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Deutschland - Wolgast
Wolgast ist die nordöstlichste Stadt in Deutschland im Nordosten des Landkreises Ostvorpommern in Mecklenburg – Vorpommern. Die kleine Stadt mit ca. 13.000 Einwohnern liegt an der Westküste des Peenestroms. Wolgast ist eine der ältesten Städte Pommerns und gilt als Tor zur Ostseeinsel Usedom.
Reiseziele Wolgast kurz zusammengefasst:
- Geschichte von Wolgast
- Gertrudenkapelle
- Petrikirche
- Kaffeemühle
- Rungehaus
- Museumshafen
Mehr Informationen zu den Reisezielen:
Geschichte von Wolgast
Erstmals im Jahr 1123 wurde Wolgast als Handels- und Zollstelle erwähnt. Herzog Bogislaw IV. erteilte 1282 eine Bestätigung des Lübischen Stadtrechts, welches dann aber erst zwischen 1250 – 1259 verliehen wurde. Trotz der Mitgliedschaft in der Hanse erreichet Wolgast, durch die Residenz der Herzöge, nicht die Unabhängigkeit und Selbständigkeit anderer Städte. Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Wiener Kongress im Jahr 1815 herrschten die Schweden. Im Großen Nordischen Krieg 1713 ließ der russische Zar Peter I. die Stadt niederbrennen. Erst mit dem Ende des 18. Jh. kam eine Phase des Aufschwungs, Speicher – und Handelshäuser wurden gebaut. Leider fielen die sehenswerten Speicher im Jahr 2006 einem Großbrand zum Opfer. Der Zweite Weltkrieg wurde ohne bemerkenswerte Zerstörungen überstanden. Während der DDR – Zeit wurde die Peene – Werft, speziell für den Militärschiffbau, errichtet. Daneben wurde Wolgast auch zum Stützpunkt der Marine. Erst nach der politischen Wende ab 1991 erfolgte im Rahmen der Städtebauförderung eine gründliche Sanierung des historischen Stadtkerns und der Schlossinsel.
Gertrudenkapelle
Die zwölfeckige Gertrudenkapelle findet man auf dem Friedhof an der Chausseestraße. Der Pommernherzog Bogislaw X. soll sie um 1400, nach seiner Rückkehr von einem Kreuzzug, gestiftet haben. Besonders bemerkenswert ist das kunstvolle Sterngewölbe im Inneren.
Petrikirche
Dort wo heute die Petrikirche steht befand sich einst der Tempel des slawischen Gottes Jarovit. Bischof Otto von Bamberg ließ ihn zerstören, um an seiner Stelle ein christliches Bauwerk zu errichten. Im Jahr 1128 wurde der Bau der Petrikirche begonnen. Die heutige Backsteinbasilika mit ihrem mächtigen Turm entstand Ende des 14. Jahrhunderts. Vom Kirchturm hat man einen guten Überblick über das Stadtgebiet. Wer in die Krypta steigt , der findet dort die Särge der Wolgaster Herzöge.
Kaffeemühle
Kaffeemühle, so heißt das Städtische Museum Wolgast. Hier kann man sich über die Wolgaster Geschichte informieren. Daneben werden auch wechselnde Kunstausstellungen gezeigt.
Rungehaus
In der Kronwiekstraße 45 steht das Geburtshaus des Malers Philipp Otto Runge. Der berühmte Sohn eines Wolgaster Reeders gilt als protestantischer Hauptvertreter romantischer Malerei.
Museumshafen
Zwischen Schlossinsel und Fischmarkt kann man das älteste Eisenbahnfährschiff „Stralsund“, aus dem Jahr 1890, besichtigen. Das Fährschiff pendelte einst zwischen Wolgast und Usedom.
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Reiseinfos
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