Nachdem bereits am 24. Februar 2005 das Naturdenkmal Wissower Klinken über Nacht in die Ostsee stürzte, hat es erneut am Dienstagabend, den 27.07.2010, einen Abbruch der Kreidefelsen auf der Insel Rügen gegeben. Während im Jahr 2005 die Kreideklippen zwischen Lohme und Sassnitz für immer in die Ostsee stürzten, kam es nun zu neuerlichen Abbrüchen weiterer Kreidefelsen nahe Sassnitz. Bei dem Abbruch sollen etwa 200 bis 300 Tonnen Kreide, das sind etwa 400 Kubikmeter, in die Ostsee gestürzt sein. Eine weitaus geringere Menge als beim vorhergehenden Abbruch, der 50.000 Kubikmeter umfasste.
Befürchtungen einer Augenzeugin, dass Menschen verschüttet sein könnten, bestätigten sich, nach intensiver Suche von Rettungskräften, bisher glücklicherweise nicht.
28.07.2010
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