Reiseziel Kroatien
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Kroatien - Mitteldalmatien - Ort Split

Die Hafenstadt Split liegt an der kroatischen Adriaküste. Die Stadt ist von drei Seiten von Höhenzügen umgeben. Im Norden grenzt sie an das Mosor Gebirge, im Nordwesten an das Kozjak Gebirge und im Osten wird sie vom Gebirgszug Perun eingeschlossen. Diese abgeschirmte geographische Lage wirkt sich positiv auf das Klima der Region und den vor gelagerten Inseln aus.

Split ist eine pulsierende Wirtschaftsmetropole. Sie hat ca.210 000 Einwohner und in der Region um Split leben noch mal ca. 400 000 Menschen. Split ist damit die zweitgrößte Stadt Kroatiens und die größte Dalmatiens. Sie ist Verwaltungssitz der Gespanschaft Split- Dalmatien und Sitz der Katholischen Erzdiözese Split- Makarska. Die Bewohner der Region sind zu 95% Kroaten und ca. 90% gehören der römisch katholischen Kirche an.

Besonders der Schiffbau, die Papier, die Baustoff- und Chemieindustrie sorgen für den Haupterwerb der Bevölkerung. Traditionell gibt es hier noch den Fischfang, ein wenig Landwirtschaft und das aufstrebende Tourismusgewerbe. Split ist zudem noch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt Kroatiens. Um diese Vorteile auch zukünftig zu nutzen, sollen ein neuer Bahnhof und ein neuer Hafen in der Zukunft entstehen.

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Reiseziele Split - Kroatien kurz zusammengefasst

- Fährverbindungen von Split
- Flugverbindungen von Split
- Bahnverbindungen von Split
- mit dem Auto nach Split
- Erste Eindrücke

Geschichte der Stadt Split
- Kaiser Diokletian
- Kaiserlicher Palast - Diokletianspalast

Besuch des Kaiserpalastes
- Südfassade
- Südostturm
- Kirche Sveti Dominik - Osttor

- Porta Aurea - Nordtor
- Denkmal des Bischof Grgur Ninski
- Kappelle des sel. Arnim
- Museum der Stadt im Papalic Palast
- Kathedrale Sveti Duje
- Kirche Sveti Ivan Krstitelj
- Porta Ferrea - Westtor
- Palais Cindro
- Vestibül des Palastes
- Kryptoportikus
- Novi Grad - mittelalterlicher Stadtteil
- Hrvojeva kula und Palais Milesi
- Narodni Trg
- Kommunalpalast - Rathaus
- Bastion Gripe
- Marontova - Einkaufsstraße - Markthalle
- Trg Gaja Bulata- Kroatisches Nationaltheater
- Archäologisches Museum, Kunstgalerie
- Franziskanerkloster Sveti Frane
- Stadtteil Veli Varos- Kirche Sveti Nikola - Aussichtspunkt
- Reisetipp

Mehr Informationen zu den Reisezielen:

Fährverbindungen von Split

Vom Hafen aus bestehen Fährverbindungen zu den vor gelagerten Inseln Brac, Hvar, Solta sowie den weiter entfernt gelegenen Inseln Vis und Lastovo. Weitere Fährverbindungen führen nach Dubrovnik, Rijeka und zu den italienischen Adriahäfen Pescara und Ancona.

Flugverbindungen von Split

Unweit von Split, in der Nähe des Ortes Trogir, liegt der Internationale Flughafen von Split. Von den Deutschen Flughäfen Köln/Bonn, Berlin, Hamburg und Stuttgart gibt es regelmäßige Flugverbindungen nach Split. Mehr hierzu unter www.reifly.de und www.germanwings.com.

Bahnverbindungen von Split

Die moderne Lika Bahnlinie endet in Split. Über diese Bahnverbindung ist Split über Zagreb mit allen europäischen Zentren verbunden. Es gibt im Sommer auch Autozüge nach Kroatien, bis Rijeka. Mehr Informationen unter www.bahn.de und www.dbautozug.de .

mit dem Auto nach Split

Seit 2005 ist die Autobahnverbindung von Zagreb nach Split fertig gestellt. Ab diesem Zeitpunkt kann man die dalmatinische Region entspannt und schnell, von Nordeuropa aus, erreichen. Leider funktioniert das Navigationssystem noch nicht flächendeckend.

