Reiseziel Deutschland
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Deutschland - Wismar

Die Hansestadt Wismar liegt an der Ostseeküste, südlich der Wismarbucht. Die Stadt ist geprägt von einem wunderschönen und gut erhaltenen Altstadtkern. Ein Grund dafür, dass die UNESCO Wismars Altstadt, gemeinsam mit Stralsund, unter der Bezeichnung „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“ in die Welterbeliste aufgenommen hat. Seit dem Jahr 1990 trägt Wismar auch wieder den Beinamen Hansestadt. Haupterwerbsgrundlage der etwa 50.000 Einwohner sind der Schiffbau, die Fischerei sowie die Holzverarbeitung.

Reiseziele Deutschland – Wismar kurz zusammengefasst:

- Geschichte von Wismar
- Die Altstadt von Wismar
- Bürgerhaus Alter Schwede
- Das Reuter - Haus
- Wismarer Wasserkunst
- Das Rathaus
- Schabbellhaus
- Der Fürstenhof
- Die Kirchen von Wismar
- Die Marienkirche
- Die Nikolaikirche
- Die Georgenkirche
- Die Heiligen – Geist - Kirche
- Das Archidiakonat
- Das Wassertor
- Der Alte Hafen

Sport
- Wonnemar

Feste
- Schwedenfest

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Geschichte von Wismar

Die Gründung der Stadt Wismar geht auf das Jahr 1226 zurück, als Siedler aus Holstein, Westfalen, Niedersachsen und aus der Mark hier ansässig wurden. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1229. Von 1257 bis 1358 war Wismar als bedeutende Stadt im Fürstentum die Residenzstadt der mecklenburgischen Fürsten. Wie Lübeck und Rostock war auch Wismar eine bedeutende Hansestadt. Die Kaufleute pflegten Handelsbeziehungen nach Skandinavien, Russland, England, Frankreich, Flandern, Spanien und Portugal. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wismar von den Schweden besetzt. Die Herrschaft der Schweden über Wismar endete erst 1803 mit der Verpfändung der Stadt und umliegender Gebiete, für 99 Jahre, an das Herzogtum Mecklenburg Schwerin. Erst im Jahr 1903 verzichteten die Schweden und die Gebiete fielen an Deutschland zurück. Im Jahr 1884 wurde eine erste Eisenbahnlinie nach Schwerin und später auch nach Rostock gebaut. Anfang des 20. Jh. gründeten die Dornier – Flugzeugwerke hier eine Zweigniederlassung, ein Umstand der Wismar während des Zweiten Weltkrieges zum Ziel amerikanischer Bomben machte. Viele Wohnhäuser und ein Großteil der Fabriken wurden zerstört. Der besonders schöne Altstadtkern der Stadt Wismar wurde erst seit 1991, im Rahmen der Städtebauförderung , umfassend saniert. Die gesamte Altstadt steht unter Denkmalschutz und gehört seit 2002 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die Altstadt von Wismar

Alte Wohnhäuser mit wunderschönen Giebelfassaden prägen das Straßenbild von Wismar. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich in der Altstadt. Wobei gerade der Marktplatz ein besonders beeindruckendes Bild bietet. Mit seinen Abmessungen von 100 m x 100 m ist er der Größte von ganz Norddeutschland. Rundum reihen sich barocke und klassizistische Gebäude, darunter das klassizistische Rathaus aus den Jahren 1817/19, das Bürgerhaus Alter Schwede sowie das Reuter – Haus.

 

 

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Wismar - Altstadt

 

 

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Wismar - Altstadt

 

 

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Wismar - Altstadt

 

 

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Wismar - Altstadt

Bürgerhaus Alter Schwede

Es ist eines der ältesten Bürgerhäuser Wismars, das um 1380 erbaut wurde. Über den reich verzierten Fenstern ragt ein wunderschöner Backstein – Treppengiebel. Im Inneren befindet sich heute eine Gaststätte.

 

 

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Wismar - Bürgerhaus - Alter Schwede

Das Reuter – Haus

Gleich rechts nebenan steht das Reuter – Haus. Der erfolgreiche Verleger Dethloff Carl Hinstorff betrieb hier seine Verlagsbuchhandlung. Der populäre Volksdichter Fritz Reuter unterschrieb in diesem Haus seinen ersten Vertrag zur Herausgabe seines Erstlingswerks „Läuschen und Rimels“, eine plattdeutsche Erzählung.

 

 

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Wismar - Das Reuter - Haus

Wismarer Wasserkunst

Die Wismarer Wasserkunst ist ein imposanter Blickfang auf dem großen Marktplatz. Der wunderschöne Pavillon mit dem kupfernen Glockendach ist das Wahrzeichen Wismars. Ein Beispiel dafür, wie hochentwickelt die Wasserversorgung der Stadt war. Der zwölfeckige Pavillon im Stil der niederländischen Renaissance wurde 1580 – 1602 erbaut. Vom 17. Jh. bis zum 19. Jh. versorgte die schöne Wasserstelle die Wismarer mit Quellwasser.

 

 

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Wismar - Wasserkunst

Das Rathaus

Das klassizistische Rathaus nimmt fast die gesamte Nordseite des Marktplatzes ein. Bemerkenswert sind die Reste eines gotischen Gebäudes, die im kreuzrippengewölbten Rathauskeller sichtbar werden. Man kann hier eine Ausstellung zur Stadtgeschichte besuchen. Eine interessante Wandmalerei, die ein Trinkgelage auf einer Kogge darstellt, konnte im Jahr 1986 freigelegt werden.

