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Deutschland - Insel Usedom - Seebad Koserow

Die Gemeinde Koserow liegt auf der Insel Usedom in Ostvorpommern, in Mecklenburg – Vorpommern. Koserow befindet sich an der schmalsten Stelle der Landenge zwischen Nord – und Südusedom. Das Naturparadies, das auch „Juwel der Ostsee“ genannt wird, liegt direkt zwischen Ostsee und Achterwasser an den Hängen des 60 m hohen Streckelsberges. Der Sage nach soll die reiche Stadt Vineta direkt vor Koserow versunken sein. Selbst König Friedrich Wilhelm I. ließ sich eigens eine Kanzel errichten, um die auf dem Meeresboden versunkene Stadt zu betrachten.

Das kleine Seebad bietet heute vielgestaltige Natur mit feinsandiger Flachküste und buchenbestandener Steilküste. Neben dem Badevergnügen im Sommer bildet die reizvolle Umgebung zu jeder Jahreszeit einen Anziehungspunkt für „Kurlauber“, Wanderer und Radfahrer.

Reiseziele Insel Usedom – Seebad Koserow kurz zusammengefasst:

- Geschichte von Koserow
- Back - und Feldsteinkirche
- Otto - Niemeyer - Holstein - Gedenkatelier
- Uns Fischers Arbeitshütt

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Geschichte von Koserow

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Koserow im Jahr 1347 als Cuzerowe. Noch älter ist die Kirche, sie entstand im Zuge der Christianisierung der Ostseedörfer im 13. Jahrhundert. 1820 errichtete man in Koserow erste Salzhütten, die der Konservierung von Fisch dienten. Eine Zeit, in der Koserow zu den ärmsten Gemeinden Usedoms gehörte. Mit dem Roman „Die Bersteinhexe“ , den Pfarrer Wilhelm Meinhold im Jahr 1843 schrieb, wurde das kleine Fischerdorf berühmt und erste Sommerfrischler kamen nach Koserow. 1851 wurde die Badegenossenschaft gegründet. Die erste Seebadeanstalt wurde 1853 eröffnet. 1911 erhielt der Ort einen Bahnanschluss und die Entwicklung zum Badeort nahm ihren Aufschwung. Im Eiswinter, während des Zweiten Weltkrieges, wurde die Seebrücke zerstört. Erst 1993 wurde eine neue Seebrücke errichtet, seit diesem Jahr trägt Koserow auch den Titel „Staatlich anerkanntes Seebad“

Back- und Feldsteinkirche

Die Kirche von Koserow wurde Ende des 13. Jh. als Feldsteinkirche errichtet. Es ist der älteste Kirchenbau Usedoms. Im 15. Jh. wurden ein Altarraum und ein Turm angebaut. Zur kostbaren Innenausstattung gehört ein Schnitzaltar aus dem 15. Jh., einen Taufschale von 1650 und das Vineta – Kreuz. Das Kreuz, das aus Skandinavien stammt wurde von Usedomer Fischern geborgen. Während der Saison finden in der Kirche zahlreiche Veranstaltungen, wie Konzerte, Diavorträge und Lesungen statt, daneben werden auch Theateraufführungen gezeigt.

Otto – Niemeyer – Holstein – Gedenkatelier

Das Anwesen in Koserow Lüttenort erinnert an den berühmten Maler (1896 – 1984) der deutschen Ostseeküste, einer der bedeutendsten deutschen Malerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Es ist ein Refugium, in dem sich Kunst und Natur unmittelbar begegnen. Im Garten können die Besucher Plastiken von befreundeten Künstlern des Malers besichtigen. Der Skulpturenpark und die Wohn – und Arbeitsstätte sind ganzjährig geöffnet. Es gibt Führungen, Konzerte, Lesungen aber auch eine Malschule sowie wechselnde Kunstausstellungen.

Uns Fischers Arbeitshütt

Das kleine Museum an der Seebrücke in Koserow befindet sich in einer der letzten, erhalten gebliebenen Salzhütten. Es zeigt wie die Fischer mit dem Einsalzen den Frischfisch haltbar machten.

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