Erste Eindrücke

Der Reisende, der diese Stadt an der Adria besucht, ist fasziniert und erstaunt über das Museum unter freiem Himmel. Die Stadt ist ein versteinertes Geschichtsbuch. Auf Schritt und Tritt stößt man auf antike und mittelalterliche Sehenswürdigkeiten. Für Geschichtsliebhaber wirkt die Altstadt von Split euphorisierend und atemberaubend. Die Hafenstadt ist jedoch nicht nur wegen ihrer kulturhistorischen und geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten für den Kroatienurlauber ein Highlight. Den Urlauber laden auch die vielen wunderschönen Badebuchten und die Möglichkeit zu ausgedehnten Spaziergängen in die Umgebung von Split ein. Die Region um Split ist sehr abwechslungsreich. In der Saison, besonders an den Wochenenden, hat man den Eindruck, dass alle Bewohner des Ortes am Hafen, in den Bars, Restaurants oder Cafeterias sind, um sich zu vergnügen. Diese Atmosphäre einmal mitzuerleben, ist wunderbar und empfehlenswert.

Geschichte der Stadt

Kaiser Diokletian

Mit der Errichtung des Alterssitzes für den römischen Kaiser Diokletian, im Jahr 295, war die Geburtsstunde von Split gekommen. Der römische Kaiser, mit vollständigem Namen Gaius Aurelius Valerius Diokletian, lebte zwischen 236 bis 316 unserer Zeit. Er war von 284 bis 305 römischer Kaiser. Da er in Dalmatien geboren wurde, wollte er seine letzten Lebensjahre in seiner Heimat verbringen und dort begraben werden. Er ist der erste römische Kaiser, der zu Lebzeiten abdankte und sich auf seinen Alterswohnsitz zurückzog. Diokletian verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in einem riesigen Palast. Er ließ ihn in der Nähe seines Geburtsortes Aspalthos, dem heutigen Split/ Spalato in Dalmatien errichten. Der genaue Todeszeitpunkt ist nicht bekannt. So wird eine Zeitspanne zwischen 312 bis 316 angenommen.

Kaiserlicher Palast - Diokletianspalast

Der kaiserliche Palast hat eine Abmessung von 215m x180m und sieht mehr wie ein Wehrlager für römische Krieger als eine Kaiservilla aus. Der Palast stand einst mit einer seiner Schmalseiten direkt dem Meer zugewandt. Eine ca.18m hohe und sehr starke Befestigungsmauer mit 16 vorspringenden Wehrtürmen umschließt das Arial. Beeindruckend sind die Kasematten mit den aufgesetzten Wehrgängen. Der rechteckige Palast hatte eine Fläche von ca. 30. 000 m². An der Seeseite der Südfassade befanden sich nur zwei Ecktürme und die Außenfassade hatte keinen so bedrohlichen Charakter wie die anderen.
Im Inneren des Areals erfolgte eine Teilung in eine Querstraße (Decumanus). Sie führt vom Westtor, der Porta Ferrera, zum Osttor, der Porta Argentea. Sie trennt den nördlichen, militärischen Bereich vom kultischen, kaiserlichen Wohn- und Arbeitsbereich. Die weitere Aufteilung erfolgt durch eine Längsstraße (Cardo) Die Anlage der Straßen ergab somit eine grobe Einteilung in vier, fast gleichgroße Flächenteile. Bei Ausgrabungen hat man festgestellt, dass im nördlichen Bereich zwei rechteckige Gebäude, deren Nutzungsart nicht eindeutig geklärt werden konnte, gestanden haben. Man vermutet, dass die Gebäude der militärischen Nutzung dienten. Im südlichen Bereich des Palastes gab es links und rechts des mittigen Peristyls einer Säulenhalle, die große Innenhöfe umspannte. In diesem Bereich befinden sich auch drei Tempel und das Diokletianmausoleum. Im südlichen Teil des Palastes fand man die Reste der kaiserlichen Wohnstätten mit architektonisch unterschiedlichen Raumformen.

