille Grenze für das Führen von Fahrzeugen. Es werden verstärkte Kontrollen durchgeführt. Von Dezember bis Ende März besteht Winterreifenpflicht, Spikereifen sind erlaubt. Während des ganzen Jahres ist ganztägig mit Abblendlicht zu fahren.
Innerhalb der Ortschaften darf man max. 50 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften 90 km/h fahren. Vorsicht, die Straßen sind möglicherweise nur ausreichend befahrbar.

Bus in Estland

Mit internationalen Busunternehmen kann man von jeder größeren Stadt der EU - Staaten das ganze Jahr über bis nach Estland reisen. Dabei werden die Hauptstadt Tallinn und Tartu und Valga als größere Städte angefahren. Die internationalen Busverbindungen werden nicht täglich angeboten. Weitere Informationen erhält man bei Eurolines und Ecolines.
Zwischen den baltischen Staaten verkehren zwischen den Hauptstädten Vilnius, Riga und Tallinn preiswerte und regelmäßige Busverbindungen. Sie sollten bei Reisen den Bus an Stelle der Bahn bevorzugen. Besorgen Sie sich die Fahrkarten und Platzreservierung für die Busse rechtzeitig. Wer Estland, Lettland und Tallinn bereisen möchte, der sollte nur das Busticket von Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus bis Vilnius lösen, da die Busverbindungen innerhalb der baltischen Staaten meist preisgünstiger sind.

Bahn

Verschiedene Bahnverbindungen wurden wegen der unterschiedlichen Spurweite eingestellt. So auch von Warschau nach Vilnius und weiter bis Riga und Tallinn. Als Ersatz ist hier ein Busverkehr von Warschau nach Vilnius (Fernbus) eingerichtet worden. Man hat dann „nur“ 15 Minuten Fußmarsch vom Bahnhof bis zum Zentralbusbahnhof zu absolvieren. Dazu hat man noch die Möglichkeit der Anreise über Minsk (Weißrussland) oder nur mit dem Zug von Berlin Lichtenberg bis Warschau über Sestokai, mit zweimaligem umsteigen. Alternativ zur Bahn wird in den drei baltischen Staaten auch der Busverkehr verstärkt ausgebaut, da das Schienennetz sehr veraltert ist.

Flugzeug nach Estland

Alle baltischen Staaten werden das ganze Jahr über von vielen Charterfluggesellschaften angeflogen. Preiswerte Flüge und Hotelunterkünfte können Sie auf dieser Seite direkt online buchen. Estland verfügt über fünf Flughäfen. Es sind die Flughäfen in Tallinn, Pärnu und Tartu auf dem Festland und die Flughäfen Kuressaare auf der Insel Saaremaa sowie in Kärdla auf der Insel Hiiumaa. Ob ein Direktflug zu diesen Flugplätzen möglich ist hängt von der Fluggesellschaft und der Jahreszeit ab.

mit dem Schiff nach Estland

Ob mit eigenem oder ohne Fahrzeug, beliebt ist die Anreise mit der Fähre. Von folgenden Häfen der Ostsee, bestehen Fährverbindungen.
von Rostock über Helsinki nach Tallinn (Estland), Reisedauer 26,5 Stunden.
von Lübeck nach Riga(Lettland), Reisedauer 32 Stunden.
von Rostock nach Ventspils(Lettland), Reisedauer 26 Stunden.
von Kiel nach Klaipeda (Litauen), Reisedauer 22 Stunden.
von Mukran (Insel Rügen) nach Klaipeda (Litauen), Reisedauer 19 Stunden.
Bei der Buchung von Tickets gilt, wer früh bucht, der zahlt weniger.

Mietwagen in Estland

In allen größeren Orten und an den Flughäfen sind die renommierten, internationalen Autovermieter ansässig. Das Mieten eines Fahrzeuges sollte man schon von zu Hause erledigen, da es preiswerter ist als im Reiseland. Sollten Sie eine Rundreise durch die baltischen Republiken beabsichtigen, muss das mit der Mietwagenfirma abgeklärt sein. Ob PKW, Wohnwagen oder Reisemobil, alles kann gemietet werden. Für Motorradfahrer gilt generell Helmpflicht. Prüfen Sie vor Übernahme die Fahrtüchtigkeit und Vollständigkeit des Fahrzeuges und dokumentieren Sie alle Mängel. Besser, Sie haben einen Mietvertrag, der Sie von Regresszahlungen freistellt. (Vollkasko ohne Selbstbeteiligung).

Taxi in Estland

Mit dem Taxi fahren ist in Estland nicht teuer. Achten Sie zu Beginn der Fahrt, dass das Taxameter eingeschaltet ist. Bei Tagesfahrten mit dem Taxi sollte man den Komplettpreis für Fahrt- und Wartezeit aushandeln.

Banken und Geld

Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Fr. 9.00 bis 16.00 Uhr. In den größeren Städten und in kleineren Orten existieren Bankautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann. Die Geldautomaten haben einen internationalen Standard und man kann mit ihnen in Englisch oder Deutsch kommunizieren. In vielen Geschäften, Reisebüros, Hotels und Restaurants wird die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert. Weiterhin gibt es viele Wechselstuben, in denen man zu offiziellen Kursen tauschen kann.
Die Währung in Estland ist die Estnische Krone (EEK) oder auch EKr. Der Kurs ist 100 EEK = 6,30 Euro dabei ist 1 Euro = 16 EEK
1 EEK entsprechen 100 Sents.

Telefon, Notrufe

Internationale Vorwahlen
nach Estland 00372 weiter ohne 0 vor der Ortsvorwahl.
von Estland nach Deutschland 0049, Österreich 0043, in die Schweiz 0041
Feuerwehr 112
Polizei 110
Ambulanz /Notarzt 112
Telefonkarten werden in Kiosken, Postämtern, Tankstellen und Tabakläden verkauft. Die öffentlichen Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarte oder sogar mit Kreditkarte.
Ihre Mobilfunkanbieter informieren Sie über den günstigsten Tarif
Deutsche Botschaft in Tallinn, Tel. 6275300 Fax.6275304
Österreichische Botschaft in Tallinn in Notfällen, Tel. 6278740
Botschaft der Schweizer Eidgenossenschaft für Finnland und Estland in Helsinki Tel. 01046 9 649422
Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Krankenversicherung

Bei dringender medizinischer Behandlung gilt die Europäische Krankenversicherungskarte bzw. eine Ersatzbescheinigung ihrer Krankenkasse. Unabhängig von dieser Regelung wird empfohlen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die die Privatarzt- Behandlung und den Rücktransport ins Heimatland absichert.
Bei längeren Aufenthalten in Estland wird eine Hepatitis A und B Impfung sowie eine Impfung gegen Tollwut empfohlen. Bitte konsultieren Sie einen Arzt.
Alle Angaben sind ohne Gewähr

Internet

Viele touristische Unternehmen haben neben der englischen auch noch eine deutsche Website.
Wer im Internet surfen oder kommunizieren will, der findet in vielen Ferienorten Internetcafés. Die meisten Hotels bieten ebenfalls diese Möglichkeit an.

Post

Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 7.00 bis 19.00 Uhr. Die Postgebühren sind aktuell zu erfragen. Die Briefmarken der baltischen Staaten sind beliebte Sammlerobjekte.

Strom

Die Netzspannung beträgt 230 V bei 50 Hz, wie in Deutschland. Die Steckdosen entsprechen der EU- Norm für Flachstecker. Für Schukosteckdosen benötigt man eventuell einen Adapter.