Reiseziel Deutschland
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Deutschland - Rügen - Putbus

Putbus liegt im Landkreis Rügen in Mecklenburg – Vorpommern. Es befindet sich südlich der Kreisstadt Bergen im Biosphärenreservat Südost – Rügen. Es war der Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus, der ab 1810 seinen Heimatort zu einer klassizistischen Residenzstadt ausbauen ließ. Wegen der weißen Häuser in Bäderarchitektur und den prachtvollen Rosenstöcken ist Putbus auch als Weiße Stadt und Rosenstadt bekannt. Putbus ist heute das kulturelle Zentrum der Insel Rügen.

Reiseziele Insel Rügen – Putbus kurz zusammengefasst:

- Geschichte von Putbus

Sehenswürdigkeiten von Putbus
- Circus
- Schlosspark
- Residenztheater
- Pädagogium zu Putbus
- August - Bebel - Straße
- Badehaus in Lauterbach
- Dorfkirche in Vilmitz
- Rasender Poland

Feste
- Putbus Festspiele

Geschichte von Putbus

Die ursprünglich slawische Siedlung wurde 1253 erstmalig urkundlich erwähnt. Als Namensgeber des Ortes gilt die Adelsfamilie von Nicolaus de Podebuz. Bereits 1371 befand sich hier der Wohnsitz der späteren Fürsten von Putbus. Im Jahr 1702 übernahm Malte I. den Besitz, den sein Enkel, Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus, Anfang des 19. Jh., nach Doberaner Vorbild, in einen Residenz – und Badeort im klassizistischem Stil errichten ließ. 1895 wurde die Rügensche Kleinbahn, die auch Rasender Roland genannt wird, als Schmalspurbahn von Binz nach Putbus gebaut. Erst nach der politischen Wende ab 1991 wurde der historische Stadtkern grundlegend saniert.

Sehenswürdigkeiten von Putbus

Circus

Der beeindruckende, runde Circus bildet den Ortskern von Putbus. Malte I. ließ ihn bei der Ortsgründung anlegen. Nach Entwürfen von J. Gottfried Steinmeyer entstanden von 1815 bis 1860 sechzehn blendendweiße klassizistische Häuser rund um einen Platz. Auf die Mitte des Platzes, den ein Obelisk schmückt, führen acht von Eichen gesäumte Kieswege.

 

 

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Putbus - Circus

 

 

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Putbus - klassizistisches weißes Haus am Circus mit Rosenstöcken

Schlosspark

Wilhelm Malte I. ließ den Park 1804 im Stil eines französischen Parks anlegen. Später wurde er jedoch im Stil eines englischen Landschaftsparks gestaltet. Bemerkenswert ist der uralte Baumbestand mit Mammutbäumen, Zedern, gelbblühenden Rosskastanien und Tulpenbäumen. Der Schlosspark, dem auch ein Wildgehege angeschlossen ist, bietet teils schöne Ausblicke auf die Boddenlandschaft. Neben dem Denkmal von Fürst Wilhelm Malte I. sind noch die Orangerie, der Marstall, das Mausoleum, die Schlosskirche, die Pfarrkirche sowie das Affen – und das Vogelhaus erhalten. Das von Steinmeyer im klassizistischen Stil umgebaute Barockschloss wurde in den 1960er Jahren abgerissen.

 

 

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Putbus - Schlosspark

 

 

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Putbus - Schlosspark - Denkmal Fürst Wilhelm Malte I.

 

 

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Putbus - Schlosspark

 

 

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Putbus - Schlosspark - Bismarckstein

 

 

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Putbus - Schlosspark

 

 

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Putbus - Schlosspark - Mausoleum

 

 

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Putbus - Schlosspark

 

 

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Putbus - Schlosspark - ehemaliger Standort Barockschloss

 

 

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Putbus - Schlosspark - Blick vom ehemaligen Barockschloss

 

 

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Putbus - Schlosspark - Marstall

 

 

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Putbus - Schlosspark

 

 

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Putbus - Schlosspark - Orangerie

Residenztheater

Gegenüber dem Park liegt das ehemalige Residenztheater im klassizistischen Stil. Vom fürstlichen Baumeister W. Steinbach erbaut, wurde es 1826 vom Schinkelschüler Steinmeyer umgebaut. Es ist heute eines der schönsten klassizistischen Theater Deutschlands. Das Theater, das 1992 bis 1998 gründlich saniert wurde, zieht jedes Jahr zu den Putbus – Festspielen Besucher aus ganz Deutschland an.

 

 

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Putbus - Residenztheater

Pädagogium zu Putbus

Das größte Haus am Circus ist das Pädagogium zu Putbus. Fürst Malte zu Putbus ließ es als höhere Lehranstalt zur Bildung und Erziehung seiner Landeskinder errichten. Im Jahr 1833 wurde das fürstliche Pädagogium mit Internat, Mensa und Turnhalle erbaut. Seither wurde das Gebäude von unterschiedlichsten Bildungseinrichtungen genutzt.

 

 

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Putbus - Circus - Blick auf das Pädagogium

August – Bebel – Straße

Aus der Zeit der Stadtgründung findet man in der August – Bebel – Straße noch zahlreiche eingeschossige Handwerkerhäuser.

Badehaus in Lauterbach

Über eine 3 km lange Lindenallee gelangt man nach Lauterbach an der Küste des Bodden. Hier hat Wilhelm Malte von Putbus von 1817 bis 1818 ein Badehaus für seine Gäste errichten lassen. Klassizistisch geprägt ist die Kolonnade mit 18 dorischen Säulen und den Freitreppen des Gebäudes. Im Inneren befindet sich der Speisesaal, die Warmbäder und die Logierzimmer.

Dorfkirche in Vilmitz

Die Dorfkirche in Backsteingotik wurde 1906 restauriert. Während der Chor noch aus dem 13. Jh. stammt wurden Hauptschiff und Turm im 15. Jh. errichtet. Die Kirche beherbergt die Grabdenkmäler der Grafen und Fürsten zu Putbus.

Rasender Roland

Der Rasende Roland ist eine Schmalspurbahn, die von Putbus über Binz bis nach Göhren fährt. Die Bahn mit einer Spurweite von 750 Millimeter wird heute hauptsächlich touristisch genutzt.

Feste

Putbus – Festspiele

Das Musikfestival mit zahlreichen Veranstaltungen findet jährlich in der Zeit von Himmelfahrt bis einschließlich Pfingstmontag statt.

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