Reiseziel Deutschland
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Deutschland - Anklam

Die Hansestadt Anklam ist Kreisstadt des Landkreises Ostvorpommern in Mecklenburg – Vorpommern. Etwa 15.000 Einwohner hat der direkt im Peene – Urstromtal gelegene Ort. Er ist umgeben von Naturschutz- und Naturerlebnisarealen. Anklam ist bekannt als Geburtsort des Flugpioniers Otto Lilienthal. Zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten zeugen von der bewegten Geschichte der Stadt. Anklam ist durch seine Lage nahe dem Meer mit Stränden und Ostseebädern und - inseln ein attraktives Ausflugs- und Reiseziel.

Reiseziele Anklam kurz zusammengefasst:

- Geschichte von Anklam
- Marienkirche
- Nikolaikirche
- Spätgotische Bürgerhäuser
- Steintor
- Otto – Lilienthal - Museum

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Geschichte von Anklam

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt im Jahre 1243. Im Jahr 1264 verlieh der Herzog den Bürgern der Stadt Anklam das Stadtrecht. Die Aufnahme in den Städtebund der Hanse erfolgte 1283. Im 16.- 18. Jahrhundert litt die Stadt unter dem Dreißigjährigen Krieg, auch der Zweite Nordische Krieg brachte Tod und Zerstörung. Die wechselnde Herrschaft endete 1720 mit der Teilung Anklams. Es war teilweise in schwedischer Hand und zum Großteil preußisch. Erst nach dem Wiener Kongress 1815 wurde die gesamte Stadt preußisch. In der Zeit des Nationalsozialismus entstand in Anklam unter anderem ein Flugzeugwerk. Ein Umstand, der später dazu führte, dass amerikanische Bombenangriffe etwa 80% der Innenstadt und damit den wertvollen historischen Stadtkern zerstörten. Erst nach dem Ende der DDR – Zeit wurde ab 1991 das verbliebene historische Stadtzentrum gründlich saniert. Trotzdem führte hohe Arbeitslosigkeit zu massiver Abwanderung aus der Region.

Marienkirche

Die Marienkirche ist eine dreischiffige Hallenkirche. Sie entstand um 1296 in der typischen Backsteingotik.

Nikolaikirche

Die Nikolaikirche entstand im 14. Jh., sie ist ebenfalls eine Hallenkirche, die im Stil der Backsteingotik errichtet wurde. Die Kirche, die 1945 ausbrannte, war jahrelang eine Ruine. Im Jahr 2007 wurde ihr Wiederaufbau zur touristischen Nutzung beschlossen. Zur Zeit ist sie bereits Kulisse für Konzerte, Ausstellungen und Vorträge.

Spätgotische Bürgerhäuser

Zu den wenigen Resten der alten Stadtbebauung zählen das gotische Giebelhaus von 1451 in der Frauenstraße 12 sowie das Große Speicherhaus.

Steintor

Das 32 m hohe Steintor wurde um 1450 errichtet. Es ist das letzte erhalten gebliebene Stadttor. Seit 1989 befindet sich im rekonstruiertem Gebäude das Stadt – und regionalgeschichtliche Museum. Man kann sich hier über den Kulturraum Peenetal sowie über die hanseatische Stadtgeschichte informieren. Besonders schön ist der Ausblick von der oberen Etage über die Stadt und Umgebung.

Otto – Lilienthal – Museum

In der Ellbogenstraße 1 findet man das Museum, das dem berühmtesten Sohn der Stadt gewidmet ist. Es gehört zu den national bedeutenden kulturellen Gedächtnisorten. Mehrfach wurde es mit nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt. Das Otto Lilienthal Denkmal findet man am Pferdemarkt.

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