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Deutschland - Zarrentin am Schaalsee
Die kleine Stadt Zarrentin am Schaalsee liegt im Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg – Vorpommern. Etwa 4500 Einwohner leben in dem idyllischen Städtchen am Südufer des Schaalsees. Es ist insbesondere der Schaalsee, der viele Besucher zum Baden anlockt. Daneben bietet das Biosphärenreservat Schaalsee wunderbare Naturerlebnisse. Besucher, die hier zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Region erkunden, können die Besonderheiten von Flora und Fauna hautnah erleben.Reiseziele Zarrentin am Schaalsee kurz zusammengefasst:
- Geschichte von Zarrentin am Schaalsee
- Zisterzienser Nonnenkloster
- Pfarrkirche
- Heimatmuseum
- Das Pahlhaus
- Biosphärenreservat Schaalsee
mehr zum Reiseziel:
Geschichte von Zarrentin am Schaalsee
Ursprünglich eine slawische Siedlung, wurde der Ort 1194 erstmals urkundlich erwähnt. Damals bestand hier schon ein deutsches Pfarrdorf mit einer romanischen Feldsteinkirche im Bistum Ratzeburg. Der Ort gehörte später zur Grafschaft Schwerin und 1359 zum Herzogtum Mecklenburg. 1250 entstand das Zisterzienserkloster, das bis 1552 bestand. Der Dreißigjährige Krieg richtete schwere Schäden an, nur Wenige überlebten. Ein Großbrand 1775 vernichtete den Ort fast vollständig. Im 19. Jh. verbesserte sich die Infrastruktur, es erfolgte der Anschluss an die Eisenbahnlinie, Fabriken entstanden. Im Jahr 1938 stieg die Einwohnerzahl auf 2000 an und Zarrentin erhielt das Stadtrecht. Mit ihrer landschaftlich reizvollen Lage entwickelte sich die Stadt seither zum Ausflugs – und Urlaubsort. Zu DDR – Zeiten wurde Zarrentin eine völlig isolierte Grenzstadt, der Zugang zum Schaalsee wurde verwehrt. Erst nach der politischen Wende wurden die Stadt und auch das Klostergebäude mit Hilfe der Städtebauförderung gründlich saniert.
Zisterzienser Nonnenkloster
Das Kloster wurde 1246 von Gräfin Audacia und ihrem Sohn Graf Gunzelin III. von Schwerin gegründet. Es diente als Erziehungs – und Zufluchtsstätte gräflicher Töchter sowie für Lübecker Patrizierfamilien. Nach der Auflösung im Jahr 1552 wurde es als Kornspeicher, Brauerei, Amtsgericht, Jugendherberge, Wohnhaus, Bibliothek und Heimatstube genutzt. Das Kloster wurde aufwändig saniert und wird heute für Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen genutzt. Architektonisch besonders bemerkenswert sind die kunstvoll gestalteten gotischen Kreuzrippengewölbe.
Pfarrkirche
Die Kirche wurde im 13. Jh. aus Feld – und Backsteinen errichtet. Zwischenzeitlich auch als Klosterkirche genutzt, war sie später wieder Pfarrkirche. Das gotische Langhaus wurde 1460 und der Westturm 1672 angefügt. Bemerkenswert im Inneren ist die Kanzel mit Reliefs des Bildschnitzers Benedikt Dreyer aus dem Jahr 1533/34, sie wurde 1699 von der Lübecker Marienkirche erworben.
Heimatmuseum
Seit dem Jahr 2000 befindet sich das Museum in der „Klosterscheune“ auf dem Kirchplatz. Es informiert den Besucher zur Stadt – und Regionalgeschichte.
Das Pahlhaus
Im Pahlhaus befindet sich das Informationszentrum des Biosphärenreservats Schaalsee. Es hält Tipps und Informationen zum Wandern, Radfahren und Baden in der Region bereit.
Biosphärenreservat Schaalsee
Das Reservat ist durch die UNESCO anerkannt worden und zu einem Naturraum von überregionaler Bedeutung erklärt worden. Der Schaalsee und seine Umgebung sind Heimat seltener Tiere wie Kranich, Fischotter, Seeadler und Weißstorch sowie zahlreicher seltener Pflanzen. Das Reservat ist Anziehungspunkt für weit mehr als 1000.000 Besucher jährlich.
Biosphärenreservat Schaalsee
Das Reservat ist durch die UNESCO anerkannt worden und zu einem Naturraum von überregionaler Bedeutung erklärt worden. Der Schaalsee und seine Umgebung sind Heimat seltener Tiere wie Kranich, Fischotter, Seeadler und Weißstorch sowie zahlreicher seltener Pflanzen. Das Reservat ist Anziehungspunkt für weit mehr als 1000.000 Besucher jährlich.
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