Besuch des Kaiserpalastes

Südfassade

Der Besucher dieses UNESCO Weltkulturerbes muss schon etwas Zeit mitbringen, um die römischen und mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten in den alten Mauern des Diokletianspalastes in sich aufzunehmen. Genießen Sie den schönen Anblick der Meerespromenade und betreten Sie die Altstadt vom Nordtor aus. Von den Grünanlagen, auf der zum Meer zugewandten Seite der Uferpromenade aus, blickt man auf die Südfassade des Palastes. Von den damals 52 Säulen kann man heute noch 38 von ihnen in den Häusern wieder finden.
Die Nord-Süd Magistrale führte zur damaligen Zeit wahrscheinlich direkt an das Meer. Zur Zeit Diokletians gab es hier möglicherweise nur eine Mole zur Be- und Entladung der Schiffe der kaiserlichen Flotte. Erst in der späteren Zeit, vor allem im 19. Jh., wurde die jetzige Promenade durch Aufschüttung angelegt.

Südostturm

Die Anlage des Südostturmes sowie die angrenzenden Fassaden sind noch sehr gut erhalten und wurden erst kürzlich restauriert. Im Inneren des Gebäudes befindet sich seit dem Mittelalter der Sitz des Erzbischofs. Dieser Gebäudekomplex ist nur von der Altstadt aus zugänglich. Sehenswert ist das gotische Gewölbe im ersten Stock. Leider sind im Mittelalter die aus römischer Zeit stammenden Wehrtürme abgerissen worden. Der alte Wehrgang und die zur Verteidigung notwendigen Umbauten der oberen Fenster, sind noch heute gut erhalten. An der Außenmauer des Palastes findet täglich der sehr farbenfrohe und turbulente Grün- und Gemüsemarkt statt.

Kirche Sveti Dominik - Osttor

Gegenüber dem Osttor steht die, im 17. Jh. errichtete, Kirche Sveti Dominik. In Ihr ist ein Altarbild, welches von Palma il Giovane erschaffen wurde, zu sehen.

Porta Aurea - Nordtor

Man vermutet, dass dieses Tor der Haupteingang zum Palast war und man hat diesen Eingang als repräsentatives Empfangsgebäude gestaltet. Zu römischer Zeit standen rechts und links vom Eingang noch gewaltige Achtecktürme, die es heute leider nicht mehr gibt. Heute erinnern nur noch Nischen in der Befestigungsmauer daran, dass hier beeindruckende Büsten den Besucher begrüßt haben müssen.

Denkmal des Bischof Grgur Ninski

Vom Nordtor aus steigt man hinauf zum Denkmal. Es ist eines der bekanntesten Werke von Ivan Mestrovic aus dem Jahr 1929.

Kappelle des sel. Arnim

Unweit des Denkmals steht die Kapelle des hl. Arnim. Sie stammt aus dem Jahr 1444.
Die schmale Gasse, die in Richtung Stadtmitte führt, entspricht der alten Cardo. Sie war zu früheren Zeiten viel breiter. Im Mittelalter benötigte man einen Teil der Straße, um hier die Häuser zu errichten, weil nur im Innenraum zwischen den Mauern gebaut werden durfte.

Museum der Stadt im Papalic Palast

In einem der schönsten Adelspaläste befindet sich heute das Museum der Stadt Split. Der Palast trägt den Namen Papalic Palast. Die Bauarchitektur stammt aus spätgotischer sowie Renaissancezeit. Besonders sehenswert sind die großen Säle im ersten und zweiten Stock des Palastes. Das Museum selbst zeigt die Kulturgeschichte der Stadt vom Mittelalter bis in unsere Neuzeit. Unterschiedliche Themenausstellungen bereichern die kulturelle Plattform des Museums.

Kaiserpalast, Peristyl

Etwas tiefer gelegen, nur ein paar Stufen entfernt, gelangt man zu den elegant geschwungenen Kolonnaden, die das Peristyl umgeben. Es war das Vorzimmer des Kaisers unter freiem Himmel, hier hielt er seine Audienzen ab.
Die Kulisse des Palastes sollte den Besucher beeindrucken, ihn klein und unscheinbar erscheinen lassen. Man sollte den Reichtum und die Macht Roms spüren.
Heute finden hier in den Sommermonaten Konzerte und Opernaufführungen statt.