 

 

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Wismar - Rathaus

Schabbellhaus

Im Schabbellhaus an der Schweinbrücke 8 befindet sich das Stadtgeschichtliche Museum. Das beeindruckende Brau- und Wohnhaus ließ um 1570 der damalige Ratsherr, Bierbrauer und Bürgermeister Hinrich Schabbell errichten. Das Gebäude, im Stil der niederländischen Renaissance, birgt verschiedene Sammlungen und Exponate zur Geschichte von Wismar. Darunter befinden sich kostbare Hansekannen und die berühmten, bunt bemalten Schwedenköpfe, die die Hafeneinfahrt von Wismar begrenzten.

Der Fürstenhof

Gegenüber der Georgenkirche findet man eines der bedeutendsten mecklenburgischen Bauwerke der Renaissance. Der spätgotische Westflügel wurde 1513 von Herzog Johann Heinrich von Mecklenburg in Auftrag gegeben. Herzog Johann Albrecht I. ließ 1555 den Nordflügel im Stil der italienischen Renaissance hinzufügen. Bemerkenswert ist die reiche Verzierung mit Terrakotten aus der Werkstatt des Lübecker Künstlers Statius von Düren. Heute befindet sich im Fürstenhof das örtliche Amtsgericht.

 

 

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Wismar - Der Fürstenhof

Die Kirchen von Wismar

Beiendruckende Zeugnisse der Backsteingotik sind die Innenstadtkirchen.

Die Marienkirche

Der mächtige Turm der Marienkirche überragt den Fürstenhof. Der 82 m hohe Turm mit Nebenhallen, die Turmuhr und das Glockenspiel sind das Einzige, was von der mächtigen gotischen Basilika noch steht. Im Jahr 1960 wurde nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung das Kirchenschiff mangels Standsicherheit gesprengt. Heute gibt es in den verbliebenen Gebäuden eine kleine Ausstellung und eine Filmvorführung zum Kirchenbau.

 

 

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Wismar - Die Marienkirche

Die Nikolaikirche

Das Kirchenschiff der Nikolaikirche ragt hoch auf, es gehört zu den höchsten in Deutschland. Der Kirchenbau wurde um 1380 begonnen. Beeindruckend ist der Südgiebel des Seitenschiffs, der mit Rosetten und Friesen reich geschmückt ist. Im Kircheninneren findet man noch Reste der mittelalterlichen Ausmalung. Unter den kostbaren Ausstattungsstücken befindet sich in der Südhalle ein großer Flügelaltar mit 42 Holzfiguren in fließenden Gewändern, ein Meisterwerk spätgotischer Schnitzkunst. Bemerkenswert ist auch der Krämeraltar im Chorumgang aus dem Jahr 1430. Der Altar, der aus der Marienkirche stammt, zeigt die Madonna zwischen Heiligen und Szenen des Marienlebens.

 

 

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Wismar - Die Nikolaikirche

Die Georgenkirche

Die Georgenkirche war 1945 ausgebrannt. Die dreischiffige Basilika wurde um 1300 beginnend und im Wesentlichen im 15. Jahrhundert errichtet. Die ehemalige Ruine soll bis zum Jahr 2010 wieder aufgebaut werden.

 

 

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Wismar - Die Georgenkirche

Die Heiligen – Geist – Kirche

In der gut erhaltenen Heiligen – Geist – Kirche, der ehemaligen Kirche des Hospitals zum Heiligen Geist, fanden viele Ausstellungsstücke der Marien – und der Georgenkirche einen Platz. Die Saalkirche besitzt sehenswerte barocke Deckenmalereien.

 

 

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Wismar - Die Heiligen - Geist - Kirche

Das Archidiakonat

Gegenüber der Marienkirche findet man das Archidiakonat, ein Wohnhaus aus dem Jahr 1450. Das alte Gebäude wurde nach schwersten Kriegszerstörungen 1960 wieder aufgebaut. Es ist ein schönes Beispiel für den Stil der norddeutschen Backsteingotik.

 

 

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Wismar - Das Archidiakonat

Das Wassertor

Das Wassertor ist das einzige Stadttor, das noch erhalten geblieben ist. Man errichtete es um 1450 gemeinsam mit der Stadtmauer, die jedoch später der expandierenden Stadt weichen musste. Das alte Tor führt direkt zum Wismarer Hafen. Er ist neben dem Rostocker Hafen der zweitgrößte an der ostdeutschen Küste.

 

 

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Wismar - Das Wassertor

Der Alte Hafen

Am Alten Hafen bietet sich ein pittoreskes Bild. Es gibt historische Segler zu bestaunen, Ausflugsschiffe legen hier ab und am Nachmittag kann man direkt von den Fischkuttern, bei reichlich Möwengeschrei, frischen Fisch erwerben.

Sport

Wonnemar

Wer sich insbesondere bei schlechtem Wetter fit halten und vergnügen möchte, der ist mit dem Besuch des Wonnemar, mit Spaßbad, Fitness – und Beauty – Center gut beraten.

Feste

Schwedenfest

Jedes Jahr im Spätsommer feiert man das Schwedenfest. Es ist noch vor dem Hafenfest die größte Veranstaltung in der Stadt.

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