Kathedrale Sveti Duje

Vom Peristyl aus führt eine Freitreppe hinauf zum Mausoleum des Diokletian, der heutigen Kathedrale.
Auf der rechten Seite wacht eine ägyptische Sphinx über die Ruhestätte. Man vermutet, dass zu Kaisers Zeit zwei oder sogar vier Statuen hier Wache hielten. Die Außenform des Bauwerkes ist ein regelmäßiges Achteck, auf einem 3,7 m hohen Podest. Ein offener Säulengang wir von 24 Säulen mit korinthischen Kapitellen umgeben. Weitestgehend gut erhalten ist die römische Kassettendecke über dem Umgang. Man vermutet, dass im 7. Jh. das kaiserliche Mausoleum zur Kirche und im 10. Jh. zur Kathedrale umgebaut wurde.
Der Glockenturm, der im 13. Jh. begonnen und im 16. Jh. vollendet wurde, hat seinen Platz im antiken Vorraum des Mausoleums. Auf den ersten Blick stellt man fest, dass die Säulen vor der Kathedrale aus einer anderen Epoche stammen und nicht zu dem romanischen Portal der Kathedrale passen. Sehenswert sind die prachtvollen Kassetten aus Kastanienholz, aus der Zeit um 1214. Sie stellen 28 Zyklen aus dem Leben Christi dar. Im Inneren der Kathedrale zeigen sich dem Besucher zwei übereinander gestellte Säulenreihen aus Marmor. Sie tragen ein reich verziertes Gebälk. Am Bogen zum Altarraum sind heute noch zwei Medaillons mit den Bildern von Diokletian und der Kaiserin Priska zu sehen.
Im Inneren der Kathedrale befindet sich rechts der Grabaltar des hl. Domnius (Sveti Duje). Es ist das Werk von Bonino di Milano aus dem Jahr 1427. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Anastasiusaltar, er wurde ca. 20 Jahre später von Juraj Dalmatinac geschaffen. Sehr beeindruckend ist das vom gleichen Künstler geschaffene Relief der Geißelung Christi an diesem Altar.

Ein weiteres hervorragendes Meisterwerk der Spätgotik ist die Kanzel. Besonders beeindruckend sind die filigranen, reich strukturierten Kapitelle. Der angebaute Chor aus dem 18.Jh. besitzt ein romanisches Chorgestühl aus dem 13. Jh. Eine Schatzkammer im ersten Stock enthält sakrale Sehenswürdigkeiten, die man besichtigen kann.

Kirche Sveti Ivan Krstitelj

Man findet die Kirche links vom Palais Crisogono Cipio in einer schmalen Gasse. In römischer Zeit war es der Jupitertempel. Im Mittelalter wurde der Tempel zur Taufkirche umgewandelt.

Porta Ferrea - Westtor

Am Westeingang zur Stadt sind die achteckigen Türme und das Tor noch gut erhalten. Die Bauwerke aus römischer Zeit sind hier in die Bauwerke aus dem Mittelalter mit einbezogen. Viele der Häuser stehen mit ihrer Rückfront an der Befestigungsmauer. Vom Gotteshaus und dem Glockenturm der Kirche der hl. Jungfrau, aus dem 11.Jh., steht heute nur noch der frühromanische Campanile.

Palais Cindro

Dieser Palast ist der Schönste der Stadt. Die profane, zurückhaltende Fassade trägt venezianischen Renaissancecharakter.

Vestibül des Palastes

Auf der Höhe des ehemaligen Cardo führen einige Stufen hinauf zum Vestibül des kaiserlichen Palastes. Es ist beeindruckend wie gut der quadratische Bau, mit der gut erhaltenen Kuppel als Ganzes, erhalten geblieben ist.

Kryptoportikus

Diese Räume unter dem kaiserlichen Palast dienten wahrscheinlich als Vorrats- und Küchentrakt.
Eine breite Treppe führt in die dunklen Räume, die heute Verkaufseinrichtungen beherbergen.

Novi Grad - mittelalterlicher Stadtteil

Nach dem der Kaiserpalast im 12. Jh. für die aufstrebende Stadt zu klein wurde, entschloss man sich die Stadterweiterung in westlicher Richtung vorzunehmen. Rund um das Westtor entstand ein neuer Stadtteil, das heutige Novi Grad. Man schüttete eine Bucht mit Erdreich zu, um den notwendigen Baugrund zu erhalten. Im 14. Jh. wurde das neu entstandene Stadtviertel mit Befestigungsmauern umgeben. Seit dieser Zeit heißt der Kaiserpalast auch Altstadt oder Stari Grad und der neue Teil aus mittelalterlicher Zeit Novi Grad. Die Venezianer erweiterten die Stadtbefestigungsanlagen im 17.Jh. Nach der Fertigstellung waren die zwei Stadtteile, der Hafen und die beiden Kirchen Sveti Dominik und Sveti Arnim mit dem Befestigungswall umgeben. Ein Teil ist heute noch in der Nähe des Theaters zu besichtigen.

Hrvojeva kula und Palais Milesi

Beim Spaziergang durch das Hafentor gelangt man zwischen den zwei mächtigen Türmen der venezianischen Festung zum Brace Radica Platz. Hier steht das beeindruckende Denkmal des Dichters Marko Murulic. Es ist ein Werk des Künstlers Ivan Mestrovic. Einen schönen Hintergrund bildet dabei das barocke Palais Milesi.

Palais Papalic kleines Palais

Es ist ein romanischer Bau aus dem 15.Jh., der von Juraj Dalmatinac im venezianischen Stil, in späterer Zeit umgebaut wurde.

Narodni Trg

Dieser Platz besitzt einen unregelmäßigen Grundriss und ist in der Gründerzeit, durch den Abriss alter Gebäude, in seiner heutigen Form entstanden.

Kommunalpalast - Rathaus

In die unregelmäßige Form des Platzes ist das Gebäude des Kommunalpalastes eingebunden. Es besitzt Arkaden im Untergeschoss. Es entstand zu Beginn des 15. Jh. und ist an Stelle einer älteren Loggia errichtet worden. Im Inneren befindet sich das Ethnologische Museum der Stadt.

Bastion Gripe

Nach der Machtübernahme der Österreicher wurden die Befestigungsanlagen weiter verstärkt. Außerhalb der Befestigung, in der Vorfeldbastion Gripe, ist ein Marinemuseum untergebracht. Es ist sehr sehenswert.

Marontova - Einkaufsstraße - Markthalle

In österreichischer Zeit entstand auch im westlichen Teil von Novi Grad die Einkaufstraße Marmontova, die von Gründerzeit Bauten flankiert ist. Hier befindet sich auch die Markthalle von Split.

Trg Gaja Bulata- Kroatisches Nationaltheater

Vom Platz Trg Gaja Bulata aus, ist die Vorderansicht des kroatischen Nationaltheaters zu sehen. Der Bau ist im Neo- Renaissance Stil von den Baumeistern Vecchietti und Bezic 1893 geschaffen worden. Das Theater besitzt einen regelmäßigen Spielpan und ist einen Besuch wert.

Archäologisches Museum, Kunstgalerie

In diesem Stadtteil befindet sich auch das Archäologische Museum (Arheoloski muzej) und die Kunstgalerie (Galerija umjetnina).

Franziskanerkloster Sveti Frane

Am Ende der eindrucksvollen Promenade befindet sich das Franziskanerkloster, das einen sehr schönen architektonischen Abschluss der Riva (Promenade) bildet. Es stammt aus der Übergangszeit der romanischen und gotischen Epoche. Sehr schön ist der Kreuzgang des Klosters.

Stadtteil Veli Varos- Kirche Sveti Nikola - Aussichtspunkt

Im Stadtteil Veli Varos, der in westlicher Richtung an einem Hang liegt, findet man noch die ursprünglichen, kleinen, unscheinbaren Häuser, mit den außen liegenden Steintreppen und den mit Stein gedeckten Dächern. In diesem Teil der Stadt findet man auch mehrere kleine Kirchen. Die älteste und zugleich kleinste ist die Kirche des hl. Nikolaus (Sveti Nikola). Sie stammt aus der Zeit des 11. Jh.
Von hier aus gelangt man in der Nähe des Hotels Marjan zu einer Aussichtsplattform, von der aus man einen wunderschönen Blick auf die Stadt, den Hafen und den südlichen Küstenbereich hat.
In der Nähe des Aussichtspunktes befinden sich auch der Zoo und das Naturhistorische Museum.

Reisetipp

Um die Stadt Split und die nähere Umgebung kennen zu lernen, sollten Sie mehr als nur einen Tag hier verbringen.

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Praktische Tipps Kroatien:

Einreise nach Kroatien

Für die Einreise nach Kroatien, für einen Zeitraum bis zu 3 Monaten, benötigt man als EU Bürger einen gültigen Personalausweis. Personen, die das 16.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder einen Eintrag im Reisepass der Eltern oder eines Elternteiles.
Bürger der Schweiz müssen bei der Einreise einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit sich führen.
Alle Personaldokumente müssen bei der Ausreise noch gültig sein.

Zollbestimmungen: Einreise nach Kroatien

Bei der privaten Einreise nach Kroatien dürfen Waren, die zum eigenen Verbrauch bestimmt sind, begrenzt mitgeführt werden. Für die Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich gelten folgende Richtsatzmengen. 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1l Alkohol, 2l Zwischenerzeugnisse, 2l Wein davon max. 2l Schaumwein können zollfrei eingeführt werden. Weiterhin darf der Reisende 50g Parfüm und 250g Eau de Toilette zollfrei nach Kroatien einführen. Für Geschenke sollte ein Betrag von 300 Kn nicht überschritten werden. Sollten Sie Fragen haben, dann informieren Sie sich unter www.kroatische-botschaft.de.
Achtung für Flugreisende gibt es verschärfte Handgepäckbestimmungen.

Rückreise von Kroatien

Bei der Rückreise nach Deutschland oder einem der EU Staaten können 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1l Spirituosen, 2l Wein, 250g Kaffee sowie Waren im Wert bis zu 175,00 € zollfrei eingeführt werden. Bitte erkundigen Sie sich vor der Rückreise über die aktuellen Zollbestimmungen oder informieren Sie sich unter www.zoll.de unter Stichwort Reisefreigrenzen oder abgabefreie Einfuhr. Für die von uns gemachten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
Achtung, die Ausfuhr von Antiquitäten ist nicht erlaubt. Rauschgiftbesitz oder Handel wird streng bestraft.

Mit dem Auto nach Kroatien

Für die Fahrt nach Kroatien oder für das Führen eines Autos in Kroatien benötigen Sie den nationalen oder international gültigen Führerschein. Nicht mehr Pflicht aber sehr empfehlenswert ist die Grüne Versicherungskarte. Eine Vollkasko- und Insassenunfallversicherung ist ebenfalls zu empfehlen.
Weitere Informationen zum Reiseland Kroatien finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de unter der Rubrik Reise und Sicherheit.
Das Autofahren in Kroatien oder auf einer der Inseln bedarf der erhöhten Aufmerksamkeit. Kurvenreiche Strecken und schmale Straßen gibt es viele und das äußerst rechts Fahren ist angeraten, das trifft auch für Kroatien zu.
Reisende aus Deutschland oder Österreich haben die Möglichkeit mit dem Autozug anzureisen. Mehr Informationen unter www.dbautozug.de

Mit dem Bus nach Kroatien

Mit Europabussen kann man von jeder größeren Stadt der EU Staaten das ganze Jahr über bis nach Kroatien, ohne großen Aufenthalt oder Umsteigen, reisen. Die Busverbindungen werden nicht täglich angeboten. Die durchschnittliche Reisezeit von Deutschland bis zur Adriaküste beträgt 20 Stunden. Die Mitnahme von Gepäck ist begrenzt. Reisepreis hin und zurück ca. 145,00 €/Person. Weitere Informationen erhält man unter www.deutsche-touring.com.

Mit der Bahn nach Kroatien

Von Deutschland und Österreich aus, gibt es tägliche Zugverbindungen mit dem Euro-City bis nach Rijeka. Es ist eine gute Alternative zum Flug oder der PKW Anreise. Die durchschnittliche Reisezeit von Deutschland bis zur Adriaküste beträgt 14 Stunden. Die Züge verkehren täglich. Wer mit der Bahn reisen möchte, der sollte frühzeitig buchen, um Preisvorteile und Reservierungsgarantie zu haben. Eine einfache Fahrkarte incl. Platzreservierung kostet ca. 160,00 €/ Person. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.db.de.

Mit dem Flugzeug nach Kroatien

Kroatien wird das ganze Jahr über von allen Charterfluggesellschaften angeflogen. Preiswerte Flüge und Hotelunterkünfte können Sie auf dieser Seite direkt online buchen.

Mit dem Schiff nach Kroatien

Wer schon zu Beginn seiner Reise einen Eindruck über das Inselpanorama und die Küstenlandschaft haben möchte, der kann erholsam und entspannend mit dem Schiff reisen. Ab den Häfen Pula und Rijeka besteht die Möglichkeit der Weiterfahrt mit den Autofähren Richtung Süden bis Dubrovnik. In den Sommermonaten verkehren die Fähren bis zu fünfmal pro Woche. Eine weitere Möglichkeit der Schiffsreise besteht von den Fährhäfen Italiens aus. Hier wird von Bari oder Ancona aus nach Split, Dubrovnik oder Zadar gefahren. Mehr Informationen unter den Portalen Jadrolinija oder affery.

Mietwagen in Kroatien

In allen größeren Orten und an den Flughäfen sind die renommierten, internationalen Autovermieter ansässig. Mindestalter für das Führen von Fahrzeugen ist 23 Jahre und der Fahrer muss 3 Jahre Fahrpraxis haben. Das Mieten eines Fahrzeuges sollte man schon von zu Hause erledigen, da es preiswerter ist als im Reiseland. Ob PKW, Jeeps, Mopeds oder Motorroller, alles kann auf den Inseln gemietet werden. Prüfen Sie vor Übernahme die Fahrtüchtigkeit und Vollständigkeit des Fahrzeuges.

Taxi in Kroatien

Mit dem Taxi fahren ist in Kroatien teuer. Achten Sie zu Beginn der Fahrt, dass das Taxameter eingeschaltet ist. Bei Tagesfahrten mit dem Taxi sollte man den Komplettpreis für Fahrt und Wartezeit aushandeln.

Banken und Geld in Kroatien

Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Fr. 8.00 bis 19.00 Uhr. In den größeren Städten und in kleineren Orten existieren Bankautomaten, an denen man mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann. Die Geldautomaten haben einen internationalen Standard und man kann mit ihnen in Englisch oder Deutsch kommunizieren. In vielen Geschäften, Reisebüros, Hotels und Restaurants wird die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert.
Die Währung in Kroatien ist die Kuna. Mehrzahl Kune (Marder). 1 Kuna = 100 Lipa .
Es gibt Münzen zu 1,2,und 5 Kune sowie 1,2,5,10,20,50 Lipa.
Banknoten sind zu 5,10,20,50,100,200, 500, und 1000 Kune im Umlauf.
1 € entsprechen ca. 7,25 Kn und 1 Kn entsprechen 0,14 €.
Alle Kursangaben sind ohne Gewähr.

Telefon und Notrufe

Internationale Vorwahlen
nach Kroatien 00385
von Kroatien nach Deutschland 0049, Österreich 0043, in die Schweiz 0041
Es gibt in Kroatien ein Internet Telefonbuch, das auch in Deutsch verfasst ist.
Notarzt 94 oder 92
Feuerwehr 93
Polizei 92
Unfall 94
Telefonkarten werden in Kiosken und Tabakläden verkauft.
Deutsche Botschaft in Zagreb Tel. 01 6158105
Deutsches Honorarkonsulat in Split Tel. 021 362114
Österreichische Botschaft in Zagreb Tel. 01 4881050
Österreichisches Konsulat in Rijeka Tel. 051 338554
Schweizer Botschaft in Zagreb Tel. 01 4810891
Für Benutzer von Mobiltelefonen, D1 und D2 ist es problemlos, im Land zu telefonieren. Wer preisgünstig telefonieren möchte, sollte sich vor Reiseantritt bei seinem Mobilfunkanbieter über günstige Auslandstarife erkundigen.

Internet in Kroatien

Viele touristische Unternehmen haben neben der englischen auch noch eine deutsche Website.
Wer im Internet surfen oder kommunizieren will, der findet in einigen Ferienorten Internetcafes, wo man für ca.1 € pro Stunde surfen kann. Die meisten Hotels bieten ebenfalls diese Möglichkeit, wobei es dort meist teurer ist.

Post in Kroatien

Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 7.00 bis 19.00 Uhr.

Strom

Die Netzspannung beträgt 230 V bei 50 Hz, wie in Deutschland. Die Steckdosen entsprechen der EU- Norm für Flachstecker.